Währungen im freien Fall
Wachstumssorgen, politische Turbulenzen und Furcht vor weniger Billiggeld haben die Finanzmärkte nervös gemacht. Ganz oben auf den Verkaufslisten: Währungen von Schwellenländern wie Argentinien und Türkei.
Wachstumssorgen, politische Turbulenzen und Furcht vor weniger Billiggeld haben die Finanzmärkte nervös gemacht. Ganz oben auf den Verkaufslisten: Währungen von Schwellenländern wie Argentinien und Türkei.
Als sich Gerhard Schröder im März 2003 zur „Agenda 2010“ entschloss, vollzog der Dax eine rasante Wende. Steht französischen Aktien nun ein ähnlicher Aufschwung bevor? Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Schlechte Aussichten für die Türkei: Der Kurs der Währung Lira ist auf Sinkflug. Der Aktienmarkt liegt im Minus. Analysten bezweifeln, dass sich dies 2014 ändert.
Der türkische Ministerpräsident ist für die Freilassung von Offizieren, die Putschpläne gehegt haben sollen. Die Zwangsversetzung von hunderten Korruptionsermittlern öffnet derweil ein weiteres Kapitel im Machtkampf von Ankara.
Die deutschen Aktien zeigen sich nach den abermaligen Rekorden am Freitag knapp behauptet.
Der F.A.Z.-Aktienindex übertrifft eine wichtige Marke, der Dax auf Rekord. Was ist realistisch, was Wunschdenken? Derweil bereitet die Türkei Sorgen, und das Gold glänzt nicht mehr.
Die Szenen gleichen jenen bei den Protesten im Sommer: Mitten in Istanbul setzt die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, die den Rücktritt der Regierung fordern.
Der Ton in der AKP-Affäre wird schärfer. Es ist fraglich, ob wirklich Ministerpräsident Erdogan der Angeschlagene ist.
Korruptionsskandal in der Türkei, Ministerpräsident Erdogan unter Druck, auf der Straße Proteste. Kein Wunder, dass da die Währung leidet. Und das ist nicht die einzige wirtschaftliche Folge der Staatskrise.
Der Appetit der Anleger auf Aktien hält auch nach der Weihnachtspause an. Ermutigt von der anhaltenden Rekordfahrt an der Wall Street erreicht der Dax am Freitag einen neuen Höchststand. I
Die Zinsen in China schnellen in die Höhe. Eine mittelgroße Bank legt ein schwaches Börsendebüt hin. Doch die Sorgen vor einem Liquiditätsengpass reichen weiter. Bankanalysten bezeichnen fünf Länder als Schmuddelkinder.
Wirtschaftszahlen, Syrien und die Krise der Schwellenländer dürften weiterhin für Spannung sorgen. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Immer mehr Anleger sichern sich gegen Fremdwährungsrisiken ab: Spezialisierte Indexfonds verzeichnen deutliche Zuflüsse. Aus europäischer Sicht bleiben Schwellenländerwährungen riskant.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch im Minus aus dem Handel verabschiedet. Anleger in Deutschland und ganz Europa sorgen sich wegen eines sich abzeichnenden Militärschlags westlicher Staaten gegen Syrien.
Die indische Rupie und die türkische Lira fallen auf Tiefstkurse zum Euro. Auch eine Erhöhung des Leitzinses kann den Trend in der Türkei nicht stoppen. Nach Meinung von Experten müssen weitere Schwellenländer diesem Schritt folgen.
Der rätselhafte „Schildkrötenerzieher“ ist das berühmteste Gemälde der Türkei. Es erzielte den Rekordpreis von 3,5 Millionen Dollar. Viele glauben, es symbolisiere die Unmöglichkeit, das Land zu reformieren. Kann eine Ikone des Stillstands das Lieblingsbild eines Landes im Umbruch sein?
Lira Bajramaj macht zusammen mit ihrem ebenfalls verletzten Verlobten Enis Alushi eine harte Zeit durch. Jetzt will sie unbedingt ins Nationalteam und zur EM nach Schweden.
Wer mit ihm unzufrieden sei, solle eben eine andere Partei wählen, sagt Ministerpräsident Erdogan. Gleichzeitig hält er am Wahl- und Parteienrecht fest, das kaum überwindbare Hürden aufstellt.
Die Proteste in der Türkei gehen weiter. Tausende Anhänger feiern Ministerpräsident Erdogan bei seiner Rückkehr von einer Reise nach Nordafrika begeistert. Er will den Forderungen der Demonstranten nicht nachgeben.
Geld ist ein vaterlandsloser Geselle. Locken anderswo höhere Zinsen, wandert es einfach aus. Die Spekulation auf die Entwicklung von Zinsen und Währungen ist eine relativ einfach zu durchschauende Strategie, die aber hohe Risiken in sich trägt.
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der Türkei heraufgestuft. Türkische Anleihen gelten damit zum ersten Mal seit 18 Jahren als „durchschnittlich gute Anlage“.
Mit einer Reihe von Produkten versuchen die türkischen Banken an das Gold ihrer Kunden zu kommen. Mehr als 5000 Tonnen werden von Türken gehortet. Wird es in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt, könnte das Leistungsbilanzproblem gelöst werden.
Wer meint, dem Euro entrinnen zu müssen, wird auf fremde Währungen zu setzen haben. Ein reichhaltiges Angebot an Fremdwährungsanleihen und hervorragende Bonität gibt es von der Staatsbank KfW.
Die Kursentwicklungen des Euro im vergangenen Jahr zeigen eine Wertverlust gegenüber der anderen Währungen. Nun sind Norwegische Kronen und Australischer Dollar als neue Anlagemöglichkeit besonders gefragt.
Vor einem Jahrzehnt stand die Türkei vor der Staatspleite, die Griechen feierten die Aufnahme in den Euro. Heute haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Was machen die Türken besser?
Auf Wechselkursänderungen wird meist kurzfristig und mit hohen Hebeln spekuliert. Es gibt jedoch auch Papiere für den langfristig orientierten Anleger mit Kupons von 6 Prozent.
In den Werkshallen war es für beide Seiten nicht einfach: für die Deutschen nicht, die viel als orientalische Kultur verbuchten - und für die Türken sowieso nicht.
Nach dem im August markierten Rekordtief sah es so aus, als ob sich die Lira wieder erholen könnte. Doch nach einer Zwischenerholung neigt die türkische Landeswährung nun schon wieder zur Schwäche.
Die türkische Zentralbank wirft Dollar auf den Markt, um eine weitere Abwertung der Lira zu verhindern. Der Wechselkurs hat sich seitdem etwas stabilisiert.
Auf Eroberungskurs in der internationalen Kunstwelt: Art Beat Istanbul, die Messe für zeitgenössische Kunst, feiert parallel zur Biennale Premiere. Ein Experiment mit Zukunft?
Interventionen der japanischen Zentralbank führen dazu, dass der Yen am Donnerstag gegen restlos alle Währungen weltweit zum Teil deutlich abwertet. Faktisch haben sie kaum eine Grundlage, denn der Yen ist nicht überbewertet.
Von der Erleichterung, die sich durch das Griechenland-Rettungspaket allgemein an den Finanzmärkten breit macht, kann ausgerechnet die wachstumsstarke Türkei nicht profitieren. Die Lira markiert zum Euro vielmehr ein weiteres Rekordtief.