FDP: Jobverweigerern Bürgergeld um 30 Prozent kürzen
Die Liberalen machen mit einem neuen Beschlusspapier Druck auf die Koalitionspartner: Sie fordern mehr Sanktionen für Leistungsempfänger und die Abschaffung der Rente mit 63.
Die Liberalen machen mit einem neuen Beschlusspapier Druck auf die Koalitionspartner: Sie fordern mehr Sanktionen für Leistungsempfänger und die Abschaffung der Rente mit 63.
Weil sie die Aufnahme oder Fortführung einer Tätigkeit verweigerten, wurde 2023 fast 16.000 Personen das Bürgergeld gekürzt. Künftig dürften es weniger werden.
Dirk Stermann verfügt über eine Leichtigkeit, die es unter deutschen Autoren nicht oft gibt. Dennoch ist er hierzulande längst nicht so bekannt wie in seiner Wahlheimat. Ein Gespräch.
Viele junge Leute geben ihre Stelle auf und rechnen damit, dass sie leicht eine neue finden. Die sozialen Medien befeuern den Trend.
Vor der Kulisse von Hochöfen bangt man um die Zukunft der Stahlindustrie. Schreie nach dem Staat werden laut. Aber der Ball liegt allein bei Thyssenkrupp.
Sie wollten es so aussehen lassen, als wäre die im achten Monat Schwangere untergetaucht. Doch die Ermittler sind sicher: Ihr Ex-Freund und sein Geschäftspartner haben die Frau ermordet ‒ und damit auch das gemeinsame ungeborene Kind.
Immer schneller, immer bunter: Alexander Schramm ist Schausteller von Kindesbeinen an. Und wenn er sich dereinst zur Ruhe setzt, bleibt sein wilder „Break Dancer“ dennoch in Familienhand.
Fachkräfte sind rar. Darum gehen immer mehr Unternehmen neue Wege, um Personal zu finden. Vier Beispiele aus der Praxis.
Gerade auch in der Pflege fehlen Fachkräfte. Abhilfe soll unter anderem die Anwerbung im Ausland schaffen. Aber Zuwanderung allein wird das Problem nicht lösen. Ein Gastbeitrag.
Das Radrennen Paris–Roubaix soll das spektakulärste, unvorhersehbarste und gefährlichste sein. Der Verein „Amis de Paris–Roubaix“ kümmert sich um das Kopfsteinpflaster – und bewahrt damit einen Mythos.
Seit 2015 steigt die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Abschluss kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr lag sie auf einem Rekordhoch.
Die EZB strebt eine Rückkehr zu einer Inflationsrate von 2,0 Prozent an. In Deutschland bewegt sich die Teuerungsrate weiter in diese Richtung. Laut dem Münchner Ifo-Institut könnte sie im Sommer unter diese Marke sinken.
Gemeinsam wollten Sozialdemokraten, Liberale und Katholiken den Feinden der Weimarer Demokratie die Stirn bieten. Das misslang. Ein Gastbeitrag über eine weithin vergessene Organisation zum Schutz der Republik.
Die Politik wollte, dass junge Leute schneller studieren. Doch jetzt lassen sich Studenten stattdessen mehr Zeit. Was ist da los?
Am Sonntag sind bei uns Kommunalwahlen. In Istanbul entscheidet sich dabei nicht nur, wer Bürgermeister wird, sondern wie es mit der ganzen Türkei weitergeht.
Wenn Unternehmen aus Verunsicherung über die wirtschaftliche Zukunft weniger Arbeitsplätze anbieten, hilft dagegen kein Förderprogramm aus dem sozialpolitischen Labor.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird schwieriger, Arbeitslose finden immer schwerer Arbeit. Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, warnt: „Die Richtung stimmt seit einer ganzen Weile nicht mehr.“
Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem hessischen Arbeitsmarkt ist im März nahezu ausgeblieben. Deutlich ist der Rückgang bei den offenen Stellen. Doch es gibt auch positive Meldungen.
