Das große Werben der Finanzplätze
Der Brexit ist vollzogen, doch wer London als wichtigsten Finanzplatz in Europa ablöst, ist längst noch nicht entschieden. Wer liegt vorn? Und womit? Ein Streifzug durch Europa.
Der Brexit ist vollzogen, doch wer London als wichtigsten Finanzplatz in Europa ablöst, ist längst noch nicht entschieden. Wer liegt vorn? Und womit? Ein Streifzug durch Europa.
Während die wachsende Furcht vor dem Coronavirus Anleger in sichere Häfen wie Edelmetalle fliehen lässt, behauptet sich der deutsche Leitindex mit einem nur leichten Minus.
Angesichts von Kosten- und Ertragsdruck baut die Landesbank Helaba hunderte Stellen ab. Bankchef Herbert Hans Grüntker bezeichnet den Abbau als „alternativlos“.
Im Januar markierte der Dax noch ein Allzeithoch, im Zuge des Coronavirus gingen die Kurse nach unten. Inzwischen geben Fachleute fEntwarnung. Die Erholung der vergangenen Tage gibt ihnen Recht.
Der neue Turm der Hessischen Landesbank im Frankfurter Bankenviertel soll nicht nur Büros beherbergen. Im Sockel des geplanten Gebäudes könnte ein Dependance des Frankfurter Ausstellungshauses entstehen.
Der Chef der größten Landesbank will lieber kooperieren als ohne stärkeres Geschäftsmodell mit Deka und anderen Landesbanken zu fusionieren. Die vielen Kredite an den Automobilsektor sollen maßvoll reduziert werden.
Eine Wende am Immobilienmarkt erwarten Fachleute nicht. Doch je nach Region entwickeln sich die Preise nun sehr unterschiedlich.
Der Revisionsbericht der Helaba zur Planung des Stadtmuseums alarmiert die Opposition im Hessischen Landtag und im Wiesbadener Rathaus. Laut dem Bericht habe die OFB ohne ordnungsgemäße Ausschreibung Aufträge vergeben.
Das – inzwischen gescheiterte – Wiesbadener Stadtmuseum sollte mit Hilfe fragwürdiger Aufträge realisiert werden. Alles nur ein Missverständnis oder Ergebnis korrupter Strukturen?
Das jahrelang geplante Wiesbadener Stadtmuseum ist vom Tisch. Doch die durch Vergabe fragwürdiger Aufträge hat immense Kosten verursacht. Und das wirft viele unangenehme Fragen auf.
Der Kostendruck hält an. Welche Banken wie fusionieren und welches Geschäftsmodell am erfolgreichsten sein wird, ist fraglich. Kann eine Großsparkasse die Lösung sein?
An diesem Freitag gibt die Landesbank Hessen-Thüringen wohl den Startschuss für Fusionsgespräche. Doch der Widerstand in der Sparkassengruppe wächst, nicht nur in Baden-Württemberg.
Millionen Kunden sind seit letzter Woche von einer IT-Störung im Zahlungsverkehr der Sparkassen betroffen. Nachdem die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zunächst mitteilte, dass Problem sei weitgehend behoben, weitet sich die Panne nun aus.
Wichtige Großereignisse wie die Wahl in Großbritannien bremsen wohl vorerst die Risikobereitschaft der Anleger in dieser Handelswoche aus. So kurz vor dem Jahresende versucht jeder, sich nicht falsch zu positionieren.
Nicht nur der neue Vertriebsvorstand, auch die Nachfolge von Risikovorstand Manuela Better steht so gut wie fest. An diesem Donnerstag entscheidet der Verwaltungsrat der Deka zudem über eine ganz andere Sache.
Das OLG Frankfurt hält ein Cum-Ex-Urteil der Vorinstanz gegen die französische Bank Société Générale für fragwürdig. Für die Helaba geht es um Millionen.
In diesem Jahr wird das Wirtschaftswachstum Hessens ungewöhnlich gering ausfallen. Doch für 2020 hat Gertrud Traud, die Chefvolkswirtin der Helaba, schon wieder bessere Nachrichten.
