Japanische Zentralbank lockert Geldpolitik
Der IWF will die Zypern-Rettung nicht mittragen, Bundeswirtschaftsminister Rösler dämpft die Konjunkturerwartungen, China will seine Solarindustrie stärken.
Der IWF will die Zypern-Rettung nicht mittragen, Bundeswirtschaftsminister Rösler dämpft die Konjunkturerwartungen, China will seine Solarindustrie stärken.
Nach der jüngsten Kursrally geben die Kurse deutscher Aktien am Donnerstag leicht nach. „Die Stimmung trübt sich etwas ein, zumal die positive Bewegung im amerikanischen Haushaltsstreit zu stocken scheint“, heißt es. Sollte keine Einigung bis zum Weihnachtsfest erzielt werden, sei eine Aufschiebung des parlamentarischen Ferienbeginns in den Vereinigten Staaten durchaus denkbar. Ansonsten dürften sich einem Börsianer zufolge die Anleger für den großen Verfall an den Terminmärkten am morgigen Freitag positionieren.
Die anhaltend gute Stimmung an den Börsen stützt auch die Aktienkurse in Deutschland. Vor Weihnachten seien die 7.700 Punkte im Dax immer noch drin, sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers xtb. Die Anleger warteten zwar weiter auf eine endgültige Einigung im Haushaltsstreit der Vereinigten Staaten, die Parteien näherten sich aber an und die Märkte täten schon so, als seien die drohenden Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen mit einem Kompromiss bereits vom Tisch.
Der Wahlsieg der Liberal-Demokraten hat die Tokioter Börse auf den höchsten Stand seit achteinhalb Monaten gehievt. Experten trauen den Index mehr als 10.000 Punkte zu. Bank-Aktien könnten zu den Gewinnern gehören.
Die Hoffnungen auf eine noch expansivere Fiskal- und Geldpolitik Japans beflügeln am Montag auch die Kurse der deutschen Aktien. Die siegreiche Liberaldemokratische Partei gilt als besonders bereit für weitere Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur. Positiv wirkten aber auch die Fortschritte im Haushaltsstreit in den Vereinigten Staaten. Zwei Wochen vor Ablauf der amerikanischen Schuldenfrist haben sich die Republikaner laut Medien erstmals zu Steuererhöhungen für Millionäre bereit erklärt.
Daimler stellt seinen Vertrieb in Österreich und Ungarn neu auf, Fresenius will sich von seiner Biotech-Tochter trennen, die amerikanische Börse Nasdaq annulliert mehrere vorbörsliche Handelsgeschäfte und die UBS zahlt laut Insidern im Libor-Skandal eine Milliardenstrafe.
Trotz neuer Konjunkturhilfen der amerikanischen Notenbank ist der Dax am Donnerstag kaum verändert in den Handel gestartet. Banken und Broker rechneten mit einem Minus von 0,1 Prozent zum Börsenbeginn. Die amerikanische Notenbank Fed hatte am Mittwochabend ab Januar den Kauf von Staatsanleihen in Höhe von 45 Milliarden Dollar pro Monat angekündigt. Außerdem setzt sie den Aufkauf von Immobilienpapieren fort.
Bislang ist das asiatische Land von der Krise seltsam unberührt geblieben. Doch das könnte sich ändern.
Seit 400 Jahren wird in Arita Porzellan hergestellt. Einst kaufte hier der Kurfürst von Sachsen und holte sich Ideen für seine Manufaktur in Meißen. Jetzt sucht die Branche händeringend nach neuen Ideen, neuen Kunden und einem neuen Geschäftsmodell.
Der Dax hat am Freitag nach freundlicher Eröffnung leicht nachgegeben. Händlern zufolge sorgt ein Erdbeben vor der Nordost-Küste Japans mit einer Tsunami-Warnung für etwas Unsicherheit. Die Börsianer warten ohnehin auf den Arbeitsmarktbericht am Nachmittag aus Amerika und ließen bisher Vorsicht walten.
Die deutschen Aktien werden am Donnerstag mit moderaten Gewinnen erwartet. Die solide Entwicklung der Wall Street am Vorabend und die freundlichen Terminkontrakte auf die amerikanischen Aktienindizes stützten den deutschen Aktienmarkt vorbörslich, sagt Marktstratege Chris Weston von IG. Der Future auf den Dow Jones Industrial stand am Morgen 0,13 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Vortag.
