Venezuelas Öl weckt Begehrlichkeiten
Washington lockert die Sanktionen. Schon im Dezember könnten wieder Erdöllieferungen aus Venezuela in Texas eintreffen.
Washington lockert die Sanktionen. Schon im Dezember könnten wieder Erdöllieferungen aus Venezuela in Texas eintreffen.
Der Preis für Rohöl hat den tiefsten Stand seit Januar erreicht. Auch Heizöl und Sprit sind längst nicht mehr so teuer wie noch vor wenigen Wochen. Können die Verbraucher schon aufatmen?
Um Rohöl verwenden zu können, muss man es erst in seine Bestandteile zerlegen. Bislang ist das ein energieintensiver und klimaschädlicher Prozess. Nun werden schonendere Verfahren geprobt.
Diesel ist ungewöhnlich teuer geworden: Der Preisabstand zu Superbenzin beträgt jetzt fast 21 Cent je Liter. Was steckt hinter der Preisrally?
Techniker seien zu der beschädigten Stelle vorgedrungen und hätten das Loch gefunden, teilte das Unternehmen Pern mit. Die Feuerwehr pumpte große Mengen an Rohöl aus einem Maisfeld.
Zinserhöhungen und Pandemie vermiesen Anlegern die Stimmung. Die Bank of England greift wieder in den Anleihemarkt ein. Rohöl und Kupfer werden billiger.
Die Ölländer-Allianz kürzt die Förderung deutlich – Washington reagiert zornig. Und sucht nach Wegen, um die Macht der Saudis einzudämmen.
Die Ölländer-Allianz um Saudi-Arabien hat gerade beschlossen, die Förderung deutlich zu kürzen. Die Reaktion aus dem Weißen Haus folgt prompt – und deutlich.
Die meisten EU-Staaten beziehen ab Dezember kein russisches Rohöl mehr. Sie wollen verhindern, dass Moskau es andernorts teuer verkauft. Ob sich das durchsetzen lässt, ist ungewiss.
Ein allgemeiner Kursanstieg von Ausfallversicherungen für Anleihen weckt unangenehme Erinnerungen an die Finanzkrise. Die Credit Suisse scheint besonders betroffen. Der Kursverfall ihrer Aktien verunsichert die Märkte.
Scheinreferenden, Teilmobilmachung, Atomdrohung: Russland eskaliert den Krieg gegen die Ukraine. Die EU will sich mit neuen Sanktionen dagegenstellen.
Trotz aller Sorgen über einen möglichen Lieferstopp für russisches Öl geben die Preise für Kraftstoff nach. Rohöl fällt sogar unter 90 Dollar je Fass. Und auch Heizöl wird zumindest wieder etwas günstiger.
Während der Preis für Diesel durchaus gefallen ist und von dem günstigeren Rohöl am Markt profitiert, kostet Heizöl seit Wochen unverändert viel.
Die restriktive Geldpolitik der Notenbanken zeigt Wirkung. Rohölnotierungen, die aufgrund der politischen Einflüsse sehr hohen Schwankungen ausgesetzt waren, befinden sich bereits seit März in einer Seitwärtspendelbewegung.
Das Bundeskartellamt muss sich die Algorithmen der Preisbildungsprozesse von allen großen Anbietern offenlegen lassen. Ein Gastbeitrag.
Der Tankrabatt wirkt, das Benzin ist trotzdem teuer. Wo steckt das Geld – und kann der Staat es sich holen?
Sie können Atommüll abbauen, sind hervorragend vernetzt und haben 23.000 Geschlechter: Kein Wunder, dass Pilze zum Hoffnungsträger der Gegenwart geworden sind.
Budapest setzt in der Energiepolitik auf Moskau. Das macht sich bezahlt. Bringt es dem teilstaatlichen MOL-Konzern doch satte Gewinnmargen.
