God save the Rendite
Der Tod der Monarchin macht den Börsen nichts aus. Auch nicht die Zinserhöhung der EZB. Viel spannender ist die Frage, ob man Pleite-Aktien kaufen sollte.
Der Tod der Monarchin macht den Börsen nichts aus. Auch nicht die Zinserhöhung der EZB. Viel spannender ist die Frage, ob man Pleite-Aktien kaufen sollte.
Wegen der starken Inflation, die im Euroraum zuletzt 9,1 Prozent betrug, hat die Europäische Zentralbank eine Erhöhung des Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte beschlossen.
Nach der größten Leitzinserhöhung in der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt ein Ausverkauf an den Aktienmärkten aus.
Die Notenbank hebt die Zinsen um 0,75 Prozentpunkte an. Die Märkte reagieren gelassen.
Es war Zeit, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen erhöht. Auch wenn die Inflation dadurch wohl nicht verschwinden wird, ist der größte Zinsschritt der EZB-Geschichte die richtige Entscheidung.
Die Finanzmärkte lässt die historische Zinserhöhung kalt. Doch die Nervosität bleibt hoch. Und die Angst vor einem kalten, teuren Winter.
Der Kurs der Commerzbank gewinnt 5 Prozent. Die Titel der Deutschen Bank verteuern sich um 3,4 Prozent. Doch der Dax gibt nach.
Die Notenbank hebt den Leitzins von 0,5 auf 1,25 Prozent an. Angesichts einer hohen Inflation von 9,1 Prozent hatten viele Fachleute ein energisches Eingreifen gefordert. Bis zum Schluss aber war unklar, ob sich die EZB traut, diesen Schritt zu gehen.
In dem Szenario drohen weitreichende Auswirkungen: von der Datenverabreitung bis hin zu den Geldautomaten. Die Institute versuchen sich mit alternativen Energiequellen zu wappnen.
Mit ihrem Anleiheportfolio von rund 5 Billionen Euro ist die Notenbank der mächtigste Spieler am Markt. Der damit verbundenen Versuchung, ist sie erlegen. Die Risiken sind groß. Ein Gastbeitrag.
Kurzlaufende Anleihen haben in diesem Jahr geringere Kursverluste erlitten als langlaufende. In der zweiten Jahreshälfte halten Fondsmanager bessere Erträge für möglich – selbst in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld.
Die Ukraine-Kontaktgruppe trifft sich in Ramstein, der Bundestag stimmt über das Infektionsschutzgesetz ab und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid.
Für den Vorstandsvorsitzenden besitzt die deutsche Wirtschaft zwar ausreichend Widerstandskraft, doch auch im Umgang mit China müssten unbequeme Fragen gestellt werden. Von der EZB fordert er entschlossenes Handeln.
Fotografien von Joanna Piotrowska +++ Kritik an der EZB +++ Bürokratiekosten +++ Bildungswelten +++ Neubau von Wohnungen
Vom nächsten Monat an will die EZB bei ihren Anleihekäufen Klimakriterien berücksichtigen. Greenpeace fordert, sie müsse noch „dringend nachbessern“ – und Ölkonzerne von ihren geldpolitischen Operationen ausschließen.
Auch Italiens Aktienmarkt steckt im Negativtrend. Das verlockt nicht, an der Börse zu bleiben. Zudem fehlt es an institutionellen Investoren.
Ein Ökonom warnt: Die anstehende Normalisierung der Geldpolitik der Notenbanken sei nicht ohne Risiken für das Bankensystem. Die Gefahr einer Liquiditätskrise werde unterschätzt.
Kölner Hochschule für Katholische Theologie +++ Treffen der Notenbanker +++ Inflation +++ Abhängigkeiten +++ Der Fall RBB
An diesem Donnerstag kommt es für die Notenbank zum Schwur. Wie hoch fällt die Anhebung der Leitzinsen aus?
An den Börsen verkaufen viele Investoren europäische Titel, nachdem Gazprom seinen Lieferstopp über die Pipeline Nord Stream 1 erklärt hat.
Der Stopp russischer Gaslieferungen lässt den Gaspreis abermals deutlich steigen. An der Börse stehen vor allem die Titel der Versorger unter Druck.
Die Gaskrise drückt auf den Wechselkurs der Gemeinschaftswährung. Die Wachstumsaussichten in Europa beurteilen die Anleger mit großer Skepsis.
Das Geld verliert immer stärker an Wert. Anleger müssen das nicht hinnehmen: Es gibt Aktien, die sie vor dem Schlimmsten bewahren.
Klaus Mäkelä am Concertgebouworkest +++ charismatischer Klaus Mäkelä +++ Zentralbanken +++ Währungspolitik +++ F.A.Z. vom 30. August
Die Zentralbanken kündigen der Inflation den Kampf an. Hohe Staatsschulden stören dabei.
Der Chef der Frankfurter Privatbank sieht schlechtere Zeiten auf die Bürger zukommen. Und mahnt die EZB.
Teure Energie bringt Verbraucher nicht nur in Deutschland in Bedrängnis. Im Ausland kann man lernen, welche Entlastungen funktionieren – und welche nicht, berichten die Korrespondenten der F.A.Z.
Jackson-Hole-Treffen +++ Windkraftprojekt in Hessen +++ Krieg in der Ukraine +++ Debatte um Waffenstillstand in der Ukraine +++ Wiesn statt Wiesen in München
Abermals hohe Inflationsraten im Euroraum von 9,1 Prozent im August haben an den Aktienmärkten am Mittwoch nicht für Beruhigung gesorgt. Diese tun sich immer noch schwer, die absehbar deutliche Straffung der Geldpolitik der amerikanischen und der Europäischen Zentralbank zu verdauen.
Das ist die höchste Teuerung seit Gründung der Europäischen Währungsunion. Bundesbankpräsident Nagel fordert von der EZB „entschlossenes Handeln“.
Kampf gegen die Inflation +++ Nachfolgemodell für 9-Euro-Ticket +++ Kernkraftdebatte in Deutschland +++ Nachruf auf Theo Sommer +++ Sexszenen im deutschen TV
Die Preise im Euroraum steigen wie noch nie seit Gründung der Europäischen Währungsunion. Immer mehr Mitglieder des EZB-Rates fordern, die Notenbank müsse die Zinsen energisch anheben. Nächste Woche kommt es zum Schwur.
Die Inflation in Deutschland ist im August auf 7,9 Prozent gestiegen. Erheblich teurer wurden neben Energie auch Brötchen und Brot. In den nächsten Monaten wird es nicht besser.
Die Phase des Zauderns in der Europäischen Zentralbank muss endlich vorbei sein. Es ist höchste Zeit, dass sie sich zurückbesinnt auf ihr Mandat.
In den Sommermonaten mussten die Deutschen erschreckend viel für den Urlaub ausgeben. Auch Brot und Brötchen wurden deutlich teurer. In den nächsten Monaten steht nun noch einmal ein Preissprung rund um die Energie an.