Die deutschen Aktien tendieren am Mittwochmorgen fester. Händler verweisen auf positive Vorgaben aus Asien infolge der Aussichten auf eine aktivere Wirtschaftsförderung der neuen chinesischen Regierung. Zudem sei die Risikobereitschaft zuletzt wieder gestiegen, was auch auf der Entspannung der Lage Griechenlands beruhe, sagen Analysten.
Eon übernimmt das Türkeigeschäft vom österreichischen Versorger Verbund, Rupert Murdoch sein Imperium News Corp um und stellt die Digital-Zeitung „Daily“ ein. BMW und Porsche verzeichnen in Amerika den besten Verkaufsmonat der Geschichte und Lufthansa erweitert ihr Sparprogramm auf die Langstreckenflüge.
Technische Analysen von Kursverläufen dienen nicht nur für tägliche Entscheidungen, sondern können auch Basis für eine längerfristige Positionierung sein. Fundamentaldaten spielen aber kaum eine Rolle, sagt Jeff Hochman von Fidelity.
In der Hoffnung auf eine Erholung der Weltkonjunktur haben Anleger am Montag bei deutschen Aktien zugegriffen. Der Dax baute seine Vorwochen-Gewinne aus und legte zur Eröffnung 0,2 Prozent auf 7421 Punkte zu. Die Furcht vor einer abrupten Abkühlung der dortigen Konjunktur habe als Damokles-Schwert über dem Markt gehangen.
Japans Wirtschaft kommt nicht aus der Krise. Jetzt soll ein neues Konjunkturpaket helfen.
Die EU genehmigt laut Insidern Staatshilfen für die franko-belgische Bank Dexia im Dezember, Thyssen Krupp hat wegen dubioser Zahlungen Mitarbeiter entlassen und der chinesische Versicherer PICC muss bei seinem Börsengang ans untere Ende der Preisspanne gehen und der Klinikbetreiber Asklepios hat seinen Gewinn deutlich erhöht.
Siemens kauft das Eisenbahngeschäft der britischen Invensys-Gruppe, Volkswagen will seine Kooperation in China ’vorzeitig’ verlängern, Moody’s senkt die Bewertung von Hewlett-Packard und der Bergbaukonzern Rio Tinto will 7 Milliarden Dollar einsparen.
Neben dem japanischen Yen erfreut sich auch der Schweizer Franken großer Beliebtheit. Sein Banknotenumlauf ist überproportional gewachsen - besonders bei den Tausender-Noten.
Der Dax ist mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Am Montag wollen die Euro-Finanzminister abermals versuchen, sich auf weitere Finanzhilfen für Athen zu einigen. Medienberichten zufolge drängen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) die Bundesregierung zu einem massiven Forderungsverzicht an Griechenland.
Der deutsche Aktienmarkt verzeichnet am Donnerstag weitere Kursgewinne. Händler nennen vor allem Daten aus China und die Waffenruhe im Nahen Osten als Unterstützung nach bislang durchweg positivem Wochenverlauf. Erstmals seit 13 Monaten ist der Stimmungsindikator der Einkaufsmanager in der chinesischen Industrie wieder über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen und liefert damit Hinweise auf ein Wachstum.
Das ergebnislose Treffen der Geldgeber von Griechenland drückt am Mittwoch morgen die Aktienkurse. Die Devisenexperten der Commerzbank sehen sich an ein gewisses „Verunfallungsrisiko“ erinnert: „Auch wenn alle im Prinzip dieselben Ziele verfolgen, kann es irgendwann einmal passieren, dass man sich nicht zeitgerecht zusammenraufen kann.“
Optimismus nach den ersten Spitzengesprächen über den amerikanischen Haushalt hat dem zuletzt schwachen deutschen Aktienmarkt zu Wochenbeginn eine Erholung verschafft. Bereits von den Börsen aus Übersee kommen etwas stützende Vorgaben, nachdem der Republikaner John Boehner, Sprecher des Repräsentantenhauses, das erste Gespräch mit Präsident Barack Obama über den amerikanischen Haushalt als konstruktiv bezeichnet hatte.
Seit der Wiederwahl Obamas hat der amerikanische Aktienindex Dow Jones 5 Prozent abgegeben. Japans Politik löst gegen den Trend eine Aktienhausse aus.
