Schuldlose Völker gibt es nun doch
Aufgestaute Wut über die Wiederkehr des Antisemitismus: Ein neuer Band versammelt György Konráds parteiische Essays zum Judentum.
Aufgestaute Wut über die Wiederkehr des Antisemitismus: Ein neuer Band versammelt György Konráds parteiische Essays zum Judentum.
CÓRDOBA, im Dezember. Im Torre de la Calahorra, einem kantigen, wuchtig am Ufer des Guadalquivir thronenden Wehrturm aus islamischer Zeit, zeigt die alte ...
Für ihren Film „Im Himmel, unter der Erde wurde Britta Wauer auf der Berlinale ausgezeichnet. Nun läuft ihr Stück über die einzigartige Geschichte des Jüdischen Friedhofs Weißensee bei Arte.
Jan T. Gross schildert den Antisemitismus in Polens Nachkriegsgesellschaft. Er klagt auch jene an, die er im Verdacht hat, den Anteil an der Gewalt gegenüber Juden in Abrede zu stellen.
Wenn die Bundeskanzlerin über das Verhältnis von Juden und Deutschen spricht, erwähnt sie gerne eine Umfrage: Vierzig Prozent der Deutschen, sagt Frau Merkel
Die französischen Unternehmen fühlen sich in ihrer Heimat zunehmend schlecht behandelt. Dafür ist vor allem die Regierung verantwortlich. Im Zeichen der Krise wachsen die Spannungen täglich.
Fethullah Gülen gilt als der Erneuerer des Islams in der Türkei und als der geistliche Mentor der neuen anatolischen Elite. Für ihn lässt sich einiges im Islam auf Prinzipien der Moderne hin auslegen.
Vom Festgeldkonto bis zur „goldenen Generation“ um Beckenbauer bietet „Die Bayern-Story“ Altbekanntes. Sie wirft aber auch einen kundigen Blick auf die Frühzeit des Klubs - und macht Lust auf eine Sternstunde des Fußballfilms.
Der Gegner springt meistens über das Stöckchen, das man ihm hinhält. So einfach ist das für Holger Apfel. Seine Partei, die NPD, steckt in der Krise. Nichts liefert da so viele Stöckchen wie ein Verfahren zum Verbot der Partei.
Ungarns rechtsextreme Jobbik-Partei fordert Listen der im Land lebenden Juden. Die ungarische Regierung distanziert sich klar von rechtsextremen Antisemiten - buhlt aber mit nationaler Rhetorik um deren Anhänger.
Im Zentrum von Ulm ist die neue Synagoge an einem historischem Ort eröffnet worden. In der Eröffnungsrede kritisierte Bundespräsident Gauck auch die Diskussion um Beschneidungen.
Saul Friedländer, der wie kaum ein anderer den Holocaust aufgearbeitet hat, blickt zum Achtzigsten auf sein Leben zurück.
Wien, am 31. Oktober 1938: „In einem großen Saal stand eine lange Reihe von Tischen, an denen Beamte der verschiedenen Ämter saßen, die unsere ...
Vom gerechten Herrscher zum Tyrannen: Der Berliner Althistoriker Ernst Baltrusch vergleicht Herodes mit Kaiser Augustus - und mit Gaddafi.
Erinnerung als Prozess und soziale Praxis: Der Berliner Historiker Arnd Bauerkämper vermisst den Gedächtnisraum Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.
FRANKFURT, 25. November (dpa). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Menschen in Deutschland zu mehr Toleranz gegenüber Andersgläubigen aufgerufen.
Merkel war erstmals zu Gast bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden. Nach einem „Sommer des Missvergnügens“ durch die Beschneidungsdebatte, sei der Besuch der Kanzlerin „besonders wichtig“ gewesen, sagte Zentralratspräsident Graumann.
Nie klang Bernard-Henri Lévy, der umtriebige, optimistische französische Philosoph, sorgenvoller als heute. Ein Gespräch über die Krise Europas und das deutsch-französische Verhältnis.
Wien, 19. NovemberDen Schergen Hitlers hat er sich mutig entgegengestellt, dann wurde er von den Sowjets in den Tod verschleppt: Das Schicksal des schwedischen ...
ura. FRANKFURT, 12. November. Ein gemeinsames Papier der SPD mit der palästinensischen Fatah-Bewegung hat für Empörung beim Zentralrat der Juden gesorgt.
Auch strenggläubige Juden sind modebewusst: Die Zeit bleibt nicht stehen, nicht einmal in Itzak Fersters Geschäft in Mea Schearim
Der orthodoxe Jude Gershom Gorenberg hält es für unumgänglich, „Staat und Synagoge“ zu trennen; den Schlüssel für die Zukunft Israels sieht er vor allem im Ende des Siedlungsbaus.
Die Praxis wie auch die Ablehnung der Beschneidung sind in hohem Maß kulturrelativ. Die Unterstellung aber, ganze Bevölkerungsgruppen vergingen sich am Wohl ihrer Kinder, ist abwegig und anmaßend.
Offenbach. Die alte Frau steht vor dem Eingang der früheren Synagoge an der Kaiserstraße. Sie schließt kurz die Augen, drückt dann die Tür auf, geht durch die ...
rieb. Frankfurt. Müssen Juden in Deutschland inzwischen ihr Judentum wieder verstecken? Diese provokante Frage hat gestern Dieter Graumann, Präsident des ...
Sie eint die Erinnerung an grausame Tage in der Nazi-Zeit. Im „Treffpunkt“ kommen Schoa-Überlebende in Frankfurt zusammen. „Alle wart ihr in Lebensgefahr - deshalb seid ihr heilige Menschen“, sagt Rabbiner Klein.
STRASSBURG, 8. November (KNA). Das Verbot einer Tierschutz-Plakataktion mit dem Titel „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ ist nach einem Urteil des Europäischen ...
Dieser Auftritt der Zeitzeugin Trude Simonsohn heute in der Frankfurter Paulskirche wird vielleicht einmal als denkwürdiges Ereignis bezeichnet werden. Mit Trude Simonsohn und ihren Mitstreitern geht eine Ära zu Ende.
Protestanten und Muslime, Katholiken und Juden, Jeziden, Drusen, Piusbrüder, Mennoniten und Methodisten - wer kann, wer will da noch den Überblick behalten?
Die Kippa verrät nicht nur die Religion ihres Trägers. Allzu oft sagte sie auch etwas über seine Vergnügungen und Vorlieben aus – bis die Anwälte kamen.
h.r. DARMSTADT. Michael Kerstgens macht keine Schnappschüsse, und er zoomt sein Gegenüber auch nicht heran. Fotografie ist für ihn eine Art menschliche ...
Besser als der Titel gibt der Untertitel wieder, worum es dem Autor geht. Sein Interesse gilt der „Schlacht der Narrative“, die auf die realen Schlachten zwischen Israelis und Arabern folgte.
Die schöne starke Grande Dame des deutschen Fernsehens wirkt im Interview quecksilbrig wie ein junges Mädchen: Iris Berben über Widersprüche und Kontrolle, das Alter und Vormittage im Bett.
Es hat lange gedauert, nun wurde das „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“ in Berlin eröffnet. Der Weg dorthin war steinig.