Judenhass muss gestoppt werden
Antisemiten zogen durch Berlin, und die Polizei schaute zu. Das darf nicht mehr passieren. Gut, dass die Hauptstadt nun Lehren daraus gezogen hat.
Antisemiten zogen durch Berlin, und die Polizei schaute zu. Das darf nicht mehr passieren. Gut, dass die Hauptstadt nun Lehren daraus gezogen hat.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Am vergangenen Wochenende skandierten Demonstranten in Berlin antisemitische Parolen. Nun hat die Berliner Polizei zwei Pro-Palästinenser-Demos verboten.
Zeitlebens unterhielt George Orwell ein vorurteilsbeladenes Verhältnis gegenüber Juden. Eine chronologische Sammlung sämtlicher Passagen, die Aufschluss darüber geben, ist nun als Buch erschienen.
Vor dem orthodoxen Osterfest kritisieren die Kirchen in Jerusalem eine Beschränkung der Besucherzahl. Christen sehen sich dort wachsendem Druck ausgesetzt.
Die Festhalle Frankfurt ist Kulisse für Konzerte und schöne Abendveranstaltungen. Beim Novemberpogrom 1938 diente sie zu etwas anderem. Was das mit dem geplanten Auftritt von Roger Waters zu tun hat, wird am Sonntag im Cinéma diskutiert.
Ben Salomo war der erste bekennend jüdische Deutschrapper. Als Farid Bang und Kollegah den „Echo“ gewannen, stieg er aus. Jetzt hat er einen neuen Job bei seinen jüngsten Fans.
Nach einer israelfeindlichen Demonstration palästinensischer Gruppen wird die Berliner Polizei kritisiert. Hätte sie die Demonstration auflösen müssen? Nun wird wegen Volksverhetzung ermittelt.
Bald feiert Israel seine Staatsgründung vor 75 Jahren, während das Land zugleich seine größte Krise erlebt: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Rechtsanwalt Yishai Sarid über Fanatiker, die seine Heimat von außen und von innen bedrohen.
In Umfragen stürzt Benjamin Netanjahus Koalition ab. Viele glauben, Netanjahu habe die Sicherheitslage nicht im Griff. Jetzt macht er auch noch eine Kehrtwende in Bezug auf den entlassenen Verteidigungsminister.
Bei einer pro-palästinensischen Kundgebung sollen Demonstranten antisemitische und gewaltverherrlichende Parolen gerufen haben. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Als junger Mann machte er Nazi-Kriegsverbrechern den Prozess. Mit 103 ist Benjamin Ferencz gestorben. Für den Internationalen Strafgerichtshof spielte der amerikanische Jurist noch eine wichtige Rolle.
Zu keiner anderen Jahreszeit werden mehr Eier gegessen als an Ostern. Was gibt es in anderen Ländern? Eine Reise – von Japan über Georgien bis in die Türkei.
Osterfeuer sind seit Jahrhunderten verbreitet. Doch es gibt teilweise auch antisemitische Untertöne. Die Debatte darüber ist in vollem Gange.
In der Al-Aqsa-Moschee verbarrikadieren sich Palästinenser, weil sie Provokationen jüdischer Aktivisten verhindern wollen. Die Polizei räumt das Gelände gewaltsam.
In der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem ist es nach israelischen Angaben zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei ging mit Blendgranaten vor. Kurz darauf flogen Raketen Richtung Israel.
Über Wolfgang Koeppens Roman „Tauben im Gras“ ist eine heftige Debatte entbrannt: Taugt das Werk von 1951, das auch rassistische und sexistische Bewusstseinsinhalte schildert, als Schullektüre?
Nach Angaben seines Anwalts ist der Prozess gegen Horst Mahler vorerst ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und acht Monate Haft für den Rechtsextremisten gefordert.
In Wuppertal soll eine riesige Ditib-Moschee gebaut werden. Dass die Organisation Erdogans langer Arm in Deutschland ist, scheint dort niemanden zu stören.
Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie jüdische und deutsche Fotografen das Geschehen in den Ghettos wahrnahmen. Dabei werden selbst Propagandafotos zu Zeugnissen der Anklage.
Das Landgericht Frankfurt erinnert an die Justizangehörigen, die zwischen 1933 und 1935 aus dem Dienst entfernt, deportiert und vertrieben wurden. Wie schnell und perfide das ging, zeigen sechs Schicksale.
Mit der Verschiebung der Justizreform haben die liberalen Israelis einen Etappensieg erreicht – mehr nicht. Der „Wind der Veränderung“ ist auf den Straßen spürbar. Ein Gastbeitrag.
In einem kleinen Dorf in Brandenburg will ein Karatelehrer neue Bürger für sein „Königreich“ gewinnen. Die Nachbarn möchten das verhindern. Aber das ist gar nicht so einfach.
Rassismus, Antisemitismus und das Trauma der Niederlage von 1918: Kay analysiert die nationalsozialistische Vernichtungspolitik als Teil einer Kriegsstrategie. Die Zielgruppe des Buchs bleibt unklar.
Die Zusammenarbeit von Adidas mit dem Rapper Kanye West endete im Skandal. Jetzt müssen die Yeezy-Sneaker weg, und das Unternehmen will daran nichts verdienen. Gar nicht so einfach.
Juden sind oft von Hass betroffen. Manche verstecken darum ihre jüdische Identität. Das ist aber nicht nur für die Betroffenen ein Problem.
Bewegende Lebensgeschichte: Aharon Appelfelds Flucht aus der Bukowina und sein Ankommen in Israel, gelesen von Friedhelm Ptok.
Zwölfmal hatte das Münchner Metropoltheater seine umstrittene Produktion in den kommenden Wochen noch einmal zeigen wollen. Jetzt hat eine Bedingung des Dramatikers zum Aus für „Vögel“ geführt.
Günther Oettinger verharmloste vor 15 Jahren die Nazivergangenheit seines Vorgängers. Begeisterte Zuschriften erreichten ihn. Nun konnten diese erstmals eingesehen werden. Sie offenbaren frühe Risse im konservativen Milieu.
Wer waren die nichtdeutschen Täter des Holocaust? Der dänische Historiker Emil Kjerte hat zu den Wachmannschaften in einem kroatischen Todeslager geforscht. Ein Ergebnis: Die Frauen waren ideologisch engagierter.
Während in Israel die Proteste gegen die Justizreform immer weitere Kreise ziehen, reist Ministerpräsident Netanjahu nach Berlin. Doch auch dort kann er dem Thema nicht entgehen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommt für einen Tag nach Deutschland. Seit er eine Regierung mit extrem rechten Koalitionspartnern gegründet hat, nimmt die Kritik auch hierzulande zu.
Paul Binnerts erzählt in „Das Lügenlabyrinth“ von seiner jüdischen Familie in den deutsch besetzten Niederlanden.
„Die Stimmen von Marrakesch“ war lange Elias Canettis erfolgreichstes Buch. Eines seiner besten ist es geblieben. Aber was findet man, wenn man seinen Gegenstand, die marokkanische Stadt, heute von Neuem sucht? Ein Gastbeitrag.
Das Jüdische Museum in Wien setzt zum Neuanfang auf gezielte Provokation. Die Ausstellung „100 Missverständnisse über und unter Juden“ geriet zu einem turbulenten Einstand für die Direktorin Barbara Staudinger.