Air Berlin will trotz eines Gewinnanstiegs weiter hart sparen und Goldman Sachs ernennt so wenig Partner wie seit dem Börsengang nicht mehr. Panasonic plant 10.000 weitere Stellen abzubauen und die deutsche Wirtschaft wächst im dritten Quartal schwächer.
Nach den Kursverlusten an der Wall Street hat auch der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag schwächer eröffnet. Der Dax rutschte im frühen Geschäft um 0,5 Prozent ab auf 7065 Punkte. Neben den Schuldendramen in den Vereinigten Staaten und Europa belastete Händlern zufolge die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. „Die Angst vor einem globalen Abschwung nimmt zu, und die jüngsten Konjunkturdaten und die Unternehmensbilanzen unterstreichen das noch“, sagte Analyst Roger Peeters von Close Brothers Seydler. Nun komme auch noch die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten dazu.
Das drohende Schuldendrama in den Vereinigten Staaten hat Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch einiges Kopfzerbrechen bereitet. Der Dax verlor zur Eröffnung 0,2 Prozent auf 7152 Punkte. In den Vereinigten Staaten laufen zum Jahresende Steuererleichterungen aus, gleichzeitig drohen automatische Ausgabenkürzungen, wenn sich die Politik nicht auf einen neuen Haushalt einigt.
Toyota ruft weltweit mehr als 2,7 Millionen Autos zurück, für den Energiekonzern RWE läuft es 2012 etwas besser als erwartet und der Chipkonzern Infineon zieht nach einem Gewinnknick die Kostenschraube an.
Aus Furcht vor den Konsequenzen der Schuldenkrise dies- und jenseits des Atlantik haben sich Anleger am Montag mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Nach seinen Kursverlusten der Vorwoche startete der Dax fast unverändert bei 7163 Punkten in den Handel. Vor allem die schwierige Haushaltslage in den Vereinigten Staaten bereite Investoren Sorgen, sagte Aktienhändler Tim Waterer vom Brokerhaus CMC Markets.
Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wird nach Ansicht von Ökonomen auch zum Jahresende konjunkturell schwächeln - und sich dann vollends in einer Rezession befinden. Die starke Währung, aber auch der Streit mit China belasten.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag zum Auftakt etwas von seinem Vortagsrutsch erholt. Im frühen Handel gewann der Dax 0,53 Prozent auf 7271 Punkte hinzu.
Wenig verändert zeigen sich am Dienstagmorgen die Kurse der deutschen Aktien Das Hauptaugenmerk gilt der amerikanischen Präsidentschaftswahl, bei der eine Entscheidung in der Nacht auf Mittwoch erwartet wird. Was der Markt laut Stratege Cameron Peacock von IG am meisten fürchtet, wäre eine ähnliche Hängepartie wie im Jahr 2000.
Der japanische Automobilkonzern Toyota hat die Last der schweren Natur- und Atomkatastrophe im vergangenen Jahr abgeschüttelt und seinen Gewinn im jüngsten Quartal verdreifacht. Für das gesamte Geschäftsjahr erhöhte der VW-Rivale seine Gewinnprognose.
Angesichts schwacher Vorgaben aus Übersee ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Verlusten in die Woche gestartet. An den asiatischen Börsen sei vor der mit Spannung erwarteten amerikanischen Präsidentschaftswahl wieder eine zunehmende Vorsicht der Anleger spürbar, heißt es. Hurrikan „Sandy“ macht den Ausgang derweil noch unwägbarer. Zudem belasteten durchwachsene Konjunkturdaten aus China sowie die dort anstehende Neubesetzung politischer Führungsposten.
Qiagen bekräftigt die Ziele für 2012, Fuchs Petrolub verzeichnet einen kräftigen Gewinnzuwachs, Toyota hebt die Jahresprognose an. Die SPD will die Dispo-Zinsen auf 8 Prozent begrenzen.
Fast 20 Monate nach dem Tsunami und dem Atomunglück in Japan leben noch immer mehr als 300.000 Menschen in provisorischen Unterkünften. Jetzt stellt sich heraus: Ein Teil des Wiederaufbau-Geldes ist in ganz andere Projekte geflossen: Zum Beispiel in den Kauf seltener Erden.