Iranische Nobelpreisträgerin aus Gefängnis ins Krankenhaus gebracht
Narges Mohammadi wurde 2016 in Teheran zu 16 Jahren Haft verurteilt. Jetzt wird die Nobelpreisträgerin medizinisch wegen Herzproblemen behandelt.
Narges Mohammadi wurde 2016 in Teheran zu 16 Jahren Haft verurteilt. Jetzt wird die Nobelpreisträgerin medizinisch wegen Herzproblemen behandelt.
Die 51 Jahre alte Menschenrechtsaktivistin ist derzeit im Ewin-Gefängnis in Teheran inhaftiert. Für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen wurde sie jüngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Martti Ahtisaari, der frühere finnische Staatspräsident und über Jahrzehnte erfolgreiche Diplomat, ist tot. Ahtisaari starb im Alter von 86 Jahren, teilte sein Büro mit.
Von München aus spannt das Welternährungsprogramm Start-ups in seine Arbeit ein. Blockchain, KI und ferngesteuerte Autos sollen im Kampf gegen den Hunger helfen.
Der Friedensnobelpreis für Narges Mohammadi ist eine Auszeichnung für iranische Frauen, die ihre Unfreiheit nicht länger hinnehmen wollen. Auf die Sportverbände können sie nicht hoffen.
Seit Jahren sitzt Narges Mohammadi wegen ihres Eintretens für Freiheit und Menschenrechte in Iran im Gefängnis. Wer ist die Frau, die in diesem Jahr den Friedensnobelpreis erhält?
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht zu Recht an die iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi. Es ist auch die Würdigung des iranischen Widerstands gegen ein mörderisches Regime.
Das Friedensnobelpreiskomitee würdigt mit der Auszeichnung Narges Mohammadis den Kampf für Frauenrechte in Iran. Die Ausgezeichnete sitzt wegen ihres Engagements im Gefängnis.
Die inhaftierte Frauenrechtlerin werde für „ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen in Iran und ihren Kampf für Menschenrechte und Freiheit für alle“ geehrt, hieß es zur Begründung.
Hessen und Bayern bereiten sich auf die Landtagswahlen vor, die EU debattiert über weitere Ukraine-Hilfen und das Nobelkomitee gibt den diesjährigen Friedensnobelpreisträger bekannt. Der F.A.Z. Newsletter.
Dieser Autor beherrscht das Spiel mit Kolonialklischees: Matthias Polityckis begeisternder Abenteuerroman „Alles wird gut“.
David Karoly ist einer der führenden Klimawissenschaftler Australiens. Nun wirft er den früheren liberal-konservativen Regierungen schwere Eingriffe in die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit vor.
Das Regime in Belarus lässt Ales Bjaljazki und zwei seiner Mitstreiter für viele Jahre ins Gefängnis sperren. Die Bundesregierung spricht von einer „Farce“.
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Mechanismen des Machterhalts: Sasha Filipenkos Roman „Kremulator“ erzählt von dem Mann, der die Leichen der stalinistischen Säuberungen verbrannt hat.
Der 98-Jährige will nicht weiter im Krankenhaus behandelt werden. Stattdessen möchte er seine verbleibende Zeit zu Hause mit seiner Familie verbringen.
Im Tigray-Krieg sind Hunderttausende Menschen getötet worden. Nach dessen Ende spürt Äthiopien die Folgen des Krieges gegen die Ukraine.
In Lützerath gehen die Proteste gegen die Räumung des Dorfes weiter, das Verteidigungsministerium und Ministerin Lambrecht gerät abermals in den Fokus und deutsche Schulen weisen Defizite im Informatik-Unterricht auf.
Saskia Bruysten kämpft mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus gegen die Armut. Ihr Berliner Unternehmen vergibt Kredite an Sozialunternehmen. Doch die Krise erschwert bisherige Fortschritte.
Menschenrechtler aus Russland, der Ukraine und Belarus erhalten den Friedensnobelpreis. Die Ukrainerin Matwijtschuk sagt, Frieden könne nicht erreicht werden, indem ein angegriffenes Land seine Waffen niederlegt.
An diesem Wochenende erhält die Menschenrechtsorganisation Memorial den Friedensnobelpreis. Zeitgleich macht die Frankfurter Allgemeine Zeitung Mitgründerin Irina Scherbakowa zur neuen Protagonistin der Kluge-Köpfe-Kampagne.
Die Menschenrechtsorganisation Memorial erhält den Friedensnobelpreis. Ihre Mitgründerin Irina Scherbakowa macht die Frankfurter Allgemeine Zeitung zur neuen Protagonistin der Kluge-Köpfe-Kampagne.
Der Umgang mit Diktaturen und digitale Manipulation treibt die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa um. Im Interview erklärt sie, wie man sich wehren kann.
1993 wurde Frederic Willem de Klerk zusammen mit Nelson Mandela der Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt wurde bekannt, dass Diebe im April die Medaille aus dem Tresor der Familie de Klerk gestohlen haben. Verdächtigt wird ein früherer Hausangestellter.
Das „Zentrum für bürgerliche Freiheiten“ in Kiew erhält den Friedensnobelpreis. Im F.A.Z.-Interview spricht seine Vorsitzende Olexandra Matwijtschuk über die Notwendigkeit eines Sondertribunals für Putin.
Memorial, die wichtigste Menschenrechtsgruppe in Russland, wurde jüngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihre Zerschlagung werde dem Regime nicht gelingen, sagt ihr Vorsitzender Jan Ratschinskij im F.A.Z.-Interview.
Weil sie offen gegen Krieg in der Ukraine aufritt, erhält die russische Menschenrechtsorganisation Memorial – neben anderen – den Friedensnobelpreis. Wie die Bürgerrechtler dem Behördendruck trotzen. Ein Besuch in Moskau
Der Menschenrechtsaktivist Ales Bjaljazki kämpft seit mehr als drei Jahrzehnten für ein freies Belarus. Noch hinter Gittern schreibt er Literaturgeschichte. Ein Gastbeitrag.
Zu sechs Jahren Haft war die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa verurteilt worden. Gegen das Urteil legte sie Berufung ein. Der Antrag wurde abgelehnt. Nun bleibt noch der Oberste Gerichtshof der Philippinen.
Einige Ukrainer reagieren empfindlich darauf, dass der Friedensnobelpreis zwischen ihrem Land, Russland und Belarus aufgeteilt wird. Das ist verständlich. Dennoch ist die Entscheidung des Nobelkomitees gut.
Wenige Stunden nach Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreises für Memorial hat ein russisches Gericht die Beschlagnahmung der Moskauer Büros angeordnet.
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Ales Bjaljazki hat sich schon als junger Mann in der Sowjetunion für die Menschenrechte eingesetzt. Ein Porträt.
Verdiente Ehrung für Aufklärungsarbeit unter immer schwereren Bedingungen: Der Friedensnobelpreis ehrt die von den russischen Behörden aufgelöste Gesellschaft Memorial, den inhaftierten belarussischen Menschenrechtler Ales Bjaljazki und das ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten.
Das Nobelkomitee ehrt in diesem Jahr Aktivisten und Organisationen aus Belarus, Russland und der Ukraine. Auch in Kiew wäre die demokratische Entwicklung ohne den Druck der Zivilgesellschaft nicht möglich gewesen.