Nur ohne Schal und Riemen
JERUSALEM, 15. April. Einmal im Jahr gehört die Klagemauer allen Israelis. Am Sonntagabend entzündete Staatspräsident Schimon Peres dort zusammen mit der Witwe ...
JERUSALEM, 15. April. Einmal im Jahr gehört die Klagemauer allen Israelis. Am Sonntagabend entzündete Staatspräsident Schimon Peres dort zusammen mit der Witwe ...
Für eine Geschichte der Judenvernichtung aus der Perspektive der Opfer kam er zu früh: Ein Buch über den jüdischen Historiker und Auschwitz-Überlebenden Joseph Wulf.
Thomas Franz zog von Erftstadt nach Tel Aviv und nahm den jüdischen Glauben an. Er heiratete eine Jüdin und belegte den ersten Platz in einer Kochshow. Seither ist er in Israel berühmt.
Margot Käßmann leitet ihren Artikel „Die dunkle Seite der Reformation“ (F.A.Z., „Fremde Federn“ vom 30. März) über Martin Luthers zwei diametral ...
Frankreichs Großrabbiner Gilles Bernheim ist über eine Plagiatsaffäre gestürzt - für weite Teile seiner Werke hat er sich bei anderen Autoren bedient. Sein Rücktritt trifft die jüdische Gemeinde in einer schweren Zeit.
Der deutsche Fernseh-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat in Polen eine heftige Debatte entfacht. Anlass ist vor allem die Darstellung der polnischen Heimatarmee.
In Israel werden Tattoo-Aufkleber mit den Nummern früherer KZ-Häftlinge an Schüler verteilt. Mit der Aktion gegen das Vergessen gekämpft werden.
Zum jüdischen Holocaust-Gedenktag am Montag sollen die Stolpersteine wieder glänzen. Das hat sich jedenfalls die Initiative Stolpersteine Frankfurt zum Ziel ...
Martin Luther wurde mit wachsendem Alter ein wahrer Judenfeind. Selbst die Nazis nutzten seine Schriften als Rechtfertigung. Insbesondere den Juden ist es zu verdanken, dass dieses dunkle Kapitel aufgearbeitet wurde. Ein Gastbeitrag von Margot Käßmann.
Im Oktober 1808 unterhielt sich Napoleon in Weimar mit dem alten Dichter Wieland über das Christentum und flüsterte ihm ins Ohr, es sei die große Frage, ob
Als lebender Mensch im Museum gezeigt zu werden, klingt ehrenhaft, kann aber wohl ziemlich anstrengend sein: wenn man nicht einfach nur in Ruhe daliegen kann, sondern auch noch Fragen beantworten muss.
Zwischen Brauchtum und strengen Geboten: Das Kochbuch von Gerhard Staguhn zeigt, wie man die Angehörigen verschiedener Religionen kulinarisch an einen Tisch bekommt.
Vor dem Pessach-Beginn an diesem Montag stehen die Strenggläubigen von Mea Schearim in der Backstube – dort darf alles nur nach Tora und Talmud zugehen.
Das Jüdische Museum Berlin beantwortet im Stil der Sendung mit der Maus bis schwerverdaulich, was Sie immer schon über Juden wissen wollten.
Am 23. März 1933 gelingt es Hitler, im Reichstag eine Mehrheit für sein Ermächtigungsgesetz zu bekommen. Dieses Rechtsinstrument hat er weder erfunden, noch hat es zuvor in seiner wechselvollen Geschichte nur Schlechtes bewirkt.
Ein Sandsturm hat am Freitag die Nahost-Reise des amerikanischen Präsidenten Barack Obama behindert. Am Morgen suchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ...
Obama hat seine Israel-Reise mit einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem beendet. Die Reaktionen von Israelis und Palästinensern auf seinen Besuch sind gespalten.
