Ein Buch bringt das Establishment unter Verdacht
Die Tochter eines ehemaligen Ministers veröffentlicht ein Buch. Darin erhebt sie schwere Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Stiefvater. Die Affäre erschüttert die Pariser Elite.
Die Tochter eines ehemaligen Ministers veröffentlicht ein Buch. Darin erhebt sie schwere Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Stiefvater. Die Affäre erschüttert die Pariser Elite.
Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
Friedensnobelpreis +++ Pädophilie +++ Schulen in der Pandemie +++ Faire Kandidaten
Redefreiheit an Universitäten +++ Management der Covid-19-Pandemie +++ Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed +++ Spielplanänderung
In den militärischen Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und der Region Tigray scheint nun auch das Nachbarland Eritrea einzugreifen. Es beansprucht eine Grenzregion, aus der Äthiopien längst abziehen sollte.
Der Entwicklungsminister und die Präsidentin der Welthungerhilfe sprechen im Doppelinterview über Rückschläge im Kampf gegen extreme Not, das Lieferkettengesetz und einen überraschenden Friedensnobelpreis.
Das Osloer Komitee will den Multilateralismus stärken. Ist es feige, trotz Corona nicht Trumps Sündenbock WHO, sondern das WFP zu ehren? Nein, es ist richtig.
Der Friedensnobelpreis 2020 geht an das UN-Welternährungsprogramm – und damit an den Kampf gegen den Hunger. Denn die Zahl der unterernährten Menschen weltweit steigt aktuell wieder und Corona macht alles noch schlimmer. Darüber sprechen wir unter anderem mit der Präsidentin der Welthungerhilfe.
Für seinen weltweiten Einsatz gegen den Hunger wird das Welternährungsprogramm mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. WFP-Chef David Beasley zeigte sich „sprachlos“ über die Auszeichnung.
Vom Welternährungsprogramm der UN profitieren im Schnitt 100 Millionen Menschen. Auch während der Pandemie hört die Arbeit nicht auf. Exekutivdirektor David Beasley verschlägt der Friedensnobelpreis die Sprache.
Das norwegische Nobelpreiskomitee begründete seine Entscheidung mit dem Kampf der UN-Organisation gegen den Hunger der Welt.
Mehr als 300 Kandidaten waren in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert. Die prestigeträchtige Auszeichnung erhält nun das Welternährungsprogramm für den Kampf gegen den Hunger in der Welt.
Angela Merkel berät mit Bürgermeistern über die Corona-Lage in den Großstädten. Greta Thunberg könnte den Friedensnobelpreis erhalten. Und Halle gedenkt dem Anschlag auf die Synagoge vor einem Jahr. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Die Proteste in Belarus konnten erst unter dem Schutz der vermeintlich schwächeren Frauen zu einer Massenbewegung anwachsen. Ihre Friedlichkeit und Kreativität sind zum größten Kapital der Regimegegner geworden.
Die Anführerinnen der belarussischen Protestbewegung sollten für ihren Einsatz gegen Repression ausgezeichnet werden. Das sagen die SPD-Politiker Nils Schmid und Fritz Felgentreu der F.A.Z.
Die German Church School in Addis Abbeba ist eine Modellschule für Inklusion. Sie gibt armen Schülern die Möglichkeit auf Schulbildung – und bereitet sie auf ein schweres Leben vor.
Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten will auch das Königreich Bahrein seine Beziehung zu Israel normalisieren. Amerikas Präsident Donald Trump spricht von einem „historischen Durchbruch“.
Ein norwegischer Abgeordneter hat Trump ins Spiel gebracht – wegen des Abkommens zwischen den Emiraten und Israel. Trump bedankte sich auf Twitter. Und das Weiße Haus nutzte die Gelegenheit für eine lobende Pressemitteilung.
Chinas Außenminister ist auf Werbetour in Europa. In Berlin dient Wang Yi sein Land als Partner an. Doch Außenminister Heiko Maas ist vorsichtig. Und findet zu Hongkong und zur Lage der Uiguren deutliche Worte.
John Hume gehörte zu den prägenden Politikern seines Landes. 1998 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen um ein Ende des Nordirlandkonflikts. Nun ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Für sein Mühen um ein Ende des Ersten Weltkriegs erhielt Woodrow Wilson den Friedensnobelpreis. Nun trennt sich die Elite-Uni Princeton dennoch vom Namensgeber ihres politikwissenschaftlichen Instituts.
Javier Pérez de Cuéllar galt als Meister der stillen Diplomatie. Von 1982 bis 1991 war der Peruaner UN-Generalsekretär. Nun ist er im Alter von 100 Jahren gestorben.
Vergangenes Jahr ging der Friedensnobelpreis an einen anderen – dieses Jahr hat Greta Thunberg wieder eine Chance. Zwei schwedische Politiker haben die 17 Jahre alte Schülerin offiziell nominiert.
Die Welt steuert auf eine Klimakatastrophe zu, sagt Muhammad Yunus im Interview mit der F.A.Z. – und fordert Verzicht und klare Regeln für die Künstliche Intelligenz.
Auch nach dreißig Jahren sind die Deutschen noch auf der Suche nach ihrer Identität. Was ist, wenn sie keine finden? Anmerkungen zum Einheitsjubiläum.
Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt – mit beeindruckendem Wirtschaftswachstum. Die Hochschulen stehen zwischen ökonomischem Aufbruch und ethnischen Spannungen.
In Oslo nimmt Abiy Ahmed den Friedensnobelpreis entgegen. Und in Stockholm wird Peter Handke mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Doch die Debatte um seine Auszeichnung reißt nicht ab – und sie wird sogar vom türkischen Präsidenten befeuert.
„Ich nehme diese Auszeichnung im Namen der Äthiopier und Eritreer entgegen, insbesondere im Namen derjenigen, die die größten Opfer für den Frieden erbracht haben“, sagte er bei der Verleihung des Preises am Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.
Abiy Ahmed erhält heute in Oslo den Friedensnobelpreis nach nur anderthalb Regierungsjahren. In seiner Heimat muss der äthiopische Ministerpräsident um den Zusammenhalt des Landes kämpfen.
In New York wurden die Goldplaketten von gleich zwei berühmten Forschern versteigert. Reinhard Selten und John Nash waren vor 25 Jahren zusammen ausgezeichnet worden.
Vor 50 Jahren wurde Willy Brandt Bundeskanzler. Ohne seine Zeit in Norwegen ist er nicht zu verstehen. Der frühere Ministerpräsident Thorbjørn Jagland redet darüber, wie das Land Brandt formte – und wie er Norwegen beeinflusste.
Für die Verleihung des Friedensnobelpreises an den äthiopischen Ministerpräsident Abiy Ahmed gibt es viel Lob. In seinem Heimatland gerät der Hoffnungsträger des Kontinents aber unter Druck.
Für einen jungen Amtsträger wie Abiy Ahmed kann der Friedensnobelpreis eine Hürde sein – aber auch eine Ermutigung. Seine bisherige Versöhnungspolitik hat jedenfalls hohe Erwartungen geweckt.
Der Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed leitete den Friedensprozess mit Eritrea ein und verhalf dem Sudan zu einem politischen Wandel. Am Ende ist der Äthiopier mit seiner Arbeit aber noch lange nicht.
Damit wurde honoriert, dass Abiy Ahmed einen Friedensvertrag mit dem Nachbarland Eritrea geschlossen hat.
Die Nobeljury hat den Ministerpräsidenten von Äthiopien mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Abiy Ahmed ist es gelungen, nach Jahren des Konflikts Frieden mit Äthiopiens bitterem Rivalen Eritrea zu schließen.