Ungarn begrüßt nach langer Blockadehaltung den Kompromiss in Brüssel. Auch der deutsche Bundeskanzler zeigt sich zufrieden. Der ukrainische Botschafter Melnyk fordert dagegen weitere Schritte: ein baldiges Gasembargo.
Börsenexpertin Anja Kohl fährt die sozialpolitischen Krallen aus. Bei Frank Plasberg erteilt sie Lektionen zu Preissteigerungen, mit denen anwesende Abgeordnete eigentlich etwas anfangen könnten. Wenn sie sich nicht an überholte Konzepte klammerten.
Ein Tempolimit stünde endlich auch Deutschland gut an. Langsame Autos brauchen weniger Sprit. Das hilft kurzfristig, sich vom russischen Öl unabhängig zu machen – und langfristig dem Klima.
Die Rohölpreise bleiben hoch. Nun soll in zwei Wochen in Deutschland die Energiesteuer auf Kraftstoff sinken. Die Politik verheißt Spritpreise unter 2 Euro. Tankstellenbetreiber befürchten Chaos.
Statt nach Europa soll russisches Öl künftig vermehrt an asiatische Länder verkauft werden, nicht nur in Indien ist der Bedarf hoch. Doch dafür muss Moskau hohe Preisnachlässe gewähren – und Tanker finden, was immer schwieriger wird.
An der Tankstelle kosten Diesel und Benzin jetzt beide wieder mehr als 2 Euro je Liter. Welche weiteren Folgen könnte das von der EU geplante Ölembargo für Autofahrer haben?
In der Nacht zu Mittwoch sind Details zum geplanten Ölembargo gegen Russland bekannt geworden. In sechs Monaten soll kein russisches Rohöl mehr in die EU kommen. Weitreichende Ausnahmeregelungen sind nur für Ungarn und die Slowakei geplant.
Die ungarische Regierung bekräftigt ihr Festhalten an Gas- und Ölimporten aus Russland. Gleichzeitig sieht sich Außenminister Szijjártó in Zentralasien nach Alternativen um.
Benzin war zuletzt fast 50 Prozent teurer als vor einem Jahr. Das ließ den Absatz an Deutschlands Tankstellen zurückgehen. Wie stark spürt man dort jetzt das bevorstehende Öl-Embargo?
Rohöl wird billiger, Tanken bleibt teuer – woran liegt das? Die deutschen Marktwächter leiten eine neue Untersuchung ein.
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
In den ersten Nachbarländern wirken jetzt die staatlichen Eingriffe in den Kraftstoffmarkt – ordnungspolitisch ist das umstritten. Hierzulande ist es vor allem das billigere Rohöl, das Kraftstoff zumindest ein wenig günstiger werden lässt.
Spanien hatte Algerien als zuverlässigen Geschäftspartner empfohlen. Es könne die Abhängigkeit von Russland verringern. Ein Konflikt lässt Zweifel aufkommen.
Der Krieg in der Ukraine hat die Finanzmärkte im ersten Quartal kräftig durcheinander gewirbelt. Dennoch fällt so manche Bilanz unter dem Strich überraschend aus.
Nach Beratungen zwischen Opec und Russland wird die Ölförderung nur moderat erhöht. Aber nun bringt US-Präsident Biden aus Amerikas Reserven Rekordmengen auf den Markt. Tankenden kann das jetzt schon gefallen.
Der Vizekanzler verschärft flugs das Wettbewerbsrecht, um etwas gegen die hohen Spritpreise zu unternehmen. Tatsächlich geht es ihm aber um etwas anderes.
Benzin und Diesel kosten zum ersten Mal in der Geschichte mehr als 2 Euro je Liter. Seit dem Angriff auf die Ukraine hat Kraftstoff sich noch mal stark verteuert. Hauptprofiteur ist aber nicht Russland.
Historisch betrachtet war Tanken noch nie so teuer wie heute. In den 1950er Jahren gab es Super für 63 und Diesel für 33 Pfennig je Liter. Aber ist ein solcher Vergleich auch sinnvoll?