Nach dem Beschluss der Bundesregierung, keinen eigenen Antrag zum Verbot der NPD zu stellen, wird es auch immer unwahrscheinlicher, dass sich im Bundestag dafür eine Mehrheit findet. Die SPD hofft dennoch auf Stimmen aus allen Fraktionen.
Koschere Tage für Obama: Der Präsident nächtigt im Jerusalemer King David Hotel, dass bereits für das Pessach Fest präpariert wurde. Ob Ministerpräsident Netanjahu dem Gast deshalb Ravioli serviert?
Die Entscheidung der Bundesregierung, keinen eigenen NPD-Verbotsantrag zu stellen, stößt auf Verärgerung bei SPD, Landespolitikern und dem Zentralrat der Juden. Debattiert wird nun über einen Antrag des Bundestags.
Unser Leser Ronnie Golz, 1947 als Sohn jüdischer Eltern in London geboren, stieß auf der Suche nach der eigenen Identität auf eine erste Ehefrau seines Vaters, die 1943 hingerichtet worden war: die Geschichte der Marianne.
1932 richtete der deutsche Jude Kurt Rosenbaum, der Onkel unseres Lesers Titus Malms, am Brandenburger Tor einen edlen Tabakladen ein. Dann kamen die Nazis - und mit ihnen der Horror.
Mit neun Jahren musste unser Leser Stanislaus Koller mit ansehen, wie ein Jude grausam misshandelt wurde. Das Erlebnis hat ihn nie wieder losgelassen.
Im Nahen Osten, wo Diktaturen, islamistische Regierungen und Bürgerkriege trotz des von westlichen Medien vorschnell ausgerufenen „Arabischen Frühlings“ gang
Johannes Werner Günther, 95, kämpfte als Soldat der Wehrmacht. Volker Bruch, 33, spielt für einen ZDF-Dreiteiler einen Leutnant an der Ostfront. Ein Gespräch über Krieg und Hitler, Deserteure und Helden, Schweigen und Erinnern.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.
Wenn Schülern „Jud Süß“ vorgeführt wird, dann ist das didaktische Ziel klar: zu zeigen, dass filmische Propaganda noch immer wirkt. Doch so einfach ist es nicht.
Amerikanische Historiker haben die nationalsozialistischen Lager gezählt und kommen auf 42.500. Diese Zahl trifft vermutlich zu. Falsch ist es aber zu behaupten, man könne jetzt den Holocaust besser verstehen.
Ein soeben veröffentlichtes Buch wirft einen kritischen Blick auf die evangelische Kirche in Frankfurt zwischen 1933 und 1945.
Das Jüdische Museum feiert Jubiläum und erlebt ein Schicksalsjahr. Denn die Stadt entscheidet über einen Anbau.
Schwulentragödie und Judenkomödie: Ivan Nagel liest den „Kaufmann von Venedig“ mit kriminalistischem Spürsinn als Doppelspiel und feiert ihn als eine virtuose Verteidigung der Männerliebe.
Erinnerungspolitik bleibt ein politisch umkämpftes Terrain nicht nur in Staaten wie Polen und Ungarn, sondern auch in alten Demokratien wie Frankreich und der Schweiz.
Beim Abschied Jutta Ebelings als Frankfurter Bürgermeisterin hielt die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn eine bewegende Rede. Jetzt wird Ebeling Vorsitzende des Fördervereins des Fritz-Bauer-Instituts, in dem sich Simonsohn von Beginn an engagiert hat.
Man nannte es den arabischen Frühling. Bei Massendemonstrationen im Zentrum Kairos gab es Tote und viele Verletzte, dann fanden Wahlen statt, welche die ...
Die Südosteuropa-Gesellschaft hat wieder ihren Journalistenpreis verliehen. Bis vor kurzem hieß er Rudolf-Vogel-Medaille. Jetzt nicht mehr.
Rätsel der Geschichte: Was verrät das Fragment eines gotischen Wandgemäldes im Frankfurter Dom über das Verhältnis von Juden und Christen?