Geldpolitik in den Sternen
Kann sich die Geldpolitik in unseren Tagen noch auf stabile wirtschaftliche Zusammenhänge stützen? Hier kommen Gründe, warum die Antwort wohl „Nein“ lautet.
Kann sich die Geldpolitik in unseren Tagen noch auf stabile wirtschaftliche Zusammenhänge stützen? Hier kommen Gründe, warum die Antwort wohl „Nein“ lautet.
„Lodge 49“ erzählt von einem scheinbaren Loser im Sonnenstaat Kalifornien, der an eine geheime Loge gerät. Die Serie ist urkomisch. Sie strahlt einen Optimismus aus, der aus Verzweiflung Gold macht.
Nährstoffmangel ist ein Massenphänomen. In den armen Ländern Afrikas leidet fast die Hälfte aller Kinder darunter. Aber auch im reichen Westen steigt die Zahl der Betroffenen. Auch wegen des Trends zur veganen Ernährung.
Kleine Patienten brauchen eine besondere Behandlung, medizinisch und emotional. Doch für die Kliniken rechnet sich das oft nicht. Ein Kinderarzt klagt an – obwohl er wie viele seiner Kollegen eigentlich schweigen soll.
Millionen Amerikaner im besten Arbeitsalter bleiben einfach zu Hause, einige von ihnen sind vorwiegend Vater. Was treibt diese Gruppe von soziologisch hochinteressanten Menschen um?
Der belgische Mädchenmörder Marc Dutroux schreibt Briefe an Opfer und Angehörige. Bereut er spät? Oder spekuliert er auf eine Freilassung?
Hoffentlich wird alles anders, hoffentlich ändert sich nichts: Davit Gabunias Roman „Farben der Nacht“ erzählt davon, wie der Machtwechsel 2012 in Tiflis die persönliche und politische Welt der Georgier auf den Kopf gestellt hat.
Der gewitzte Dokumentarfilm „Betrug“ von David Spaeth zeichnet nach, wie ein gerissener Hochstapler vermögende Eltern in Schwabing prellte. Das ist ein Lehrstück über die Naivität der arrivierten Kreise.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil greift die CDU an: Sie habe ein schwieriges Verhältnis zur gesetzlichen Rente – Carsten Linnemann kontert. Das Resultat dieser Uneinigkeit in der Koalition ist eine Verzögerung des Rentenpakets.
Fast alle sind sich einig, dass ein Studium nach der Ausbildung eine richtig gute Idee ist. Es ist aber nicht immer leicht zu schaffen.
Wer Fachkräfte anwerben will, muss klare Bedingungen formulieren – ob mit oder ohne Punktesystem. Bisher scheint sich die deutsche Politik allerdings nicht einmal über die grundlegende Frage einig zu sein.
Die von liberalen Wirtschaftsprofessoren gegründete AfD, einst vor allem Partei der Eurokritiker, will Alternative auch für linke Wählergruppen werden. In der Rentendebatte stellt sie bald die Weichen.
In Elternzeit, im Ruhestand oder im Ausland: Mehr als 8000 Ärzte in Hessen arbeiten nicht. Liegt hier ein Potenzial, den Landarztmangel zu bekämpfen?
Das Kabinett verschiebt überraschend die Rentenpläne von Arbeitsminister Heil. Denn die Regierung will sie mit etwas anderem verknüpfen.
Immer mehr Geflüchtete finden in Deutschland eine Stelle. Der Großteil von ihnen ist sogar sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Heute läuft das dritte Hilfspaket der EU für Griechenland aus. Damit gilt das Land offiziell als gerettet. Doch für viele Menschen ist die Krise zu einem lähmenden Dauerzustand geworden. Ein Gastbeitrag.
Im bevorstehenden hessischen Landtagswahlkampf wird ein Thema wohl bei allen Parteien eine Rolle spielen: Flüchtlingsintegration. Wird die Lage schöngeredet?