Die wesentlichen Helaba-Eigner begrüßen grundsätzlich einen Zusammenschluss mit der Deka. Zwar fehlt ein wichtiger Akteur noch bei der Willenserklärung – einig sind sich aber alle in einem Punkt.
Künftig wird vermutlich nicht mehr in allen Bankentürmen abends das Licht brennen. Frankfurt wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen.
Die Struktur der deutschen Sparkassen soll straffer und effizienter werden. Dazu gehört auch die Idee, die Helaba und die Deka zu einem Spitzeninstitut zusammenzuführen. Das könnte Arbeitsplätze kosten.
Die Sparkassen wollen ein Zentralinstitut für ihre Finanzgruppe schaffen. Ein entsprechender Beschluss ist schon gefasst – doch auch das Land Hessen hat ein Wort mitzureden.
In Frankfurt lautet das Mantra: Der eigene Finanzplatz wird sehr vom Brexit profitieren und Tausende Banker aus London aufnehmen. Doch es kommen weitaus weniger Banker an den Main als gedacht, wie die Helaba vorhersagt.
Noch immer sind die möglichen Folgen eines Brexit nicht vollständig einzuschätzen. Fest steht, dass ausländische Unternehmen in London zugunsten eines neuen Finanzstandortes nach Deutschland blicken.
Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud spricht im Interview über die Brexit-Banker in der Mainmetropole, die Folgen für den Wohnungsmarkt und Erfolge der Stadt im Wettbewerb zu Paris.
Der Landesbank geht es trotz der Magerzinsen vergleichsweise gut. Aber der Vorstand stemmt sich dagegen, dass die Kosten seit Jahren schneller steigen als die Erträge. Er will auch „Führungsebenen straffen“.
Erstmals seit Dezember sind die Umsätze der hessischen Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Und eine Kehrtwende ist vorerst nicht in Sicht.
Die Börse startet in einen neuen Handelsmonat. Den August hat der Dax mit einem Minus von mehr als zwei Prozent beendet, für den September sind derweil viele Analysten optimistisch.
In der Vergangenheit galt diese einfache Regel recht zuverlässig. Doch aktuell gibt es einige Gründe, die dagegen sprechen.
Niedersachsens Landesbank braucht Kapitalspritzen. Die Rettung belastet die an dem Institut mitbeteiligten Sparkassen schwer. Selbst wenn das Geld zusammenkommt, entscheidet am Ende Brüssel.
Anlegern steht eine ereignisreiche Woche bevor. Die Bilanz-Saison geht weiter, in Amerika kommt es zum Zinsentscheid der Fed und neben Gesprächen zum Handelsstreit stehen noch wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.
Die Diskussion um Deutsche Bank und Commerzbank sollte nicht vergessen machen, dass in Frankfurt noch über andere Fusionen nachgedacht wird. Darum ging es gestern bei der Pressekonferenz der Helaba.
Erst der Rauswurf aus dem M-Dax, nun werden die Gewinnziele kassiert: Der Aktienkurs des Autozulieferers fällt um bis zu 10 Prozent. Anderen Titeln aus der Branche ergeht es nicht besser.
In den Sparkassen Hessens kann man sich gut vorstellen, dass sich die Zahl der Landesbanken weiter reduziert. Und wer dabei nicht mitmachen wolle, solle es eben lassen, sagt Verbandspräsident Grandke.
Im Römer stellt sich die Frage nach dem Grund für rote Zahlen trotz boomender Konjunktur und die Helaba könnte bald zur Super-Landesbank werden. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Die Privatbank Warburg zieht Deutschlands größtes Geldhaus abermals in den Cum-Ex-Skandal – weil die Deutsche Bank Depotbank für die fragwürdigen Geschäfte war. Welche Schuld trägt sie?
Die Sparkassen sind nervös: Während sich die Gespräche mit drei Finanzinvestoren über einen Einstieg bei der Norddeutschen Landesbank hinziehen, droht diese zum Stützungsfall für den Haftungsfonds zu werden.