Geläuterte Steuerzahler?
Der Bund der Steuerzahler verkündet, dass die Steuermoral der Deutschen so gut ist wie noch nie. Tatsächlich könnte Hinterziehung aber auch schlicht zu riskant geworden sein.
Der Bund der Steuerzahler verkündet, dass die Steuermoral der Deutschen so gut ist wie noch nie. Tatsächlich könnte Hinterziehung aber auch schlicht zu riskant geworden sein.
Der Druck auf Steuerhinterzieher zeigt Wirkung. Die Deutschen sind bei ihren Angaben ehrlich wie nie. Für Frust sorgen staatliche Verschwendung und ein als unfair empfundenes Steuersystem.
Mit „völligem Unverständnis“ reagiert der Doping-Opfer-Hilfeverein auf den „sportpolitischen Fauxpas“, den früheren Stasi-Mitarbeiter Ingo Steuer wieder mit Bundesmitteln zu finanzieren.
Wirtschaftspolitiker der Kanzlerinnen-Partei sind unzufrieden mit der Steuerpolitik. Sie wollen auf dem nächsten Parteitag einen Antrag gegen die von Merkel vorgegebene Linie stellen.
Für hartnäckige Steuerhinterzieher wird es immer schwieriger, ihr Geld zu verstecken. Der globale Standard zum automatischen Informationsaustausch über Kapitalerträge steht.
Die Staatseinnahmen der Bundesrepublik sprudeln, vor allem die Lohnsteuer erbringt viel mehr als letztes Jahr. Das Finanzministerium warnt aber vor den vielen Kriegen.
Wer verheiratet ist, kann zahlreiche steuerliche Vorteile nutzen. Das gilt auch in beruflicher Hinsicht. Worauf es bei einem Arbeitsverhältnis zwischen Eheleuten ankommt.
Seit der Finanzkrise sind sechs Jahre vergangen - doch immer noch stecken Milliarden Euro an Steuergeld in den Finanzinstituten.
Steuerberater finden immer wieder falsche oder unvollständige Daten in den vorausgefüllten Steuererklärungen. Steuerberater und die Datev helfen dabei gern. Die Datev freut sich auch sonst über ein gutes Geschäft.
Ein französischer Ökonom hat spektakuläre Rechnungen zur globalen Steuerhinterziehung vorgelegt. Würde alles ehrlich versteuert, hätten wohl viele Länder ihre Haushaltsprobleme gelöst.
Die Industrie erwartet von der Bundesregierung, dass sie chinesischen Unternehmen unter die Arme greift. Abgesprochen ist der Vorstoß mit Berlin nicht.
Der Bund der Steuerzahler warnt: Die Maut ist das Einfallstor für steigende Abgaben, schon jetzt sei die Einkommensbelastungsquote bei 51,5 Prozent. Die Skepsis ist begründet. Der „Soli“ zeigt, wie wenig verlässlich politische Steuerversprechen sind.
Südkoreas Fußballteam gab bei der WM eher eine schwache Vorstellung. Dasselbe droht der Wirtschaft. Die Regierung sorgt sich um den Haushalt.
Apple, Google und Amazon rechnen in Europa immer noch ihre Steuern künstlich runter. Die Länder helfen fleißig mit. Doch die EU will sich das nicht länger gefallen lassen.
Die Reinigung der Wohnung, Arbeiten am Haus und im Garten sowie Betreuungsleistungen können steuerlich geltend gemacht werden. Das gilt für Eigentümer genauso wie für Mieter.
Schmerzt der Führerscheinentzug Steuersündern mehr als eine Geldstrafe? Die Grüne Renate Künast hält den Vorschlag des nordrhein-westfälischen Justizminister für verfassungswidrig.
Nach einem guten ersten Halbjahr nimmt Frankfurts Kämmerer Becker den bisherigen Rekord bei den Steuereinnahmen ins Visier. Den Gewerbesteuer-Hebesatz will er nicht anheben, anders die Opposition in Rathaus.
