Neue Daten-Risiken
Das Datenschutzrecht kennt hohe Bußgelder – und Schadensersatzansprüche.
Das Datenschutzrecht kennt hohe Bußgelder – und Schadensersatzansprüche.
Mietpreisbremse, Wahlrechtsausschluss, Recht auf Vergessenwerden: Das Bundesverfassungsgericht hat 2019 eine Reihe aufsehenerregender Urteile gefällt. Ein Rückblick auf die neun wichtigsten.
Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters lädt in der Adventszeit zur „Nudelmesse“. Ist das religionskritische Satire oder einfach nur albern?
Niemand werde stärker für die polnische Justiz kämpfen. als die Polen selbst, sagt der frühere Ministerpräsident Donald Tusk. Die regierende PiS-Partei will Richter belangen, wenn sie sich negativ äußern.
Behörden bringen das Urheberrecht vor Gericht in Stellung, um Berichterstattung zu verhindern. Das ist ein Missbrauch. Für missverstandenen Geheimnisschutz ist das Recht nicht da. Ein Gastbeitrag.
Die Ärztin Kristina Hänel soll wegen des Verstoßes gegen den Abtreibungsparagrafen 219a Strafe zahlen. Laut Gericht hat sie sich durch Informationen für Patientinnen strafbar gemacht. Die FDP meint nun: Die Vorschrift muss weg.
Im Mai entschied der EuGH, dass deutsche Staatsanwälte keine europäischen Haftbefehle ausstellen dürfen. Nun hat er sich Frankreich und Belgien vorgeknöpft.
Politiker in Israel und Deutschland entrüsten sich über die geforderte Kennzeichnung israelischer Produkte aus dem besetzten Westjordanland. Doch ihre Vergleiche sind falsch, Emotionen triumphieren über Fakten. Ein Gastbeitrag.
Deutschland darf keine Personen an Russland ausliefern, die befürchten müssen, in die russische Teilrepublik Tschetschenien gebracht zu werden. Das hat das BVerfG entschieden.
Der Verkehrsminister ist wegen der gescheiterten Pkw-Maut in der Bredouille. Vor Beginn des Untersuchungsausschusses gibt er sich kämpferisch: „Wir werden Ansprüche der Betreiber zurückweisen.“
Gegen Burkaträgerinnen wie gegen Rechtspopulisten wird die Wertegemeinschaft beschworen. Der Jurist Christoph Möllers setzt gegen solche normativen Redensarten ein kognitives Verständnis von liberaler Politik.
In der Tschechischen Republik erschießt ein Amokläufer sechs Menschen in einem Krankenhaus. Doch die Polizei reagiert schnell, sodass der Schütze flieht.
Der Europäischer Gerichtshof bleibt seiner Linie treu. Durch die Entscheidung des Vorabentscheidungsverfahrens wird die Kapitalverkehrsfreiheit ein weiteres Mal gestärkt.
Vor knapp zwei Jahren kam Osman Kavala in der Türkei in Untersuchungshaft. Ihm wird ein Umsturzversuch vorgeworfen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verlangt nun seine sofortige Freilassung.
Annika Falkengren war als Regentin der schwedischen Großbank SEB einer der wenigen Stars während der Finanzkrise. Jetzt holt die Managerin ein Geldwäscheskandal ein.
Die Akademiker unter den Fachkräften und Führungskräfte arbeiten im Durchschnitt 40 bis 50 Stunden je Woche – jedenfalls in Deutschlands drittgrößter Branche. Ein nicht unerheblicher Teil sehnt sich nach Zeiterfassung.
Nachdem die Mindest- und Höchstsätze der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure für europarechtswidrig erklärt worden sind, herrscht große Rechtsunsicherheit.
Das Oberste Gericht Polens hat über die Disziplinarkammer entschieden. Diese verstößt gegen europäisches und polnisches Recht.
Weil die amerikanische Regierung die Nachbesetzung von Richterposten blockiert, droht dem WTO-Schiedsgericht die Handlungsunfähigkeit. Regiert in Handelsstreitigkeiten künftig das Gesetz des Dschungels?
