Warum es eine Agenda 2030 braucht
Evonik, SAP oder Continental – die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Die Lage erinnert viele an die Massenentlassungen nach der Jahrtausendwende. Zu Recht?
Evonik, SAP oder Continental – die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Die Lage erinnert viele an die Massenentlassungen nach der Jahrtausendwende. Zu Recht?
Die Attacke betrifft Millionen Arbeitslose und Menschen auf Jobsuche. Sensible Daten könnten in die Hände der Angreifer gelangt sein.
Ohne Rachegefühle: Das Deutsche Hygienemuseum Dresden stellt sich seiner Geschichte in der DDR. Dessen neue Sonderausstellung macht die erstaunliche Improvisationsgabe der Werktätigen fassbar.
Die Chilenin Alia Trabucco Zerán zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation. In „Mein Name ist Estella“ erzählt sie von einem Kindermädchen. Doch dann ist das Kind tot.
Von einer Bühne, die im Hessischen Ried mit kargen Mitteln seit 15 Jahren bemerkenswertes politisches Volkstheater macht: Die Büchnerbühne setzt jetzt auf Stücke, die en suite gespielt werden – wie Dario Fos „Bezahlt wird nicht!“.
1984 ersann der gerade verstorbene Akira Toriyama den Comichelden Son Goku. Es war die Geburtsstunde einer der erfolgreichsten Medienmarken aller Zeiten. Ein Lehrstück über Kommerzialisierung aus Japan.
Ständige Absagen in Bewerbungen oder Scheitern in der Probezeit: Gerade für Berufsanfänger gibt es viele Situationen, in denen es schwer ist, guten Mutes zu bleiben. Wie es trotzdem gelingen kann.
In den Achtzigern wuchsen Hunderte namibische Kinder in der DDR auf. Dann fiel die Mauer, und sie wurden zurückgeschickt. Seitdem quält sie ein Gedanke.
Rechtfertigung war gestern, heute geht es nur noch um digitale Aufmerksamkeit: Die Neue Rechte redet offen über ihre rhetorischen Techniken. Was folgt daraus?
Vom Job ins Bürgergeld, weil die Regelsätze gestiegen sind – der Bundesregierung liegen „keine empirischen Befunde“ vor, die diese These unterstützen.
Arbeitslos zu werden stürzt Menschen in Krisen und kratzt gewaltig am Selbstbild. Der Weg raus ist steinig. Warum der Bewerbungsmarathon rasch starten sollte, erklärt eine Arbeitspsychologin.
Sie übergoss den Jungen mit kaltem Wasser und sperrte ihn stundenlang in eine Hundebox: Über Monate hinweg misshandelte eine Österreicherin ihren Sohn, bis er fast an Unterkühlung starb.
Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen steigt weiter: Knapp 196.000 Hessen sind aktuell nicht erwerbstätig. Trotzdem gibt es viele unbesetzte Stellen.
Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Februar schwächer als für die Jahreszeit üblich. Die Zahl der Arbeitslosen stieg leicht, aber stärker als von Volkswirten erwartet. Es fehlt Schwung aus der Wirtschaft, sagt Arbeitsagentur-Chefin Andrea Nahles.
Lernende Maschinen und Sprachmodelle krempeln die Pathologie um. Mithilfe der Daten können Tumoren schneller besser eingeschätzt werden, was die Therapie verbessert.
Geghostet wird nicht nur beim Dating. Auch Handwerker sind manchmal nicht mehr erreichbar. Was Bauherren dann tun können.
Eine Steuererklärung ist für die meisten von Vorteil, doch leider überfordern Elster vom Finanzamt und andere Programme viele Steuerzahler. Günstige Hilfe finden einige bei Lohnsteuerhilfevereinen.
Der Aufstieg der AfD ist nicht auf den allgemeinen Rechtsruck zurückzuführen. Wir brauchen eine positive Erzählung der Demokratie, die das Erreichte hervorhebt. Ein Blick aus England auf die deutsche Jammerei. Ein Gastbeitrag.
