„Plötzlich ist nichts mehr sicher“
2200 Stellen will der Automobil-Zulieferer Continental im Werk Babenhausen streichen. Doch wie soll es weitergehen? Viele Familien stehen vor einer unsicheren Zukunft.
2200 Stellen will der Automobil-Zulieferer Continental im Werk Babenhausen streichen. Doch wie soll es weitergehen? Viele Familien stehen vor einer unsicheren Zukunft.
Der türkische Präsident wusste schon immer, wie man Konkurrenten ausschaltet und das Volk für sich gewinnt. Erdogans Prasserei aber fällt immer mehr Menschen auf.
Urlaub in Afghanistan klingt absurd. Aber die Provinz Bamiyan bietet viele Einsichten in eine alte Kultur.
Viele Betriebe suchten händeringend nach Personal, sagte die Bundeskanzlerin im Vorfeld des Fachkräftegipfels an diesem Montag. Sie hofft auf eine schnelle Wirkung des neuen Einwanderungsgesetzes.
Sie sind Radikale, ohne es zu merken: Ein Gespräch mit der Beiruter Soziologin Nadia Bou Ali über die andauernde Krise im Libanon und die aktuellen Proteste in der Hauptstadt.
Die Kreisverbände Wiesbaden und Frankfurt der Awo haben über das Unternehmen Somacon fragwürdige Transaktionen abgewickelt. In verantwortlichen Positionen: das Ehepaar Hannelore und Jürgen Richter.
Entgegen dem Bundestrend steigt die Armut in Hessen. Ein genauerer Blick auf die Zahlen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zeigt, was die „Armutsquote“ tatsächlich aussagt.
Dass Andrew Ridgeley nie so berühmt wurde wie sein Bandkollege George Michael, hat ihn nie gestört. Jetzt hat er ein Buch über die gemeinsame Zeit geschrieben. Ein Treffen in Hamburg.
Eine neue Studie zeigt: Die Beschäftigungseffekte fallen zugleich sehr gering aus. Sie enthält allerdings auch eine deutliche Warnung.
Der Parteitag in Berlin ist ein historischer Bruch für die SPD. Sie verabschiedet sich endgültig von der „neoliberalen“ Schröder-Ära durch ein Programm für einen „neuen Sozialstaat“.
Länger Arbeitslosengeld I, weniger Sanktionen, höherer Mindestlohn und mehr: Die Sozialdemokraten beschließen das Ende der Schröder-Reformen. Und auch auf einen Mietendeckel für Städte hat sich der Parteitag geeinigt.
Ein Viertel der Stellen in Deutschland gilt als leicht substituierbar durch Automatismen. Computer prüfen Rechnungen oder schreiben Texte. Wer muss jetzt Angst haben?
Die gute Nachricht lautet: Immer mehr ehemalige Asylbewerber finden Arbeit. Aber es sind auch nach wie vor viele auf Hartz IV angewiesen. Eine Bilanz.
Um die Moral der türkischen Nation zu schützen, will die staatliche Zensurbehörde Reklame für Speiseeis verbieten. Derweil wird den Menschen die Wirtschaftslage als Schicksal verkauft.
Deutschland hat einen der größten Niedriglohnsektoren in Europa. Deshalb will die Politik jetzt den Mindestlohn stark erhöhen. Das gefährdet nicht nur Arbeitsplätze, sondern könnte auch das Ziel verfehlen.
Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist gesunken. In den kommenden Monaten kann allerdings wieder mit einem Anstieg gerechnet werden.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat sich im November verringert. Arbeitsminister Heil hält aber Maßnahmen zur Jobsicherung bereit.
Was passiert, wenn wir unsere Erinnerungen nachspielen dürfen? Für die französische Filmkomödie „Die schönste Zeit unseres Lebens“ sind Fanny Ardant und Daniel Auteuil die ideale Besetzung.
Computer fällen zunehmend Entscheidungen, die tief in das Leben eingreifen und willkürlich anmuten. Dafür gibt es erstaunliche Beispiele aus dem Lebensalltag. Zeit für eine breite Debatte.