Das Bürgergericht hält sich im Spiel und hat wichtige Aussagen zum Verhältnis des deutschen und europäischen Grundrechtsschutzes gemacht. Dadurch hat das Gericht den Grundrechtsschutz prozessual und materiell in die Zeit gestellt.
Trotz eines Verstoßes gegen das Europarecht will Wiesbadens Bürgermeister Franz an den Vertragsverlängerungen in der Spielbank festhalten. Sowohl Leerstand als auch Klagen würden die Stadt teuer zu stehen kommen.
Seit Jahren vertreibt ein Betrieb aus Baden-Württemberg Produkte unter der Bezeichnung „Balsamico“. Ein italienischer Konkurrent hat dagegen geklagt – ohne Erfolg.
Um die Hinweisgeberschutz-Richtlinie, die nunmehr der Rat und das Europäische Parlament angenommen haben, ist heftig gerungen worden.
Die Urteile des Bundesverfassungsgerichts zum Recht auf Vergessenwerden sind der Versuch, sich gegen die mitunter übergriffige Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zu behaupten – und die Dogmatik einer europäischen Grundrechtsvielfalt zu entwickeln.
Um Nord Stream 2 ranken sich zahlreiche rechtliche Probleme. Dabei sollte man nicht aus dem Blick verlieren, dass die Gaspipeline in erster Linie kein wirtschaftliches, sondern ein geopolitisches Projekt ist.
Irlands Finanzminister Paschal Donohoe erklärt das rasante Wachstum in seinem Land. Zugleich verteidigt er die sehr niedrige Steuerlast von Unternehmen vor Kritik aus der EU. Ein Gespräch.
Die polnische Regierungspartei PiS hat zwei umstrittene ehemalige Abgeordnete in Polens Verfassungsgericht gewählt. Und entfacht damit erneut die Kontroverse um die polnische Justiz und richterliche Unabhängigkeit.
Bei dem Triberger Symposium zur Rechtspolitik sprachen Stephan Harbarth, Vizepräsident des BfVerfG, und Koen Lenaerts, Präsident des EuGH, über das Verhältnis von nationalem zu europäischem Grundrechtsschutz.
Seit neuestem werden die Namen der Prozessvertreter nicht mehr in den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts genannt. Grund ist der Datenschutz. Damit ändert sich eine jahrzehntelange Praxis. Frankreich dagegen ändert nichts.
Die Opposition wirft Andreas Scheuer vor, die Verträge leichtfertig noch vor dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Rechtmäßigkeit der Maut unterschrieben zu haben.
Was wird aus dem Verkehrsminister – nun, wo klar ist, dass es einen Untersuchungsausschuss geben wird? Klar ist: Die missglückte Pkw-Maut ist längst nicht das einzige Problem von Andreas Scheuer.
Mit den Stimmen aller Oppositionsfraktionen stimmt der Bundestag für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses. Er soll das Verhalten der Regierung und besonders des Verkehrsministeriums bei der Pkw-Maut aufklären.
Schon im Sommer 2018 hatte Annegret Kramp-Karrenbauer vorgeschlagen, ein soziales Pflichtjahr einzuführen. Ein Werkstattgespräch in der Parteizentrale lässt die Sache langsam konkreter werden.
Am heutigen Donnerstag stimmt der Bundestag darüber ab, ob ein Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut eingesetzt wird. Für den Bund der Steuerzahler steht fest: Das Debakel wäre vermeidbar gewesen.
Zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit agiert Frankreichs Präsident gegen die Nato. Was hat er vor? Derweil debattiert die CDU über die allgemeine Dienstpflicht. Was sonst noch wichtig wird, der F.A.Z.-Sprinter.
Der Unmut der Bauern ist verständlich. Aber sie sollten einen kühlen Kopf bewahren. Mit Technik lässt sich Vieles lösen – für Landwirtschaft und Umwelt. Ein Gastbeitrag der Bundesministerin.