Spanien freut sich über eine mögliche Lockerung der Schuldenregeln. Die konservative Regierung verspricht satte Steuersenkungen. Doch das ist ein Irrweg.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitnehmer ihre Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Entweder bis zu einem Betrag von maximal 1250 Euro im Jahr oder sogar in unbegrenzter Höhe.
Die deutschen Finanzminister wollen die Verjährung bei Steuersündern ausbremsen. Alle die in der Schweiz illegal ihr Geld bunkern sitzen in der Falle.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Geldwäsche und schwere Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft in Belgien ermittelt gegen den Chef des dortigen Ablegers der UBS.
Am Berliner Touristenboom will auch der Finanzsenator verdienen. Privatbesucher zahlen seit Januar eine Steuer auf Übernachtungen im Hotel. Doch das wollen die Hoteliers sich nicht bieten lassen.
Die Finanzminister bekommen im Mai weniger Geld in die Kasse als sonst. Ein wichtiger Grund: Steuererstattungen an Atomkraftwerke.
Auch für Kinder ab dem 18. Lebensjahr können Eltern Kindergeld erhalten - etwa, wenn der Nachwuchs als arbeitssuchend gemeldet ist oder eine Berufsausbildung absolviert.
Eine Immobilie an Angehörige zu verschenken ist eine Möglichkeit, die Erbfolge vorab zu regeln. Viele denken aber nur an die Schenkungssteuer. Was es je nach Art der Immobilie noch zu beachten gilt.
Die frühere „Emma“-Herausgeberin Alice Schwarzer muss wegen ihrer unvollständigen Selbstanzeige damit rechnen, doch noch wegen Steuerhinterziehung verurteilt zu werden. Das sagte der Steuerstrafrechtler Jörg Schauf der F.A.S.
Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hatte Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet und rund 200.000 Euro nachbezahlt. Doch sie soll weitere Einnahmen verschwiegen haben.
Geschenke über 1000 Euro sind tabu, Steuerhinterziehung ist gefährlich: Sieben Ratschläge für Manager und Firmen, um das Risiko von Strafverfolgung in China zu minimieren.
Nach eifriger Debatte hat der DGB ein neues Konzept: Die Steuersätze im unteren Einkommensbereich sollen sinken, dafür Zinseinkünfte stärker belastet werden – und das alles schon 2015.
Die Unternehmer Japans drängen auf geringere Unternehmenssteuern. Dabei zahlen die meisten Firmen im Moment gar keine Abgaben - weil sie so wenig verdienen.
Uli Hoeneß im „Hitler-Knast“: So kommentieren manche Medien den Haftantritt des verurteilten Steuerhinterziehers. Doch die Schlagzeile banalisiert die Geschichte. Für Hitler war die Haft eine Farce. Und für Landsberg wurde das Gefängnis zur Hypothek.
Deutschlands prominentester Steuersünder sitzt jetzt hinter Gittern. Doch wer vor dem Gefängnistor einen Blick von ihm erhaschen wollte, wurde enttäuscht: Hoeneß kam unerkannt in die Justizvollzugsanstalt Landsberg.
Die Steuereinnahmen sprudeln, und dennoch fehlt im Bundeshaushalt viel Geld. Jetzt muss die Koalition neue Wege finden, um Milliarden einzusparen. Dafür hat sie nur noch bis Donnerstag Zeit.
Vermieter müssen ihre Mieteinnahmen versteuern. Die Höhe der Steuern hängt dabei von den Abschreibungen auf das Gebäude ab. Das Finanzministerium hat nun Hilfestellung gegeben, wie der Gesamtkaufpreis abgeschrieben werden soll.
Der Schweizer Kanton Schwyz gilt als Steuerparadies für Reiche. Jetzt hat er zum ersten Mal seit Jahrzehnten die Einkommensteuer erhöht. Und läutet damit eine Wende ein.
Viele Steuerzahler freuen sich schon darauf, bald Geld vom Finanzamt zurückzubekommen. Falls der Steuerbescheid aber enttäuschend ausfällt, lohnt es sich, den Bescheid genau zu prüfen - und gegebenenfalls Einspruch einzulegen.