Draghi will mehr Tempo
In Italien dauern Gerichtsverfahren extrem lange. Das soll sich ändern. Die Fünf Sterne kündigen aber Widerstand an.
In Italien dauern Gerichtsverfahren extrem lange. Das soll sich ändern. Die Fünf Sterne kündigen aber Widerstand an.
Die EU-Kommission will prüfen, ob Steuervorteile für Nike in den Niederlanden rechtens sind. Dagegen zog Nike vor Gericht.
Entscheidet Polens Verfassungsgericht, dass nationales vor EU-Recht geht, befürchten Kritiker Schlimmes für die Zukunft der EU. Justizkommissar Didier Reynders warnt vor einer „echten Gefahr für die Architektur unserer Union“.
Das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland - zwischen der unionsrechtlichen Vorgabe und den Vorbehalten nationaler Verfassungsgerichte, die nicht verstummen werden, sollte der EuGH ein Eigeninteresse haben, mit der Verfassungsidentität der Mitgliedstaaten ein konstruktives Auskommen zu finden.
Nach einer Reihe rechtsextremistischer Vorfälle bei der hessischen Polizei setzte Innenminister Beuth eine Expertenkommission ein. Diese nennt nun „strukturelle Probleme“ – und fordert grundlegende Reformen.
In beliebten Ferienländern steigt die Zahl der Neuinfektionen. Merkel und der ukrainische Präsident Selenskyj sprechen über bekannte und doch ungelöste Probleme. Und: Ein Knochen begeistert Archäologen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Leugnung oder Glorifizierung des Völkermords von Srebrenica sollen strafbar werden. Doch alle Versuche für ein solches Gesetz sind bisher gescheitert. Jetzt könnte ein deutscher Politiker intervenieren.
Damit hatten die Restauratoren nicht gerechnet: Bei der Renovierung des ehemaligen Königspalastes in Griechenland sind hunderte wertvolle Weinflaschen aufgetaucht.
CDU, Grüne und SPD kritisieren den früheren Verfassungsrichter Voßkuhle. Der hatte behauptet, die EU-Kommission wolle „auf kaltem Wege“ in Europa „den Bundesstaat" einführen.
Ohne Windräder keine Energiewende, sagt die Politik. Doch dort, wo sie hin sollen, sind die Zweifel groß. Manch einer fühlt sich allein gelassen – auch von jenen, die sonst auf Arten- und Naturschutz pochen.
„Es steht 88 zu 1“, sagt Verkehrsminister Andreas Scheuer über seine Bilanz in dieser Legislaturperiode. Er untermauert zudem seinen Anspruch für die Zeit nach der Bundestagswahl: „Ich habe noch viel vor“.
Das Bundesverfassungsgericht zeigt mit einer Entscheidung, wie die Stellung des Europarechts, die eigenen Kompetenzen und die des Europäischen Gerichtshofs zu bewerten seien.
Die Frage der Verjährung spaltet Italiens Regierungskoalition. Zudem braucht Italien dringend eine Justizreform, damit das Geld fließt.
Vernichtungskrieg +++ Carlo Schmid +++ Mission accomplished +++ Europarecht +++ Fussball +++ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk +++ energetische Gebäudesanierung +++ Norbert Himmler
Um in das Innere der Mafia einzudringen, bietet Italiens Justiz kooperationsbereiten Bossen eine vorzeitige Freilassung an. Seit der Organisator eines der spektakulärsten Mafia-Morde wieder frei ist, wird darüber gestritten.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besteht darauf, dass Ungarn erst Milliarden bekommt, wenn es zusätzliche rechtsstaatliche Vorkehrungen trifft. Damit trifft sie Budapest am wundesten Punkt.
Die Aufarbeitung des Diesel-Skandals ist noch lange nicht abgeschlossen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat vor dem Oberlandesgericht Stuttgart eine Musterfeststellungsklage gegen Daimler eingereicht.
Das Vertragsverletzungsverfahren der Kommission darf nicht betrieben werden. Es legt die Axt an die Grundlagen der europäischen Integration. Ein Aufruf von 29 Staatsrechtlern.
Christine Mboma galt als nahezu unumstrittene Favoritin auf den Olympiasieg über 400 Meter. Nun sind sie und ihre auch achtzehn Jahre alte Trainingspartnerin Beatrice Masilingi ausgeschlossen worden.
„Champagner“ ist ein europaweit geschützter Begriff. Das hat Konsequenzen für ein mit dem Luxusgetränk veredeltes Aldi-Tiefkühleis. Maßgeblich für das Urteil: Das Sorbet schmeckte nicht nach Champagner.
Ungarn, Deutschland, Brexit: Die europäische Rechtsgemeinschaft muss sich bewähren. Der Streit über Rechtsstaatsverstöße, Anleihenankäufe und den Austritt der Briten belastet die EU.
Besser als ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wäre eine Erneuerung der Verträge. Ein Gastbeitrag.
Sanktionen gegen Ungarn wird es in der EU nicht so bald geben. Es wäre auch der falsche Umgang miteinander, da hat Merkel recht.
Greenpeace-Aktion +++ Vertragsverletzungsverfahren +++ Regenbogen und die UEFA +++ Librettist Johann Friedrich Kind
Polen weitet den Braunkohletagebau nahe Tschechien und Deutschland aus. Als Folge geht den Anwohnern das Trinkwasser aus. Der Streit um die Wasserversorgung trübt das Klima zwischen Prag und Warschau.
Göttliche Erika Fuchs +++ Donald-Duck-Comics +++ Souveränität der EU-Staaten +++ Fugger-Siedlung +++ Vertreibung, Verlust, Versöhnung +++ Versorgungslücke Rente
Der Coto de Doñana ist das größte Feuchtgebiet Europas. Doch die Landwirtschaft entzieht ihm Wasser. Dafür verurteilt der EuGH nun Spanien.
Die EU-Kommissionspräsidentin reagiert blitzschnell auf das umstrittene Gesetz. Sie wirft Ungarn Diskriminierung und einen Verstoß gegen die Grundwerte der EU vor. Faktisch hat sie damit ein Vertragsverletzungsverfahren eröffnet.
Hat ein verurteilter Straftäter nach Verbüßung seiner Strafe das Recht seinen Namen aus Zeitungsartikeln zur Straftat löschen zu lassen? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein Urteil gefällt.
Mehrere EU-Staaten halten Budapest vor, es diskriminiere mit einem neuen Gesetz sexuelle Minderheiten. Orbáns Außenminister entgegnet: Es dürfe nicht sein, dass Kinder durch sexuelle „Propaganda“ verdreht würden.
Der Europäische Gerichtshof hält Anbieter wie YouTube nicht für verantwortlich für Urheberrechtsverstöße auf ihren Plattformen - sofern diese keine Kenntnisse davon hätten.
Iran steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Um die zu beenden, braucht es mehr als einen neuen Präsidenten – vor allem ein Atomabkommen und keine Sanktionen.
Vertragsverletzungsverfahren +++ Dissertation von Franziska Giffey +++ Spielregeln des Zitierens +++ Strizz +++ Minijobs
Vor einer wichtigen EZB-Sitzung legt Greenpeace ein Rechtsgutachten vor: Die Zentralbank dürfe nicht nur grüner werden — sie müsse es. Ihre Unabhängigkeit sichere nicht unbeschränkten Umverteilungsspielraum.
In der aktuellen Sendung unterhalten wir uns unter anderem über das von der Großen Koalition beschlossene Lieferkettengesetz. Außerdem ein Thema: Die erweiterten Befugnisse beim Einsatz des „Staatstrojaners“.