Die Ampelkoalition wollte einer Marihuana-Generation mit einem hippen Kiffer-Gesetz ein Denkmal setzen. Und sich selbst natürlich auch. Aber nicht einmal das ist ihr richtig gelungen.
Zwischen Einbildung und Wirklichkeit: Guy Helmingers Prosaband „Das Geräusch der Stillleben“.
Heute werden die sterblichen Überreste von Missak und Mélinée Manouchian ins Pariser Pantheon überführt. Mit ihnen ehrt Frankreich erstmals seine kommunistischen und ausländischen Widerstandskämpfer.
Im Möbelhaus ist am Samstag richtig viel los: Unter den Besuchern scheinen Leute zu sein, die hier nur zum Spaß hingehen.
Die umstrittene „Rente ab 63“ lockt viele in den vorgezogenen Ruhestand. Aber es gibt auch einen Gegentrend: Das Arbeiten im Rentenalter erfreut sich steigender Beliebtheit – vor allem unter Akademikern.
Die Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld befasst sich in ihrem neuen Buch mit der Rivalität beider deutscher Staaten. Weil die Westdeutschen immer viel weniger über die Ostdeutschen wussten als umgekehrt, kann das Buch eine bedauerliche Wissenslücke schließen – gerade für Jüngere und Westdeutsche.
Selbst wer Trumps boshafte Reden über die NATO ablehnt, muss akzeptieren, dass die Amerikaner die Unwucht bei den Verteidigungsausgaben unfair finden. Deutschland muss angemessen auf die Bedrohung reagieren.
Auf einer kleinen Podiumsdiskussion kassiert der Wirtschaftsminister die Wachstumsziele Deutschlands ein. F.A.Z.-Redakteurin Julia Löhr war dabei. Außerdem analysiert der internationale Top-Ökonom Gabriel Felbermayr die deutsche Lage.
Weniger Schlägereien und andere Straftaten als in den Jahren vor Corona: Polizei und Rettungskräfte loben respektvolles Verhalten der Narren in Mainz.
Jeder Zweite wurde online schon angegriffen, wie eine neue Studie zeigt. Besonders betroffen sind Migranten, Frauen und Homosexuelle. Der Hass wirkt sich auch auf die Meinungsfreiheit aus.
Deutschland braucht mutige Reformen, sonst verliert es seinen Wohlstand und Anschluss – so reden viele. Doch wenn es ernst wird, zeigt sich oft eine andere Haltung.
Damit reagiert das Regime auf militärische Verluste. Denn zuletzt konnten die Rebellenarmeen einige Erfolge erzielen.
Die Türken leiden seit Jahren unter der horrenden Inflation. Ob der neue Notenbankpräsident den Kurs einer harten Geldpolitik gegen den Präsidenten vertidigen kann, ist offen. Langfristig bleibt dem Land nur eine Rosskur übrig.
Trotz der Debatte über Work-Life-Balance, kostenlose Obstkörbe oder Kickertische – Wohlfühlen ist für Mitarbeiter längst nicht alles. Das zeigt eine neue Studie.
Nie wieder ist jetzt, heißt es bei Demonstrationen gegen die AfD. Aber stehen wir da wirklich? Verlangt die Lage, sich schützend vor unsere Demokratie zu stellen? Da möchte man doch sagen: Eine Nummer kleiner täte es auch.
In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD in Umfragen mit Abstand stärkste Kraft. Bei Demonstrationen gegen die Partei tritt auch Ministerpräsidentin Schwesig auf. Dass das hilft, glaubt hier kaum einer.
Elia Levita Bachur übertrug einen Heldenstoff aus dem Italienischen ins Jiddische. Florian Kragls beachtliche Übersetzung beutelt das Deutsche, rückt aber der schneidenden Ironie des Originals sehr nahe.
Die SPD ist nicht zum ersten Mal in schwerem Fahrwasser. Vor 20 Jahren war es der Parteivorsitzende Franz Müntefering, der den Kanzler versuchte zu stützen. Doch die Abwahl Schröders konnte er nicht verhindern.