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat eine Industriekulturindustrie entstehen lassen, bei der die ursprüngliche Bevölkerung kaum eine Rolle spielt. Das selbstbewusste Bekenntnis zum „Alten“ hat nur einen Zweck. Ein Gastbeitrag.
Konterrevolutionäre, Hochverräter und ein besoffener Soldat aus Polen: Ein Gespräch in der Sauna über unsere Erinnerungen an den heißen tschechoslowakischen Sommer 1968.
Die Aufarbeitung der Nachwendezeit gewinnt im Osten an Fahrt. Die Bischofferoder Kumpel sehen sich bis heute als Opfer geheimer Abmachungen zugunsten der westdeutschen Kali-Industrie. Die SPD will nun eine Kommission einrichten.
Das brasilianische Fußballgeschäft verzeiht keine Schwächen: Jorginho muss als 18. Trainer in diesem Jahr vorzeitig gehen. Für den ehemaligen brasilianischen Bundesligastar ist das nichts Neues.
Die Verbesserung der Teilhabechancen führt nicht zu mehr Konsens in der Gesellschaft, sondern zu Neuaushandlungen: Warum es gut ist, dass gelungene Integration das Konfliktpotential steigert. Ein Gastbeitrag.
Wenn die letzte Klausur geschrieben und das Bier mit dem Kumpel ausgetrunken ist, stehen teure Berater bereit. Sie erklären Abiturienten, was die mit ihrer Zukunft anstellen können. Katrin Hummel hat einen von ihnen begleitet.
Viele sehen in Robo-Advising eine „neue“ Form der Geldanlage. Unser Finanzexperte warnt: Die Geschichte ist heikler, als Sie denken. Hinter den Robotern stecken normale Menschen, die Geld haben wollen.
Präsident Erdoğan hat den Türken viel Wohlstand gebracht. Jetzt zerstört er sein eigenes Werk. Wie konnte das passieren?
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine wollen mit ihrer linken Sammlungsbewegung Arbeiter und Arbeitslose von der AfD zurückgewinnen. Auch der Sohn eines prominenten SPD-Politikers unterstützt „Aufstehen“.
Sahra Wagenknecht im Gespräch mit der Sonntagszeitung über ihre neue linke Sammlungsbewegung und wie sie die Arbeiter von der AfD zurückgewinnen will.
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.
Altenpfleger verdienen zu wenig, heißt es oft. Jetzt kommt Bewegung in die Gehälter: Die Verdienste steigen schneller als die der übrigen Deutschen. Das regelt der Markt selbst.
Die Landwirtschaft in den meisten afrikanischen Ländern ist unproduktiv, weil es den Kleinbauern an Kapital und Wissen fehlt. Wie könnte die Entwicklung angeschoben werden?
Am Wochenende hat Sahra Wagenknecht die linke Bewegung „Aufstehen“ vorgestellt – und seitdem schon zahlreiche Unterstützer gewonnen, sagt der frühere Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine. Auch Arbeiter, die AfD wählen, will er erreichen.
Die wirtschaftliche Lage in Iran wird immer schwieriger, was auch Auswirkungen auf die Politik hat. Schuld daran sind amerikanische Sanktionen. Doch Verhandlungen seien sinnlos, sagt der Außenminister.
Das Böse, das Verlogene, der Spaltpilz – im Internet hat das alles eine sichere Heimstatt gefunden. Seltsam, dass sich die Menschen erst jetzt dagegen zu wehren beginnen.
Anstatt sich abzuschotten, fordert Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) von der EU, die Märkte für sämtliche Produkte aus Afrika zu öffnen – auch um dort Jobs für Millionen Arbeitslose zu schaffen, die sich sonst auf die Flucht begeben.
Satt wird man von diesem irrsinnigen Abend sicher nicht, doch die Texttreue nötigt Respekt ab. Frank Castorf inszeniert „Hunger“ von Knut Hamsun in Salzburg.
Der Arbeitsmarkt brummt, doch an vielen Menschen gehe der Aufschwung vorbei, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Auch der Aufstieg des Rechtspopulismus’ habe damit zu tun.