Äquidistanz – im Ernst?
Viele Deutsche wenden sich von Amerika ab und China zu. Ob das deutschen Interessen dient? Uns verbindet viel mehr mit Washington als mit Peking.
Viele Deutsche wenden sich von Amerika ab und China zu. Ob das deutschen Interessen dient? Uns verbindet viel mehr mit Washington als mit Peking.
Nur mit einem Impfstoff lässt sich das Coronavirus besiegen. Weltweit arbeiten hundert Forscherteams an dem Serum. Auch ein deutsches Projekt macht sich Hoffnungen in dem Wettrennen.
China versucht die Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation zur Imagekorrektur zu nutzen: Präsident Xi Jinping verspricht Hilfen für arme Länder und kündigt einen Impfstoff für alle Länder an.
Die Coronavirus-Pandemie macht China in den Augen vieler Bundesbürger plötzlich zum unverzichtbaren Partner. Blauäugig sind sie dabei aber nicht.
Dünn besetzte U-Bahnen in London, verwaiste Flure bei Google, Rückenweh am Pariser Küchentisch: Das Coronavirus hat unsere Arbeitsweisen radikal verändert – auf der ganzen Welt. Neun Korrespondenten berichten.
China hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht an der Jahresversammlung der WHO teilnimmt. Das wollen einige Mitgliedstaaten nicht länger hinnehmen – auch Deutschland nicht. Peking zürnt und droht.
Für Expats deutscher Unternehmen wird es in China ungemütlich. Ausländer fliegen aus Hotels und Restaurants und werden zur Zielscheibe eines aggressiven Nationalismus. Können die Manager und Spezialisten im Land gehalten werden?
Der Ansturm auf die deutschen Krankenhäuser im Zuge der Corona-Krise ist bislang ausgeblieben. Zum Glück, sagt Stephan Sturm, der Vorstandsvorsitzende des Gesundheitskonzerns Fresenius. Doch die Fixierung auf das Virus habe ihren Preis.
Taiwan hätte in der WHO einige Expertise anzubieten: Es hat die Pandemie bisher gut bewältigt. Doch Berlin dürfte sich nicht mit dem Wunsch durchsetzen, dem Land Beobachterstatus zu sichern. Zu viele sind zu abhängig von Peking.
Den Rücktritt des WTO-Chefs nutzt Trump für einen weiteren Angriff auf die ohnehin geschwächte Welthandelsorganisation. Dabei hat sie gerade jetzt besonders viel tun. Rückt nun ein Deutscher an die Spitze?
Präsident Donald Trump hat im Streit mit China um den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie den Ton verschärft. Auch die Welthandels- und der Weltgesundheitsorganisation nahm er aufs Korn.
Im Streit zwischen den Vereinigten Staaten und China ist keine Entspannung in Sicht. Präsident Donald Trump stellte nun in einem Interview sogar einen Abbruch der Beziehungen in den Raum. Er sei sehr enttäuscht, dass China das Corona-Virus nicht eingedämmt habe.
Welche nachhaltigen Folgen hat die Corona-Krise für unsere Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft? Ein Gastbeitrag über die Pandemie, den Handelskrieg und die Fallstricke der Globalisierung.
Die Folgen der Corona-Pandemie sind auch in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt dramatisch. Wirtschaftlich könnte sie aber das Schlimmste hinter sich haben.
Senator Richard Burr ist als Vorsitzender des Geheimdienstausschusses zurückgetreten. Er soll mit seinem Wissen über das Coronavirus Insider-Geschäfte an der Börse gemacht haben. Der Republikaner ist nicht der Einzige, der sich gegen diesen Vorwurf wehrt.
Dieser Schritt könne Amerika 500 Milliarden Dollar sparen, behauptet Trump. Er sei sehr enttäuscht, dass China das Coronavirus nicht eingedämmt habe. Auf ein Gespräch mit Staatschef Xi habe er derzeit keine Lust. Ein neues Gesetz erhöht den Druck auf Peking.
