„Die Lage ist sehr ernst“
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Die USA wollen künftig weder Rohöl noch Gas aus Russland importieren. Laut Wirtschaftsminister Habeck ist das mit den europäischen Partnern abgestimmt. Deutschland will dem aber nicht folgen.
Mit dem Geschäft in Russland hatte das britische Unternehmen etwa 20 Millionen Dollar gespart. Nach heftiger Kritik will der Konzern nun den Gewinn an die Opfer des Ukrainekrieges spenden.
Der Krieg treibt den Ölpreis auf mehr als 120 Dollar. Das sorgt auch für neue Höchststände an den Tankstellen in Deutschland. Und befeuert eine Debatte: Ist Benzin jetzt teurer, als es klimapolitisch beabsichtigt war?
Durch den Krieg in der Ukraine hinterfragen viele Länder ihre Abhängigkeit von russischem Öl und Gas. Das lässt amerikanische Unternehmen hoffen – und Joe Biden den Klimaschutz vernachlässigen.
Der Krieg in der Ukraine sorgt für Turbulenzen am Ölmarkt. Die Mitglieder der Internationalen Energieagentur wollen deshalb insgesamt 60 Millionen Barrel aus Ölreserven freigeben. Deutschland übernimmt einen Anteil von 5,4 Prozent.
Der Anstieg der Energiepreise geht weiter. Im Januar hat der Dieselpreis nachhaltig die Marke von 1,60 Euro überschritten. Ein Grund ist das teure Rohöl.
Die peruanische Regierung hat eingeräumt, dass seit Mitte Januar fast zwei Millionen Liter Rohöl ins Meer gelangt sind – bislang war von der Hälfte die Rede gewesen. Das Öl lief aus, als ein Tanker vor der Küste Perus nach dem Vulkanausbruch in Tonga von hohen Wellen getroffen wurde.
Neue Sorgen um Corona zeigen Auswirkungen auf die Rohstoffpreise: Mit dem Ölpreis sinkt erstmals seit langem auch der Benzinpreis wieder. Ob das so bleibt, weiß kein Mensch. Falls ja, könnte das aber sogar die Inflationsrate im Dezember sinken lassen.
Der amerikanische Präsident fürchtet, dass teure Energie seine Klimapolitik unbeliebt macht. Er drängt Ölproduzenten zur Ausdehnung der Produktion – zumindest kurzfristig.
Steigende Inflation und ihre geldpolitischen Konsequenzen beeinflussen den Aktienmarkt. Zudem hat die Corona-Pandemie vieles durcheinander geworfen. Banken und Energie melden sich zurück, Versorger bleiben unter Druck.
Die Notierungen für Rohöl haben zu Beginn der Woche ihren Höhenflug fortgesetzt und mehrjährige Hochs erreicht. Die Sorge vor einem Angebotsdefizit verstärkt sich.
1,709 Euro kostete Super im Herbst 2012. Jetzt steuert der Preis wieder auf diesen Wert zu. In manchen Städten ist er schon überschritten. Wie kommt es zu diesem Anstieg – und wie geht es weiter?
Ein rund zehn Kilometer langer Ölteppich bedroht Naturschutzgebiete am Küstenabschnitt bei Los Angeles. Das Pipeline-Leck soll bisher nur provisorisch repariert worden sein.
Corona bringt alles durcheinander: Mitten im Sommer zahlt man mehr für Heizöl als im kühlen Herbst.
Erst steil rauf, dann scharf nach unten. Auf dem Ölmarkt herrscht Bewegung - und Unsicherheit.
Benzin ist teuer wie seit Jahren nicht mehr. Zwei Euro je Liter sind in Sicht. Dafür sind vor allem zwei Gründe ausschlaggebend. Doch es gibt Tricks zum Sparen.
Kraftstoffe verteuern sich deutlich stärker als die sonstigen Lebenshaltungskosten. Hinter dem extremen Preisanstieg stecken die Entwicklung der Corona-Krise, die Ölscheichs – und der deutsche Staat.
Der Rohölpreis steigt – und mit ihm werden Benzin und Heizöl teurer. Steckt dahinter ein Superzyklus? Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs jedenfalls setzt ihre Ölpreisprognose hoch.
Rund 1,3 Millionen Barrel Rohöl drohen laut der venezolanischen Opposition ins Meer zu fließen. Schon seit Jahren weisen Politiker auf den desolaten Zustand des Tankers hin. Die Verantwortlichen indes winken ab.
Schon seit Sonntag fallen im bundesweiten Durchschnitt die Preise fürs Tanken. Globale Trends überlagern derzeit saisonale Effekte.
Heizöl ist so billig wie seit 17 Jahren nicht mehr. Diesel gibt es teils wieder unter 1 Euro. Rohöl wird schlagartig billiger. Was ist da los?
Wer die deutsche Autoindustrie ruiniert, schadet der Umwelt, statt sie zu schützen. Die Wirtschaftspolitik, die die Bundesregierung auf diesem Feld im Verein mit der EU betreibt, ist verheerend, falsch und gefährlich. Ein Gastbeitrag.
Niedrige Ölpreise sind ein echtes Problem, wenn man seine Empathie Frackern in Texas, Ölscheichs in Saudi-Arabien oder Produzenten von Putins Gnaden schenkt. Die Mehrheit der Menschheit fällt aber nicht in die Kategorie.
Ein nie dagewesener Preissturz auf dem Ölmarkt sorgt für muntere Spekulation. Warum Benzin und Heizöl billiger werden könnten – Kunden dafür aber trotzdem immer werden zahlen müssen.
Präsident Donald Trump will infolge des Preisverfalls die Rohöl-Vorräte des Landes aufstocken. Das Energieministerium würde einige der rund 77 Millionen Barrel frei werdenden Platzes in den strategischen Erdölreserven nutzen.
Erstmals rutscht der Preis für amerikanisches Rohöl ins Minus. Der generelle Preiseinbruch spiegelt den Niedergang der Nachfrage infolge der Pandemie wider. Der Rutsch ins Negative allerdings ist das Resultat eines anderen Problems.
Der Ölpreis fällt immer weiter in lange nicht für möglich gehaltene Tiefen. Autofahrer können viel billiger tanken. Aber nicht unbedingt und überall in dem Ausmaß, die die desaströse Lage an den Weltmärkten abbildet.
Ein einziger Tweet von Donald Trump lässt den Ölpreis am Donnerstag um mehr als 40 Prozent steigen – dann geht’s zunächst wieder abwärts. Was kommt noch?
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Der niedrige Ölpreis und vielleicht auch Hamster-Reflexe haben die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft steigen lassen. Das führt zu langen Lieferzeiten und höheren Preisen.
Tanken ist günstiger geworden nicht nur wegen der Pandemie. Ein Ende scheint erst einmal nicht in Sicht.
Amerika hängt heute weniger von Öl aus Arabien ab. Das liegt vor allem am Fracking-Boom – und erleichterte Trump die Entscheidung bei der Tötung Soleimanis. Doch Fachleute rätseln, wie lange das so bleibt.
Das bevölkerungsreiche Land Afrikas verfügt über riesige Vorkommen an Erdöl. Doch dem Staat entgehen durch Diebstahl hohe Einnahmen – jeden Tag werden rund 400.000 Fass Rohöl gestohlen.
Mit dem Niedergang der Erdölindustrie in Venezuela bedroht eine Umweltkatastrophe von gigantischem Ausmaß das Leben am Maracaibo See. Die Bilder des Fotografen Rodrigo Abd berichten von Menschen, die einem verseuchten Meer noch etwas Essbares abringen.