Immer mehr Menschen, die noch mitten im Arbeitsleben stecken, erhalten eine Demenz-Diagnose. Was geht dann noch in Sachen Beruf – und kann die Arbeit sogar helfen?
Die britische Band Judas Priest gehört zu den Wegbereitern des Heavy Metal. Mit ihrem Lied „Breaking the Law“ lieferte sie 1980 eines der markantesten Stücke des Genres ab, das Sozialkritik per E-Gitarre übt.
Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP muss attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen statt Staatsinterventionismus schaffen – oder den Weg für Neuwahlen schaffen. Ein Gastbeitrag.
Patrícia Melos Roman „Die Stadt der Anderen“ führt uns zu den Obdachlosen im heutigen Brasilien.
Die BSW-Parteigründerin und frühere Spitzenfrau der Linken erläutert im Interview ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik. Und sie erklärt, warum sie weniger Mindestlohn fordert als die Linke.
Auf seiner Wahlkampftour hat sich der Spitzenkandidat der indischen Opposition von Mahatma Gandhi inspirieren lassen: In 63 Tagen besuchte er 335 Wahlkreise. Kann Rahul Gandhi Ministerpräsident Modi gefährlich werden?
Der Europarat stellt der Bundesrepublik bei der Sozialpolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Vor allem für drei bestimmte Gruppen muss demnach mehr getan werden.
Schön blöd, wer sich mit einem faktischen bedingungslosen Grundeinkommen noch um eine Beschäftigung bemüht. Noch dümmer, dass die Ampel nicht gegensteuert.
Mit dem Q6 E-Tron stellt Audi nach langem Warten eine Tesla-Alternative auf die Räder. Die gemeinsam mit Porsche entwickelte Technik ist ausgefeilt. Ob das reicht, dem Model Y die Krone zu entreißen?
Sollte sie regieren, will die Partei zum Fördern und Fordern zurückkehren: Totalverweigerer im Bürgergeld sollen sanktioniert, die Corona-Erleichterungen beseitigt werden.
Die Debatte, ob sich Arbeit in Deutschland noch lohnt, ist in volle Gange. Die Union hat dazu ganz eigene Ideen, die wir mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn im F.A.Z. Podcast für Deutschland besprechen.
Bei seinem ersten Auftritt als Trainer des VfL Wolfsburg lässt Ralph Hasenhüttl mit ehrlichen Worten aufhorchen – und kündigt an, dass er sich im Vergleich zu Leipziger Tagen taktisch weiterentwickelt hat.
John Niven hat ein Buch über den Suizid seines Bruders geschrieben, mit dem er aufwuchs und in der Punkszene unterwegs war – bevor sie sich auseinanderlebten. Hätte er ihn retten können? Ein Gespräch.
Die Signa-Gläubiger bestimmen über die Zukunft von René Benkos Imperium, die CDU will das Bürgergeld reformieren und der Organspendeausweis wird digital. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die CDU rüttelt am Bürgergeld, SPD und Grüne verteidigen es. Die Debatte zeigt: Der Wahlkampf hat längst begonnen.
Mehr als 4000 Freiwillige haben sich für diesen Samstag zum sechsten „Frankfurt Cleanup“ angemeldet. Gleichzeitig gibt es in der Stadt mehr weggeworfene Kippen und To-go-Becher als jemals zuvor.
Die Chemieindustrie kommt nicht aus dem Tief. Die Umsätze werden nach Einschätzung des Branchenverbands VCI auch dieses Jahr sinken. Der Berliner Politik gelinge es einfach nicht, die strukturellen Probleme zu lösen.
In den Schulen der Türkei nimmt die religiöse Unterweisung inzwischen monströse Züge an. Und Erdoğan tut so, als stünde er bei der Kommunalwahl selbst auf dem Zettel.