Aktienkurse steigen weiter
An den Börsen legen die Kurse den zweiten Tag in Folge zu. Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise, einige Konjunkturdaten und die Notenbanken sorgen für Kauflaune.
An den Börsen legen die Kurse den zweiten Tag in Folge zu. Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise, einige Konjunkturdaten und die Notenbanken sorgen für Kauflaune.
Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins für den Euroraum auf 1,5 Prozent, hilft den Geschäftsbanken aber mit zwei langlaufenden Refinanzierungsgeschäften. Die Bank von England kauft mehr Staatsanleihen.
Die Aussicht auf staatliche Hilfe bei der Kapitalaufnahme der Banken stabilisiert die Märkte. Doch das gegenseitige Misstrauen der Banken lähmt den Geldmarkt.
An der Wall Street schlossen die Aktienindizes auf dem Tageshoch und in Asien legen die meisten Börsen kräftig zu. Das lässt am deutschen Aktienmarkt auf die dritten Tagesgewinne in Folge hoffen.
Noch vor dem Jahresende dürfte es zu einer Zinssenkung kommen. Außerdem wird auf dem Geldmarkt eine Intervention der EZB auf dem Pfandbriefmarkt erwartet.
Nach einem Treffen der Euro-Finanzminster bestätigte Jean-Claude Juncker, dass diskutiert wurde, die „Effizienz“ des Krisenfonds zu steigern.
Weg frei für Jörg Asmussen: Die Finanzminister der 27 EU-Staaten nominieren den deutschen Staatssekretär für das Direktorium der EZB.
In Lissabon nimmt die Nervosität zu: Die Insel Madeira hat ein neues finanzielles „schwarzes Loch“ aufgetan, die Gewerkschaften lassen gegen das „Spardiktat“ demonstrieren, und Portugals Haushaltsdefizit ist höher als mit EU, EZB und IWF verabredet.
Sorgenvolles Warten auf Auszahlung an Griechenland und die Einsatzfähigkeit des EFSF: Kein guter Start in die Woche an den Finanzmärkten.
Das dritte Jahrzehnt deutscher Einheit wird unter dem Großthema nationale Souveränitätsverluste versus supranationale Organisationsgewinne stehen. Droht dem Bundesverfassungsgericht eine ähnliche Entwicklung wie der Bundesbank?
In einem der F.A.Z. vorliegenden Brief lässt Wirtschaftsminister Rösler wenige Tage vor seiner Reise nach Athen Eckpunkte für ein „Resolvenzverfahren“ verbreiten.
Die Abwärtsbewegung des Euro zum Dollar setzt sich am Montag fort. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf 1,3308 Dollar, den tiefsten Wert seit Mitte Januar.
Die Europäische Zentralbank verstrickt sich immer tiefer in die Rettungspolitik. Dabei ist sie dafür demokratisch gar nicht legitimiert.
Griechenland reißt die mit EU, IWF und EZB für dieses Jahr vereinbarte Schuldengrenze. Dies gab das Finanzministerium in Athen bekannt. Um weiter zu sparen, sollen Zehntausende Staatsbedienstete gehen.
Kaum ist der Rettungsplan beschlossen, ahnt die Politik: Das reicht noch nicht. Die nächsten Abstimmungen stehen bevor und damit die nächsten Belastungen für die Koalition.
Jeder einzelnen Kreditzusage für wankende Euroländer muss der Bundestag als Ganzes zustimmen. Aber hat er im Ernst die Chance, nein zu sagen? Wird es nicht jedes Mal heißen, der Bestand des Euro, ja sogar Europas stehe auf dem Spiel?
Die Prüfer von EU, EZB und IWF sind unzufrieden mit den griechischen Plänen für den Personalabbau im öffentlichen Dienst. Möglicherweise werden nur ältere Staatsbedienstete in die angekündigte „Personalreserve“ geschickt.
Der Eurokurs hat am Freitag nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend mit rund 1,3450 Dollar gut einen Cent weniger als am Donnerstagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3503 Dollar (Donnerstag: 1,3615 Dollar) fest.
Die Konditionen für Immobilienkredite sind historisch günstig. Doch für die höhere Nachfrage gibt es vielerorts kein ausreichendes Angebot.
