Leserbriefe vom 4. Februar 2021
Steigende Renditen +++ Impftermine +++ Lebensmittel-Nationalismus in Tschechien +++ Vier Jahre Legislaturperiode +++ Boris Herrmann
Steigende Renditen +++ Impftermine +++ Lebensmittel-Nationalismus in Tschechien +++ Vier Jahre Legislaturperiode +++ Boris Herrmann
Russlands Sicherheitskräfte prügeln in der Nacht Demonstranten und Journalisten. Doch während das Staatsfernsehen Verschwörungsgerüchte befeuert, solidarisieren sich sogar Kritiker Nawalnyjs mit dem Oppositionellen.
Die deutsche Regierung muss ihre Position zum Kreml in einer komplizierten Lage bestimmen. Einerseits will sie an der Seite Nawalnyjs stehen und andererseits unterstützt sie nach wie vor Nord Stream 2.
Im Fall Anis Amri könnte es heute eine neue Entscheidung geben und Armin Laschet nimmt zum ersten Mal als CDU-Chef an einem Treffen der Koalitionsspitzen teil. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Russlands Strafvollzugsbehörde schickt Nawalnyj in Lagerhaft, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen habe. Doch der Oppositionelle will im Kampf gegen „Giftmischer“ Putin nicht klein beigeben.
Wie weit reicht das Schweigerecht des Beschuldigten? In einem Fall von Insiderhandel hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Grundsätze des rechtsstaatlichen Strafverfahrens bestärkt. Behörden dürfen keine Sanktionen wegen Aussageverweigerung verhängen.
Der Oppositionelle muss in Haft, weil er Bewährungsauflagen nicht erfüllt haben soll. Die stammen aus einem Verfahren, in dem er laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu Unrecht verurteilt worden war.
Die AKP-Fraktion im türkischen Parlament wurde noch vor der Risikogruppe der über Neunzigjährigen geimpft. Und beim Import der Vakzine aus China erlebt das Land interessante Zufälle.
Trotz eines enormen Polizeiaufgebots demonstrierten am Sonntag Tausende Russen für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj. Zuvor waren die Maßnahmen zur Abschreckung noch einmal verschärft worden.
Für die CDU-Politiker Norbert Röttgen und Andreas Nick ist die Festnahme des russischen Oppositionsführers eine „unglaubliche Perversion“. Sie wollen Gegenmaßnahmen.
Die kroatische Polizei prügelt Migranten zurück nach Bosnien, wo sie massiv angefeindet werden. Im Berliner Kanzleramt wird dieser Rechtsbruch geduldet.
Oberstaatsanwalt Markus Hartmann leitet die Zentralstelle Cybercrime in Nordrhein-Westfalen. Im Interview spricht er über die Bekämpfung von Kinderpornographie, die Fälle Münster und Bergisch Gladbach – und die Täter.
Der Abschlussbericht der Wirecard-Untersuchung soll bis zum Sommer fertig sein. Steckt dahinter der Wunsch der SPD, das unangenehme Versagen der Bafin aus dem Wahlkampf herauszuhalten?
In der aktuellen Folge sprechen wir unter anderem über ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, das es Arbeitnehmerinnen erleichtern soll, dasselbe Gehalt wie ihre männlichen Kollegen einzufordern.
Durch den Austritt aus der EU verlieren Unionsmarken ihre Gültigkeit im Vereinigten Königreich. Markeninhaber bekommen Klone.
In Griechenland könne es an den elementarsten Bedürfnissen mangeln, moniert das Oberverwaltungsgericht in Münster. Im Bundesinnenministerium sorgt das Urteil für Unmut.
Zwei Deutsche beharren darauf, ihren Rundfunkbeitrag bar zu entrichten. Ihre Klage landete vor dem Europäischen Gerichtshof. Das Urteil: Es kann Gründe geben, diesen Zahlungsweg auszuschließen.
Der nach seiner Rückkehr festgenommene Nawalnyj hat zu Protesten aufgerufen, die Russland aufrütteln könnten. Die Vorbereitungen von Regime wie Opposition sind beispiellos.