Im Wahlkampf hatte sich Emmanuel Macron 2017 zum Retter der Whirlpool-Arbeiter von Amiens stilisiert. Jetzt sind sie schon wieder arbeitslos. Der Präsident stellt sich den Zornigen.
Trotz schwächelnder Konjunktur sehen die Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt weiterhin ziemlich gut aus. In einigen Landkreisen ist jedoch eine schleichende Zunahme zu beobachten – ausgerechnet im Süden.
Wer hier keinen passenden Holztisch findet, muss wohl selbst zu Axt und Säge greifen: Ausgefallene Möbel kaufen und restaurieren lassen – das können Kunden in der Krebsmühle zwischen Frankfurt und Oberursel.
Eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration stellt die Zielsetzung der derzeitigen Einwanderungspolitik infrage. Die Gesetze wirkten kaum gegen illegale Einwanderung.
Eine Privatinitiative fordert ein monatliches Grundeinkommen von 1200 Euro. Sollte das Volksbegehren Erfolg haben, muss sich das Parlament mit dem Thema beschäftigen. Die Kosten wären höher als der gesamte Bundeshaushalt.
700 Seiten streng vertraulicher iranischer Dokumente, die „The Intercept“ und der„New York Times“ vorliegen, zeigen: Ausmaß und Zielstrebigkeit von Irans Infiltration Iraks übertreffen alle Erwartungen.
Seit er bei der Nationalhymne kniete, bekommt Colin Kaepernick in der NFL keinen Job mehr. Nun soll er in einem Training zeigen, was er noch kann. Doch Kaepernick sagt kurzfristig ab. Das Misstrauen ist immens.
Ein Jahr nach dem Beginn der Proteste der „Gelbwesten“, ist Frankreich immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Präsident Macron konnte den Vorwurf der Arroganz der Macht bisher nicht abschütteln.
In der Türkei treibt die Wirtschaftskrise die Menschen buchstäblich in den Tod. Währenddessen arbeitet der Palast an einer Gesetzesvorlage, die Haftstrafen für jeden vorsieht, der behauptet, der Wirtschaft gehe es schlecht.
Agenturchef Scheele blickt gelassen auf die schwächere Konjunktur und hält auch die geplante Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung für finanzierbar. Und für junge Hartz-IV-Bezieher hat er gute Nachrichten.
Als neue Frankfurter Geschäftsführerin will Stephanie Krömer mit der Agentur für Arbeit auch Ansprechpartner für Unternehmer sein. Im Interview erklärt sie, wie sehr sich die Behörde gewandelt hat – und wie sie selbst davon profitiert.
Ein Mann hat Dutzende Kinder und Erzieher in einem chinesischen Kindergarten mit Lauge verletzt. Solche Fälle sind in China nicht selten, werden aber von Staat und Medien meist totgeschwiegen.
Das Bruttoinlandsprodukt als Maß aller Dinge reicht den Grünen nicht mehr. Artenvielfalt, Hausarbeit und Lebensqualität sollen auch zählen.
Die Wurst ist in Deutschland ein Kulturgut. Doch wer zugibt, gern Wurst zu essen, stößt fast schon an die Grenze des Sagbaren. Das Aussterben der Metzger hat allerdings wenig mit der Nachfrage zu tun. Es liegt an den Lehrlingen.
Der Rückzug der populären Politikerin vom Fraktionsvorsitz legt die Probleme der Linkspartei offen. Trotz des Wahlerfolgs in Thüringen fehlt es ihr weiter an Geschlossenheit – und an profiliertem Personal.
Wie kommen Essen, Dortmund und Oberhausen raus aus den Schulden? Hans-Günter Henneke vom Landkreistag ist gegen Hilfen der Bundesregierung. Die Ruhrgebiets-Städte seien gar nicht so arm.
Nur wenige Abiturienten machen eine Lehre. Dabei wäre mancher Student im Betrieb glücklicher – und erfolgreicher als an der Universität – wie zum Beispiel Jessica Jörges.