Impfstart in Arztpraxen verzögert sich
Statt Anfang April werden die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen routinemäßig wohl doch erst Mitte des kommenden Monats starten. Grund dafür seien die anhaltenden Engpässe bei den Impfstofflieferungen.
Statt Anfang April werden die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen routinemäßig wohl doch erst Mitte des kommenden Monats starten. Grund dafür seien die anhaltenden Engpässe bei den Impfstofflieferungen.
Die Gesundheitsminister haben darüber gesprochen, wie die Praxen bei der Impfkampagne helfen können. Der Beginn der Impfungen in den Praxen könnte sich um etwa zwei Wochen verzögern.
Laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wurde mit den Pharmaunternehmen ein Zusatzpaket ausgehandelt. Deutschland könnte hiervon rund 740.000 Dosen erhalten.
In einem Newsletter hatte EU-Ratspräsident Charles Michel Großbritannien vorgeworfen, den Export von Impfstoffen blockiert zu haben. Das sei völlig falsch, kontert Außenminister Dominic Raab.
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission äußert sich positiv über den russischen Impfstoff. Dieser sei „clever gebaut“ und werde vermutlich auch in der EU zugelassen.
Im dritten Quartal könnten alle Erwachsenen den vollen Impfschutz gegen Corona haben. Vorausgesetzt, die Lieferverträge werden erfüllt und die Dosen ohne große Verzögerung verabreicht. Ein Blick auf aktuelle Daten und Zahlen.
Am Donnerstag soll das Vakzin von Johnson & Johnson als viertes in der EU genehmigt werden. Doch jetzt deuten sich auch bei dem amerikanischen Unternehmen Produktionsschwierigkeiten an.
In der Nähe von Mailand soll das erste europäische Sputnik-V-Werk entstehen. Eine Zulassung in der EU hat der russische Impfstoff weiterhin nicht – wird in manchen Mitgliedstaaten aber schon verwendet.
Wer wird wann gegen Corona geimpft? Dazu hat der Bund Vorgaben gemacht, die laut der Ständigen Impfkommission in den Bundesländern nicht immer eingehalten werden. Das dürfe nicht zu einem Nachteil für die Gefährdetsten werden.
In Brasilien steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Krankenhäuser müssen Patienten ablehnen, vor den Kliniken bilden sich Warteschlangen. Forscher publizieren alarmierende Befunde zu den Mutanten.
In den Vereinigten Staaten lassen sich deutlich weniger Afroamerikaner impfen als Weiße. Das liegt auch an Erfahrungen, die Schwarze mit Gesundheitsbehörden gemacht haben. Viele kennen noch das Verbrechen von „Tuskegee“.
Neben Hausärzten sollen bald Betriebsärzte in großem Umfang gegen Corona impfen. Die Unternehmen stehen dafür bereit, wie eine F.A.Z.-Umfrage ergab. Noch hemmen jedoch die unklaren Rahmenbedingungen.
In der aktuellen Sendung sprechen wir mit der Rechtslehrerin Andrea Kießling unter anderem über Komplexität und Sinnhaftigkeit der jüngsten Corona-Beschlüsse.
Neben Impfen und Testen ist die Kontaktverfolgung die dritte Säule der Pandemiekontrolle. Dass es hier aber noch großes Optimierungspotential gibt, zeigt eine aktuelle Netzwerkstudie.
Erstmals hat ein Gericht über Sonderregeln für Geimpfte geurteilt. Bei seiner Entscheidung hält es sich an die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts – und ignoriert ausländische Studien.
Studien belegen die Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins für Senioren. Gesundheitsminister Spahn bestätigt einen Bericht der F.A.Z. und hofft auf schnellere Impfungen.
Die Corona-Beschlüsse werden nichts daran ändern, dass Deutschland hinterherhinkt. Das liegt an Selbstblockade, die als bürokratische Bräsigkeit wahrgenommen wird.
Auf Unternehmen kommen nach dem Corona-Gipfel neue Pflichten, aber nur wenige Freiheiten zu. Die Enttäuschung ist groß – die Kritik auch.
Deutschland schafft es so schnell nicht aus dem Lockdown. Das liegt am Virus – aber auch am Umgang mit ihm.
