Gabriel gerät in der Rentendebatte in die Kritik
Der SPD-Chef hat gerade geklagt, dass ältere Arbeitnehmer in Zeiten guter wirtschaftlicher Entwicklung „aus dem Arbeitsleben“ gedrängt würden. Die Zahlen belegen das Gegenteil.
Der SPD-Chef hat gerade geklagt, dass ältere Arbeitnehmer in Zeiten guter wirtschaftlicher Entwicklung „aus dem Arbeitsleben“ gedrängt würden. Die Zahlen belegen das Gegenteil.
Es ist möglich, dass der SPD-Vorsitzende Gabriel die Ideen seiner Partei zur Rente in einem Kompromisspaket zusammenbringt. Doch halten wird es nicht lange: sollte die Partei (mit-)regieren, wird es am Realitätstest zerschellen. In der Opposition würde der Streit neu beginnen.
Steinbrück signalisierte am Sonntag seinerseits Kompromissbereitschaft. Der ARD sagte er, er wolle „Dampf aus der Debatte herausnehmen“.
Im Streit über ihr Rentenkonzept könnten die Sozialdemokraten eine Lösung gefunden haben: Danach würde das derzeitige Rentenniveau bis 2020 aufrechterhalten und erst danach über Anpassungen entschieden.
„Es hat mich nie sonderlich berührt, wie alt ich bin und welchen Titel ich habe“: Franz Müntefering über sein junges Glück, die Freuden der späten Jahre und warum er eisern an der „Rente mit 67“ festhält.
boll. Berlin. In der SPD zeichnet sich immer deutlicher eine Abkehr von den Rentenreformen der eigenen Regierungszeit ab.
Noch nie war alt werden so schön wie heute. Und noch nie hatten die Menschen so viel Zeit dazu. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrug die Lebenserwartung der ...
CDU und SPD überbieten sich mit Vorschlägen gegen die Altersarmut. Das wird teuer.
boll. Berlin. In der SPD zeichnet sich immer deutlicher eine Abkehr von den Rentenreformen der eigenen Regierungszeit ab.
Der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering hat seine Partei davor gewarnt, die Rente mit 67 abzuschaffen.
Während die SPD darüber streitet, ob die von ihr mit durchgesetzte Rente mit 67 eine gute Idee war, hat er sich für seinen eigenen Lebensweg dagegen
mas. BERLIN, 22. Oktober. Die Gewerkschaften unterstützen den Vorstoß des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel, die Beschäftigung Älterer mit Anreizen zu fördern.
Im Rentenkonflikt in der SPD signalisieren auf einmal alle Kompromissbereitschaft: Gabriel möchte die „Rente mit 67“ gar nicht aussetzen, die Parteilinke nicht mehr um abstrakte Zahlen streiten.
Noch ist nicht zu erkennen, mit welchen Themen Peer Steinbrück die Kanzlerin in die Enge treiben kann - und wie die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten umgehen will.
Die CSU will künftig für alle Rentnerinnen drei Kindererziehungsjahre je Kind anrechnen. Als einen „schädlichen und teuren Rückfall“ bezeichnet das Arbeitgeberpräsident Hundt gegenüber der F.A.Z. Der Verband rechnet mit Mehrausgaben von 7 Milliarden Euro.
Je mehr Parteien in einer Koalition mitbestimmen, desto teurer wird es. Das zeigt der Streit ums Betreuungsgeld. Ein Kompensationsgeschäft jagt das nächste.
CSU-Chef Seehofer hat seinen Rückzug aus der Spitzenpolitik für 2018 angekündigt. Als Nachfolger brachte er zwei Frauen und zwei Männer ins Spiel. Karl-Theodor zu Guttenberg ist nicht dabei - soll aber eine „maßgebliche“ Aufgabe übernehmen.
Sollte die SPD die Bundestagswahl gewinnen, will Parteichef Sigmar Gabriel die Rente mit 67 möglicherweise zurücknehmen. Der Grund: Die Unternehmen stellten über 60-Jährige schon jetzt kaum noch ein.
Warum verzichtete der Fraktionsvorsitzende der SPD auf die Kanzlerkandidatur? Die Gründe hinter der Entscheidung sind immer noch unklar. Da ist seine Frau - und da ist Gabriel.
DÜSSELDORF, 9. Oktober. Mit Regionalkonferenzen hat die CDU schon einige Routine. In regelmäßigen Abständen reist die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel durch ...
Im Streit über Wege gegen eine wachsende Altersarmut weist Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) einen Vorstoß von jungen Politikern aus Union und FDP zurück. Auch die SPD ringt weiter um ihr Rentenkonzept.
Die SPD hatte am Wochenanfang die Debatte um das Rentenniveau, die vor allem von der Parteilinken als Symbolthema behandelt wird, vertagt und abermals eine
enn./pca. BERLIN, 3. Oktober. Im Streit über das beste Konzept gegen eine wachsende Altersarmut hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einen Vorstoß ...
jch. BERLIN, 3. Oktober. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert in Europa eine einmalige Vermögensabgabe von 3 Prozent und in Deutschland eine ...
Pünktlich zum „Demographie-Gipfel“ der Bundesregierung an diesem Donnerstag melden die Statistiker neue Rekorde in der Lebenserwartung.
rieb./ler. Frankfurt. Am Montag noch hat Peer Steinbrück in Frankfurt für seine Sache geworben. Bei den „Kids Seckbach“ zeigte der 65 Jahre alte Politiker ...
Sigmar Gabriel ist es nicht gelungen, die SPD dazu zu bringen, sich mit den Rentenreformen der letzten Jahre abzufinden. Es hat aber auch nicht den Anschein, dass ihm daran wirklich gelegen wäre.
rieb. Langenselbold. Die geplante Absenkung des Rentenniveaus von derzeit 51 Prozent des Durchschnittslohns auf 43 Prozent im Jahr 2030 wird von der SPD ...
Detlef Wetzel gilt als Favorit für die Nachfolge von Berthold Huber an der Spitze von Europas größter Gewerkschaft IG Metall. Der amtierende Zweite Vorsitzende scheut den Schulterschluss mit der SPD, sieht in der Rentendebatte aber auch richtige Schritte.
Der SPD-Parteivorstand hat mit großer Mehrheit das Rentenkonzept Sigmar Gabriels angenommen. Der Parteivorsitzende spricht von einer "leidenschaftlichen Debatte". In der Frage des Rentenniveaus wird aber weiter nach einem Kompromiss gesucht.
holl. WIESBADEN, 21. September. Die SPD will im Bundestagswahlkampf 2013 die Themen Bildung und Kinderbetreuung verstärkt ansprechen.
Europas Schulden-Krise ist ein harter Test für das deutsch-französische Paar. Es geht nicht nur um die Machtbalance zwischen Paris und Berlin, sondern auch um das europäische Modell des Sozialstaats.
Frankenthal (dpa). Die IG Metall will die Rentendebatte in die Betriebe tragen und zum Prüfstein für die Bundestagswahl 2013 machen.
Bundeskanzlerin Merkel sieht sich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestärkt. In der Generaldebatte im Bundestag sagte sie, man habe „super gearbeitet“. Die Opposition warf der Regierung Versagen vor.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck meldet sich in der Rentendebatte zurück. Er äußerst sich abweichend zum Rentenkonzept des Parteivorsitzenden Gabriel - aber wieso? Will er ihm schaden?
Dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel mit seinem Vorschlag für eine Rentenreform nun als Vorbote einer großen Koalition hingestellt wird, macht ihn noch nicht zum Kanzlerkandidaten, aber immerhin schon fast zum Vizekanzler.