Der Traum von Amerika verblasst
Seit 40 Jahren pilgern chinesische Studenten an amerikanische Universitäten. Inzwischen bleiben viele lieber daheim. Andere tauschen sich in Selbsthilfegruppen aus.
Seit 40 Jahren pilgern chinesische Studenten an amerikanische Universitäten. Inzwischen bleiben viele lieber daheim. Andere tauschen sich in Selbsthilfegruppen aus.
In der Corona-Krise droht einigen hochverschuldeten Ländern die Staatspleite. Gleichzeitig tauchen wieder neue Korruptionsfälle auf. Dominoeffekte könnten folgen – auch in Europa.
Durch die Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 erleben europäische Healthcare-Start-ups einen Aufschwung. Auch die Digitalisierung trägt maßgeblich dazu bei. Das bietet die Chance, nicht hinter Ländern wie China oder die Vereinigten Staaten zurückzufallen.
In der Krise sollen Chinas Staatsbanken mit Krediten die Wirtschaft retten und die Arbeitslosigkeit niedrig halten. Das passiert auf Kosten ihrer Bilanzen.
Wegen Corona und anderen Problemen leiden die ansonsten aufstrebenden Wachstumsstaaten unter einer massiven Flaute bei Investitionen – vor allem in Brasilien. Doch Institutionelle Investoren scheinen einer Umfrage zufolge die Schwellenländer wieder zu entdecken.
Der Pandemie-Erreger verändert sich, und diese genetischen Spuren lassen erste Prognosen für die Impfstoff-Kandidaten zu. Passen die Impfstoffe noch? Statt zu zweifeln, denken manche Forscher schon an „Universalimpfstoffe“.
Die Corona-Pandemie nahm ihren Ursprung in China. Das ist für Staatschef Xi Jinping aber kein Thema mehr. Er preist sein Gesellschaftsmodell als Vorbild für die Welt an. Er könnte zumindest teilweise Gehör finden.
Chinas Präsident Xi Jinping lässt sich feiern: Seine Politik habe Millionen Menschenleben gerettet. Die Staats- und Parteimedien rufen ihn zum Helden aus. In der Pandemie hat er seine Machtposition gefestigt.
Die Pandemie ist eine Zäsur mit tiefgreifenden Folgen für die globale Wirtschaft. Für Europa liegt darin die Chance für einen Neuanfang – sofern die Union sich zwei Problemfeldern stellt. Ein Gastbeitrag.
Donald Trump tut alles, um in der Pandemie Optimismus zu verbreiten. Seine Regierung erweckt den Eindruck, es könne pünktlich zur Wahl einen Impfstoff geben. Und ein neuer Berater im Weißen Haus soll ein Gegengewicht zu vorsichtigeren Wissenschaftlern schaffen.
Von eigenständiger häuslicher Quarantäne hält man in China nichts. Stattdessen müssen Einreisende für zwei Wochen ins bewachte Quarantänehotel. Dort weicht der Groll einer Art Stockholmsyndrom.
Das Verhältnis zu China ist für Deutschland nicht einfach. Dennoch gibt es Spielraum. Und den muss man nutzen.
Chinas Außenminister ist auf Werbetour in Europa. In Berlin dient Wang Yi sein Land als Partner an. Doch Außenminister Heiko Maas ist vorsichtig. Und findet zu Hongkong und zur Lage der Uiguren deutliche Worte.
Chinas Industrie erholt sich weiter – und noch besser als erwartet. Das Geschäftsklima rangiert mittlerweile auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Jahren.
Bei den fünf größten Geldhäusern Chinas gingen die Gewinne so stark zurück wie seit mindestens einem Jahrzehnt nicht mehr. Grund ist die erhöhte Risikovorsorge.
Auch in China gibt es Konflikte um das Tragen der Masken. Zwischen Januar und Juni gab es fast 5800 Festnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie. Für Gewalt gegen Ärzte gibt es in China sogar einen eigenen Begriff.
Zum Abschluss seines Parteitags gönnt sich Donald Trump die große Show, die er wollte. Vor einem Publikum aus Maskenmuffeln wirft er Joe Biden vor, den nächsten Lockdown zu planen. Doch Amerikas Präsident wirkt matt.