Nach stundenlangen Beratungen haben sich Bund und Länder auf neue Corona-Maßnahmen geeinigt. Kontaktbeschränkungen werden etwas gelockert, der Einzelhandel darf unter Auflagen wieder öffnen. Die Beschlüsse im Überblick.
Astra-Zeneca macht es mit seinem Impfstoff-Lieferungen möglich: In Hessen können sich nun auch Personen unter 64 Jahren aus der zweiten Prio-Gruppe einen Impftermin besorgen.
Neben den Impfungen gewinnen die Antigen-Schnelltests rasant an Bedeutung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Der massenhafte Einsatz von Schnell- und auch Selbsttest soll nach dem langen Lockdown weitere Öffnungsschritte flankieren und helfen, Corona-Infektionen und Ausbrüche rechtzeitig zu entdecken.
Athleten sollten nicht in der Impf-Reihenfolge bevorzugt werden. Die Schwächsten sollten mit Vorrang geimpft werden, nicht die Stärksten. Eine Argumentation.
Die Vereinigten Staaten haben groß eingekauft: Bis Ende Mai gebe es genügend Vorräte, um alle Amerikaner zu impfen, verspricht Präsident Biden. In Texas ist die Ungeduld bereits jetzt so groß, dass der Gouverneur gegen den Rat von Experten Corona-Einschränkungen für beendet erklärt.
Vor dem Treffen mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch hält Kanzlerin Merkel vorsichtige Öffnungsschritte für denkbar. Wichtig sei aber eine „Notbremse“, wenn die Infektionszahlen wieder stark anstiegen.
Österreich und Dänemark wollen bei der Versorgung mit Corona-Impfstoffen nicht mehr von der Europäischen Arzneimittel Agentur abhängig sein. Die beiden EU-Länder planen eine Zusammenarbeit mit Israel.
Franziskus ist schon gegen das Coronavirus geimpft. Bischöfe, Leibwächter und Pressevertreter, die mit ihm nach Bagdad reisen sollen, ebenfalls. Hätten es für die Journalisten nicht auch Schnelltests getan? Dann wären mehr Vakzin-Dosen für Obdachlose am Petersplatz übrig geblieben.
Noch vor ihrem Auszug aus dem Weißen Haus sollen Donald Trump und seine Ehefrau Melania gegen das Coronavirus geimpft worden sein. Gesagt haben sie dazu bisher nichts.
Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie von Astra-Zeneca haben sich in einer umfangreichen, britischen Studie als „hochwirksam“ bei älteren Menschen erwiesen. Der britische Gesundheitsminister spricht von einer „extrem gute Nachricht“.
Für Hessen stehen mehr Corona-Fälle zu Buche als vor einer Woche. Die Inzidenz ist etwa in Frankfurt und Offenbach hoch. Beim Blick auf die Impfquoten sieht Hessen die meisten Länder von hinten.
Lange stand die Mehrheit der Deutschen hinter den harten Anti-Corona-Maßnahmen, doch die Stimmung ist gekippt. Auch Vizekanzler Scholz dringt auf eine klare Perspektive für eine Öffnung. Andeutungen aus dem Kanzleramt machen Hoffnung.
Der stellvertretende FDP-Parteivorsitzende Wolfang Kubicki hält die Rückkehr zur Normalität für zwingend – nicht nur für geimpfte Personen, sondern auch für Menschen mit einem negativen Testergebnis.
Termine mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca werden immer häufiger storniert. Auf den ersten Blick wollen viele den Impfstoff nicht. Auf den zweiten Blick sieht’s schon anders aus.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA gibt einen weiteren Corona-Impfstoff frei. Er bietet einige Vorteile gegenüber anderen Substanzen und wird wohl bald auch in der EU verfügbar sein.
Die Bundesregierung hat große Pläne für einen stärkeren Ausbau der Impfstoffproduktion gegen das Coronavirus in Deutschland. Ziel sei es, Vakzine „Made in Germany“ in alle Welt zu liefern zu können.
Immun gegen Corona, geht das überhaupt? Der europäische Impfpass ist von der Politik inzwischen fest avisiert, aber es sind einige Fragen offen. Was könnte in einem Immunitätszertifikat stehen, das digital überall abrufbar ist? Vier Fragen, vier Antworten.