Was hätte er in dieser Zeit geschrieben?
Vor zwanzig Jahren, am 30. Dezember 1995, ist der Dichter und Theatermann Heiner Müller gestorben. Es tut gut, in unseren Tagen nach seinen Texten zu greifen. Erinnerungen und Gespräche.
Vor zwanzig Jahren, am 30. Dezember 1995, ist der Dichter und Theatermann Heiner Müller gestorben. Es tut gut, in unseren Tagen nach seinen Texten zu greifen. Erinnerungen und Gespräche.
Der türkische Präsident Erdogan geht mit allen Mitteln gegen kritische Journalisten vor. Er lässt sie festnehmen und einschüchtern – während seine Freunde Medien aufkaufen.
In einem Multikonzern zwischen Dacia und Nissan ringt Renault um seine Position. Eine zutiefst europäische Marke mit der neuen Liebe zum Design. Laurens van den Acker bringt den Rhombus auf Frischwärts-Kurs.
Seine wissenschaftliche Lebensarbeit habe „im Dienste nationalsozialistischen Denkens“ gestanden. Mit dieser Begründung entzog die Uni Salzburg jetzt postum dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz die Ehrendoktorwürde.
Die Anforderungen an politische Entscheidungen und an diejenigen, die sie zu treffen haben, sind in diesen Tagen enorm. Wie die Kirchen dabei helfen können, Funktionalität und Humanität miteinander zu verbinden.
Mohammed zog eine klare Trennlinie zwischen dem, was er als Gottes Gesandter verkündete, und dem, was er als seine Meinung vortrug. Heute ist es dringender denn je, im Islam zwischen Glauben und Meinen zu unterscheiden. Nur so kann er sich reformieren.
Christoph Möllers, gerade mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet, stellt in seinem neuen Buch eine Grundfrage: Was ist eine Norm? Möllers’ Pointe: Die Norm dient nicht der Steuerung, sondern der Bezeichnung eines alternativen Weltzustands.
Neue Datenschutzregeln schön und gut. Es geht aber um mehr. Der Krieg um Daten ist der Krieg ums Leben. Er wird zur Abwehrschlacht gegen unmenschliche Intelligenz, warnt das „Digital-Manifest“. Dabei scheint die Lösung so einfach.
Hunderttausende junge Flüchtlinge sollen zur Schule gehen. Frühestens nach einem halben Jahr können sie genug Deutsch, um in eine Regelklasse zu wechseln. Sie zu unterrichten ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Felix Magath betrachtet die Bundesliga mittlerweile aus kritischer Distanz. Ein Gespräch über seinen Leistungsanspruch, die Macht der Kommunikation, Pep Guardiolas langen Hebel und den Zweifel am langfristigen Erfolg der Jugendtrainer.
Frankreichs Premierminister Valls sieht sein Land in einer dramatischen Lage, sollte der rechtsextreme Front National am Sonntag auch die zweite Runde der Regionalwahlen gewinnen. Allerdings könnten die jüngsten Umfragen den sozialistischen Regierungschef beruhigen.
Sportpolitik nach dem Olympia-Aus für Hamburg: Die Politik will den Spitzensport verstaatlichen. Doch die Funktionäre pochen auf die Unabhängigkeit der Verbände.
Sollten Abschiebungen angekündigt werden? Mit dem neuen Asylpaket will der Bund das Verfahren straffen. In Nordrhein-Westfalen sorgt nun ein Erlass für Streit. Hintertreibt er das verschärfte Gesetz?
30 Menschen starben, als die Amerikaner ein Krankenhaus in Kundus bombardierten. Ein Untersuchungsbericht benennt nun den Grund – und das eigentliche Ziel.
Amerikas Finanzaufseher durchleuchten, wie große Geldhäuser Unternehmenskredite vergeben. Obwohl sie das gerade erst getan hatten. Anzeichen für Probleme?
Der Schock über die Anschläge in Paris darf die Realität nicht überblenden, von der sie ablenken sollen. Warum die Wirkung des Terrorismus überschätzt wird. Ein Gastbeitrag.