Während des Parteitags stellt der amerikanische Präsident seine Prioritäten für eine zweite Amtszeit vor. Es geht vor allem um die Wirtschaft, die Pandemie – und um China.
Auf ihrem Nominierungsparteitag wollten die Republikaner die Geschichte des Covid-Krisenmanagements umschreiben und Donald Trump als empathische Führungsfigur inszenieren. Die Basis sollte mit antikommunistischer Rhetorik begeistert werden.
Donald Trump stellte einen positiven Parteitag seiner Republikaner in Aussicht. Stattdessen zeichnen die Redner ein düsteres Szenario für den Fall eines Sieges der Demokraten. Viel Lob gibt es dagegen für Trump – auch für sein Corona-Krisenmanagement.
Mit versteckter Kamera: Ai Weiwei zeigt im Netz einen Dokumentarfilm über Wuhan im Corona-Lockdown, der einem das Herz bricht.
Weltweit haben es acht Impfstoffe gegen das Corona-Virus in die dritte und entscheidende Runde geschafft. Die Hälfte stammt aus China. Dort lassen sich bereits Angestellte von Staatsfirmen testen. Freiwillig?
Nach dem Corona-Stillstand geht es am Marktplatz in Schanghai wieder steil bergauf. Chinas Aktienmarkt floriert. Für den chinesische Technologiekonzern Huawei scheint das jedoch nicht zu gelten.
Nach Viren auf Tiefkühlkost rätseln Behörden und Logistiker über Risiken des Handels. Die Folgen könnten für alle Beteiligten gravierend sein.
In seiner Zerrissenheit ist Italien ein Musterfall europäischer Erfahrung. Als wir nach dem Lockdown in unser römisches Wohnviertel zurückkehren, staunen wir, wie weltunabhängig das Land dem Leid trotzt. Ein Gastbeitrag.
In einer kambodschanischen Kasinostadt wetten die Chinesen auf die Zukunft nach der Pandemie. Ein Fotojournalist hat die Enklave vor und nach der Pandemie dokumentiert.
Tausende Badegäste haben in Wuhan dicht gedrängt zu Elektromusik im seichten Wasser gewippt. Auch in anderen chinesischen Städten wird inzwischen wieder ausgelassen gefeiert.
Mit Urlaubsende und Schulbeginn steigen die Infektionszahlen in Deutschland. Das war allen klar. Schuld ist die Politik, meint Frank Plasberg. Doch so mancher Gast sieht das differenzierter.
Schon immer mussten Politiker sich entscheiden und über ihr Tun und Lassen Rechenschaft ablegen. Während das Coronavirus weltweit wütet, gilt das umso mehr.
Die Pandemie und weltpolitische Spannungen strapazieren die globalen Lieferketten. Körber-Einkaufschef Michael Stietz über den Aufbau regionaler Alternativen und die Folgen eines harten Brexits.
Ngozi Okonjo-Iweala hat gute Chancen, als erste Frau und erste Afrikanerin an die Spitze der Welthandelsorganisation zu rücken. Die Nigerianerin präsentiert sich als entschlossene Reformerin. Ein Gespräch über Trump, China und Corona.
Am Sonntag landete der amerikanische Gesundheitsminister in Taipeh. Einen so ranghohen Vertreter der Vereinigten Staaten konnte man auf Taiwan seit mehr als 40 Jahren nicht empfangen. Peking ist außer sich.
Die Erholung von Chinas Wirtschaft setzt sich fort – und stimmt deutsche Industrievertreter zufrieden. Dennoch dürfte die Weltwirtschaft nach dem Corona-Einbruch noch nicht über den Berg sein.
Schwere Krisen boten Regierungen schon immer die Gelegenheit, lenkend in die Wirtschaft einzugreifen. Nicht nur in Deutschland passiert das nun wieder. Unsere Korrespondenten berichten aus Amerika, Frankreich, Großbritannien, Italien und Südkorea.
In der ostchinesischen Stadt Qingdao hat trotz Coronavirus-Pandemie das größte Bierfest des Landes planmäßig begonnen. Zwar müssen Besucher auch hier mit Einschränkungen rechnen – doch zum Auftakt kamen mehr Gäste als im Jahr zuvor.
Die asiatischen Börsen erhalten Rückenwind aus der Volksrepublik, die überraschend positive Industriedaten veröffentlicht hat.