Prag beschließt eine Mindestquote für heimische Produkte in Lebensmittelläden. Profitieren könnte davon Ministerpräsident Andrej Babiš, Eigentümer des größten Agrarkonzerns im Land.
Bis in die neunziger Jahre wurde Frauen das Sorgerecht für ihre Kinder aberkannt, wenn bei einer Scheidung bekannt wurde, dass sie eine Beziehung mit einer Frau eingegangen waren. Das zeigt jetzt eine aktuelle Studie.
Einen Tag nach seiner Rückkehr verurteilt ein Gericht Alexej Nawalnyj zu 30 Tagen Arrest, Ende Januar droht ihm eine Gefängnisstrafe. Der Oppositionelle war kurz nach seiner Ankunft in Moskau verhaftet worden.
Noch bevor der Regierungskritiker Alexej Nawalnyj die Kontrolle am Moskauer Flughafen passieren kann, wird er von den Behörden festgenommen. Dafür erhält Russland viel Kritik.
Nächste Woche entscheidet das Bundeskabinett, wie das europäische Urheberrecht in Deutschland umgesetzt wird. Der bisherige Entwurf ist umstritten. Ein Regionalverleger meldet seinen Protest auf ganz besondere Weise an.
Allen Drohungen zum Trotz kehrt Alexej Nawalnyj nach Russland zurück. Was Wladimir Putin auch tun mag – jede Reaktion könnte ihn schwach aussehen lassen.
Die Bundesregierung soll sich zu sehr in die der Netzagentur obliegende Regulierung der Strom- und Gasnetze einmischen.
Einem Gutachten nach verstößt das deutsche Energierecht in zentralen Fragen gegen EU-Vorgaben bezüglich des Strom- und Gasmarktes. Wenn der EuGH dieser Ansicht folgt, sind bald Reformen fällig.
Wieder einmal geht Lego juristisch gegen kleine Händler vor. Nach dem „Held der Steine“ aus Frankfurt will der Spielsteine-Konzern aus Dänemark nun Bluebrixx aus Flörsheim das Spiel verderben.
Führend bei der Anzahl der Privatflugzeuge des Staatspräsidenten und der Zählung inländischer Staatsfeinde: Erdogan hat acht Flugzeuge, wir haben mindestens vierzig Millionen Terroristen.
In der Nacht sagt Ex-Minister Dobrindt im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut aus und sieht keine Verantwortung bei sich. Der CSU-Politiker äußert sich auch zum aktuellen Verkehrsminister Scheuer.
Nach Einschätzung von Generalanwalt Michal Bobek können Datenschutzbehörden künftig in jedem Mitgliedstaat der EU Verstöße von Facebook ahnden. Dass der Konzern seinen europäischen Sitz in Dublin hat, hält der Gutachter für unerheblich.
deutsche EU-Ratspräsidentschaft +++ Impfvorbereitung +++ Richard Schröder +++ typisch deutsch +++ Kompetenzen EuGH/BVerfG
Am Ende erklärten sich alle zu Siegern. Aber im Kampf um die Rechtsstaatlichkeit in der EU haben nicht die Demokratiezerstörer in Ungarn und Polen gewonnen, sondern die Parlamente. Ein Gastbeitrag.
2021 soll in der Türkei das „Jahr der Reformen“ werden. Davor kann man sich nur fürchten: Erdogan plant noch strengere Sanktionen gegen seine Kritiker als Putin.
Das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich enthält keinerlei Regelungen zu Zivilprozessen. Besonders für Privatpersonen werden grenzüberschreitende Klagen damit schwer. Ein Gastbeitrag.
Nostalgie, Selbsttäuschung, Dünkel und nüchternes Kalkül: Was die Briten in den Brexit trieb. Ein Gastbeitrag.
Das türkische Verfassungsgericht hat die mehrjährige Untersuchungshaft des Unternehmers und Kulturförderers Osman Kavala für rechtmäßig erklärt. Sie verletze nicht sein Recht auf Freiheit und Sicherheit.