Der Bundesnachrichtendienst soll den französischen Außenminister abgehört haben. Frankreichs Präsident verlangt, dass ihm darüber jetzt „alle Informationen zur Verfügung gestellt“ werden.
Krisen und Konflikte begleiten den Alltag. Ein Gespräch mit Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, und Sandra Breka, Leiterin der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung und Leiterin der Robert Bosch Academy, darüber, was Stiftungen bewirken können.
Jahrelang waren die Banker die Buhmänner. Jetzt betonen Politiker und Notenbanker, wie wichtig die Finanzbranche für Europa sei. Haben sich auf einmal alle wieder lieb?
Jack Warner war Adressat des unmoralischen Angebots, das Franz Beckenbauer 2000 unterschrieben hat. Der Fußball-Funktionär aus Trinidad und Tobago gilt schon lange als Schlüsselfigur der Fifa-Korruption.
Bei Frank Plasberg kommt ausnahmsweise nicht die große Politik zu Wort. Stattdessen sprechen jene Menschen, die im Alltag mit der Flüchtlingskrise umgehen müssen. Sie liefern einen Bericht vom Staatsversagen.
In einem Jahr entscheiden die Amerikaner über Obamas Nachfolge. Spannend ist es vor allem bei den Republikanern: Trump triumphiert, Bush liegt am Boden – das ist die Chance für Rubio.
Für maximalen Fahrspaß gibt es ein minimales Auto. Manche Sünde ist rasch vergessen, erst recht, wenn John Cooper ans Werk geht.
Wissenschaftlern fehlt angeblich zunehmend die Konzentration für die versunkene Lektüre. Aber die Klage geht ins Leere: Wissenschaftler sollten Bücher gar nicht erst wie Romane lesen.
Auch wenn es schon vor dem 11.September Anschläge von Al Qaida gegeben hat, gilt der Angriff auf das World Trade Center doch als Beginn einer Epoche der Verunsicherung. Seitdem reiht sich Krise an Krise - auch in Europa.
Das Perfide am Neoliberalismus ist, dass er oft im Gewand der wirtschaftlichen Vernunft auftritt. Doch längst hat er alle Lebensbereiche durchdrungen. Was bleibt von unserer Freiheit übrig, wenn man sie dem Markt überlässt?
Nach dem Sturz des Janukowitsch-Regimes: Ein Wahlkampf mit Filmen, Kopfschmerzmittel und zumindest etwas fragwürdigen Kandidaten. Ein Besuch vor der Kommunalwahl in Poltawa.
Er ist Fachmann für Gefahrgüter und Geistlicher der orthodoxen Kirche - ein Wanderer zwischen zwei Welten. Da ist auch öfters mal ein schneller Kleiderwechsel fällig.
Seriöse Ökonomik ist die Beschäftigung mit Modellen. Aber es gibt viele Modelle und nicht das Modell – und welches das richtige ist, entscheidet der Kontext. Darüber ist nun ein wirklich tolles Buch erschienen.
Der bayerische Innenminister Herrmann kritisiert die politischen Vorgaben anderer Bundesländer, Abschiebungen nicht konsequent durchzuführen. Bayern sei in dieser Hinsicht an der Spitze.
So kämpft man heute: Der Politikwissenschaftler Felix Wassermann beschreibt Strategien aktueller und künftiger Methoden, Krieg zu führen.
Es begann alles mit dem Wunsch nach einem sauberen Auto und endete in einem schmutzigen Skandal. FAZ.NET resümiert den VW-Absturz nach manipulierten Abgastests.
Die Familien Porsche und Piëch stellen sich vor Finanzvorstand Hans-Dieter Pötsch. Doch steht seine jüngste Informationspolitik in der Kritik. Sein Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrats ist fraglich.
Wer ist verantwortlich für die Abgas-Tricksereien bei VW? Ein Techniker soll schon vor Jahren Vorgesetzte über die illegalen Praktiken informiert haben – nun wird ein erster Name öffentlich.
Die Rennställe Sauber und Force India wollen einen gerechten Wettbewerb. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Geldverteilung. Die Beschwerde bei der EU könnte das System Ecclestone in der Formel 1 beenden.