Hat die australische Regierung ein Eigentor geschossen mit ihrem forschen Vorstoß gegenüber China? Nach Strafmaßnahmen aus Peking halten viele die Forderung nach einer Untersuchung des Pandemie-Ursprungs für einen Fehler.
Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo spricht bei seinem Kurzbesuch in Israel über Iran und die Annexionspläne der Netanjahu-Regierung. Aber er lässt auch deutliche Worte in Richtung Chinas fallen. Ist das schon Wahlkampf?
Nach Wuhan gibt es nun in einer weiteren Millionenstadt in China neue Corona-Infektionsherde. Jilin, im Nordosten des Landes, wurde deshalb weitgehend abgeschottet.
In der Corona-Pandemie ist Wirtschaftspatriotismus derzeit das Schlagwort: Weiter eifrig exportieren, aber weniger importieren – doch diese Strategie wird nicht aufgehen.
Biologen der Goethe-Universität untersuchen, welche Krankheitserreger von kleinen Raubtieren verbreitet werden können. Gehört auch das neue Coronavirus dazu?
Nach 76 Tagen kompletter Ausgangssperre schien Wuhan das Virus besiegt zu haben. Doch nun gibt es neue Fälle in der Stadt. Die Behörden setzen auf umfassendes Testen.
Europaweit ist der Absatz des Wolfsburger Konzerns noch stärker eingebrochen. Um den Vertrieb wieder anzukurbeln, will VW viel Geld in die Hand nehmen. Auch bei anderen Autoherstellern sind die Verkaufszahlen stark gesunken.
Machtkämpfe zwischen den Vereinigten Staaten und China in der Corona-Krise bringen den UN-Sicherheitsrat an den Rand eines diplomatischen Debakels.
In einem angeblichen Geheimdienst-Dossier wird Peking beschuldigt, den Corona-Ausbruch gezielt vertuscht zu haben. Australien zweifelt an der Echtheit des Papiers – genau wie der Bundesnachrichtendienst.
Um eine Wahlniederlage Donald Trumps abzuwenden, muss ein Superlativ her: der schlimmste Angriff auf die Vereinigten Staaten. Das verheißt nichts Gutes.
China bereitet sich auf eine harte Konfrontation mit den Vereinigten Staaten vor. Desinformationskampagnen zum Ursprung des Coronavirus werden aufgewärmt. Peking baut eine neue Hassfigur auf.
Für die Maifeiertage hatte Chinas Tourismusindustrie auf ihr Comeback gehofft. Doch die Furcht vor dem Coronavirus sitzt bei vielen Menschen tiefer als gedacht.
Russland ringt mit dem Doppelschock von Corona-Pandemie und Ölpreiskollaps. Dennoch steckt der Kreml in seiner aggressiven Außenpolitik nicht zurück.
Donald Trump erklärt, die Corona-Pandemie sei schlimmer als der 11. September und der Angriff auf Pearl Harbor. Abermals macht Amerikas Präsident China für Ausbreitung des Virus verantwortlich.
Im April lieferte der Konzern auf dem größten Automarkt der Welt trotz der Coronavirus-Pandemie mehr Autos aus als im Vorjahresmonat.
Mitten in der Corona-Pandemie eskaliert der Wirtschaftsstreit zwischen Washington und Peking abermals. Es geht um mehr als nur Zölle.
Immer energischer behauptet Donald Trump, das Coronavirus sei versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen. In dieser Situation wird in Australien ein Geheimdienstbericht durchgestochen. Gibt er Aufschluss?
Schonunglos hat das Coronavirus die Schwächen der chinesischen Führung offengelegt. Das hinterlässt Spuren in lange etablierten Handelsbeziehungen und führt zur Neuorientierung.
Es begann mit dem Anruf eines alten Bekannten bei Ursula von der Leyen. Inzwischen will die EU 7,5 Milliarden Euro zur Entwicklung eines Impfstoffs einsammeln. Vierzig Länder sind dabei, auch China. Nur einer fehlt: Amerika.
Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Wo kommt das verdammte Ding her? Eine Spurensuche jenseits von Verschwörungstheorien und anderen fragwürdigen Quellen.