Zudem will die Landesregierung die Möglichkeit nicht ausschließen, dass ein Mitgliedstaat die Euro-Zone unter Beibehaltung seiner Mitgliedschaft in der Europäischen Union verlässt. Auf und am Rande der Jahrestagung von Internationalem ...
Ein geheimer Brief vom EZB-Präsidenten und seinem Nachfolger an die italienische Regierung führt in Italien zu neuen Vorwürfen an die Regierung Berlusconi und zugleich zu peinlicher Betroffenheit bei der Opposition.
mas. BERLIN, 30. September. Einen Tag nach dem Bundestag hat der Bundesrat die Ausweitung des deutschen Garantierahmens für den Euro-Rettungsfonds EFSF von 123 Milliarden Euro auf rund 211 Milliarden Euro gebilligt.
Wichtige Indikatoren sind stark gefallen. Die Peripherieländer stecken in der Rezession, andere stagnieren.
Der Euro zeigte sich am Donnerstag gegenüber dem amerikanischen Dollar stabil und lag am Abend kaum verändert bei 1,3586 Dollar. Wie erwartet hat der Bundestag dem erweiterten Rettungsschirm EFSF zugestimmt.
Mü. FRANKFURT, 29. September. Der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) fordert, die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Rechtsweg gegen "politische Einflussnahme" zu verteidigen.
Jetzt prüfen die Kontrolleure von EU, EZB und IWF wieder, ob sich Griechenland an die Zusagen hält. Vom Urteil der „Troika“ hängt die nächste Auszahlung ab. Aus Protest gegen Entlassungen blockierten griechische Beamte den Eingang des Finanzministeriums.
Der Bundestag hat mit einer Mehrheit von 523 Stimmen die Erweiterung des Euro-Rettungsfonds EFSF gebilligt. Gegen das Gesetz stimmten 85 Abgeordnete, drei enthielten sich. Der Entscheidung ging eine heftige Debatte voraus.
Der Euro-Krisenfonds wird größer und mächtiger: ein weiterer Schritt in Richtung Schuldengemeinschaft. Ob der Fonds seine neuen Aufgaben erfüllen kann, ist nicht einmal sicher.
Selbst die Befürworter des Staatsanleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank wissen, dass sie sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen haben. Jetzt wünschen manche eine Banklizenz für den Rettungsfonds.
Leser Dr. Jürgen Müller ("Der Bärendienst eines überzeugenden Europäers", F.A.Z. vom 17. September) ist der Meinung, mit seinem Rücktritt habe EZB-Vizepräsident Jürgen Stark der Europaidee geschadet. Im Gegenteil.
Nicht nur Heizöl und Treibstoffe sind zuletzt deutlich teurer geworden - auch Bekleidung etwa kostet mehr. Dies führt in Hessen, das schneller wächst als der Bund, zu einem Sprung der Teuerungsrate.
Das griechische Parlament segnet die neue Immobiliensteuer ab. Am Donnerstag will die Gläubiger-Troika ihre Arbeit in Athen wieder aufnehmen.
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes sind am Mittwoch nach schwachem Start schnell ins Plus gedreht, bevor es wieder leicht nach unten ging. Das Thema EU-Schuldenkrise habe sich wieder etwas verschlechtert, da allerlei Meldungen für Verunsicherung sorgten, heißt es.
maf. FRANKFURT, 27. September. Die europäischen Banken sind in ihrer Finanzierung immer stärker auf die Europäische Zentralbank (EZB) angewiesen. Beim wöchentlichen Hauptrefinanzierungsgeschäft teilte die Notenbank den 159 bietenden Instituten 208 Milliarden Euro zu.
ruh. FRANKFURT, 27. September. In der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst der Widerstand gegen den Vorschlag, den Rettungsfonds EFSF mit einer Banklizenz auszustatten. Der Luxemburger Notenbankgouverneur Yves Mersch erinnerte in ...
Zum Interview mit Kenneth Rogoff "Die Gläubiger sehen von einem Euro Schulden nur 30 Cent wieder" (F.A.Z.-Wirtschaftsteil vom 23. September): Rogoff ist nicht der einzige Ökonom, der vorschlägt, die Schuldenlast mit Inflation zu drücken.