Otmar Issing warnt vor Politisierung der Notenbank
pwe. PRAG, 5. September. Mit deutlichen Worten hat der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, vor dem Ankauf von ...
pwe. PRAG, 5. September. Mit deutlichen Worten hat der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, vor dem Ankauf von ...
In den vergangenen Tagen ist die Sommerpause am Anleihenmarkt endgültig zu Ende gegangen. Zahlreiche Unternehmen nutzten das Zeitfenster vor den anstehenden ...
Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken stützt die Aktienmärkte. Dennoch bleibt das Handelsvolumen an der Börse niedrig. Anleger warten auf Entscheidungen der Notenbanken und der Politiker.
Vor gut einem Monat ist das Occupy-Zeltlager vor dem EZB-Hochhaus in Frankfurt geräumt - seitdem gibt es dort eine Dauer-Mahnwache. Aus Sicht der Stadt beanspruchen die Aktivisten aber zu viel Platz.
Der Bund ist bei der jüngsten Anleihenauktion einen Großteil der Papiere nicht los geworden. Händler sehen in einer niedrigen Verzinsung die Ursache. Das Zinstal dürfte wohl durchschritten sein.
Geringere Gehälter für Spitzen-Banker: Diese Forderung kommt von Commerzbank-Chef Martin Blessing. Auf der Frankfurter Bankentagung kritisierte er zudem den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB.
Am Tag vor der langersehnten EZB-Ratssitzung haben sich die Anleger am Mittwochmorgen kaum mehr aus der Deckung gewagt. Entsprechend gering waren zur Handelseröffnung die Kursausschläge. Der Dax notierte mit 6943 Punkten 0,2 Prozent über seinem Vortagesschluss. Auch die meisten europäischen Indizes bewegten sich kaum. Von der EZB erhoffen sich am Donnerstag viele Anleger klare Signale zur Strategie der Währungshüter in der Schuldenkrise. Zu den größten Verlierern zählten nach einer Gewinnwarnung des amerikanischen Konkurrenten Fedex die Aktien der Deutschen Post mit einem Abschlag von 1,4 Prozent.
Der deutsche EZB-Direktor Asmussen hat das von der Notenbank anvisierte Anleihekaufprogramm mit klaren Worten verteidigt: Ein geldpolitisches Signal komme „zum Teil überhaupt nicht in der Realwirtschaft an“. Tatsächlich verdeutlichen neue Daten die Ungleichgewichte in Europa.
Die Renditen kurzfristiger Anleihen Italiens und Spaniens sinken. Beide Länder könnten künftig weniger Langläufer ausgeben. Die Staatsschuld müsste indes schneller umgeschlagen werden.
Die Anleger haben sich am Dienstag zunächst nur vereinzelt an die europäischen Aktienmärkte locken lassen. Der Dax gab in schwachem Handel um 0,2 Prozent nach auf 7002 Zähler. Ohne Vorgaben aus den Vereinigten Staaten trauten sich viele nicht an den Markt, sagte ein Händler. Die Warnung der amerikanischen Ratingagentur Moody’s, die Kreditwürdigkeit der EU - also inklusive von Nicht-Euro-Staaten wie Großbritannien - zu senken, rücke durch die Hoffnungen auf die EZB in den Hintergrund. Die Frankfurter Währungshüter treten am Donnerstag zu Beratungen zusammen.
Allmählich reduzieren sich die extrem hohen Erwartungen an die Ratssitzung der EZB. Mit Details zum Ankauf von Staatsanleihen dürfte sich EZB-Präsident Mario Draghi zurückhalten. Andererseits halten es viele Banken für möglich, dass der Leitzins gesenkt wird.
Die EU-Kommission will nicht nur die einheitliche Bankenaufsicht bei der EZB ansiedeln: EU-Binnenmarktkommissar Barnier fordert auch vergemeinschaftete Fonds zur Bankenabwicklung und zur Einlagensicherung.
Drei Schlüsselpositionen hat der Finanzminister in kurzer Zeit neu besetzt. Doch bei allen Unterschieden haben Michael Sell, der elegante Bankenfachmann Levin ...
Im Streit um den Kurs der Europäischen Zentralbank in der Schuldenkrise hat sich Wirtschaftsminister Rösler hinter Bundesbankpräsident Weidmann gestellt. Auch Finanzminister Schäuble betonte in einem Interview die Unabhängigkeit der Bundesbank.
Mit einer etwas leichteren Tendenz ist der Dax am Montag in den September gestartet, der unter Börsianern als lang ersehnter „Monat der Entscheidungen“ gilt. Der Leitindex rutschte im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 6952 Punkte. Im Fokus stand am Montag aber nicht die EZB, sondern der Übernahmekampf um Rhön-Klinikum. Die Aktien der Krankenhauskette stürzten um 20 Prozent auf 15,11 Euro ab, nachdem Fresenius seinen zweiten Übernahmeversuch abgeblasen hatte.
Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy will die Schuldenkrise mit einem dreistufigen Fahrplan in Richtung Fiskalunion lösen. Als Endpunkt schwebt ihm in fünf bis sechs Jahren die Ausgabe von gemeinsamen Staatsanleihen der Euro-Länder vor.
Nachdem Ben Bernanke die Erwartungen erfüllt hat, blickt man auf Mario Draghi. Der Markt für Unternehmensanleihen boomt derweil. Der Bericht von den Finanzmärkten.
Nächste Woche reist die Troika von EU, IWF und EZB abermals nach Griechenland, um die Fortschritte des Landes zu beurteilen.
mwe. Berlin. Berichte über einen verhinderten Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann haben in der Politik Verständnis und Unterstützung für den ...
Amerikas Notenbank-Chef Ben Bernanke will die Märkte nochmal mit Geld fluten. EZB-Präsident Mario Draghi lädt die Bazooka nach. Das treibt die Börsen. Und bläht womöglich eine neue Blase an den Finanzmärkten.
Nächste Woche reist die Troika von EU, IWF und EZB abermals nach Griechenland, um die Fortschritte des Landes zu beurteilen.
mwe. Berlin. Berichte über einen verhinderten Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann haben in der Politik Verständnis und Unterstützung für den ...
Der Bundesbank-Chef will verhindern, dass die EZB eine Notenbank nach italienischem Vorbild wird. Dafür erwägt er sogar den Rücktritt. Der Kampf um den Euro eskaliert.
Ein deutscher Staatsfonds könnte Europas Ungleichgewichte verringern. Er sollte nach dem Vorbild Norwegens oder Singapurs konstruiert werden.
Der amerikanische Ökonom Barry Eichengreen lobt die geplanten Anleihekäufe. Im Interview spricht er über die amerikanische Notenbank als Vorbild, den Rettungseinsatz der EZB und Mitt Romneys gefährliche Steuerpläne.
Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen auch künftig nicht von der EZB beaufsichtigt werden. Volksbankenverbandspräsident Fröhlich hält den Vorschlag für ein Feigenblatt, um vorschnell Geld an spanische Banken auszahlen zu können.
In der Berliner Regierungskoalition gibt es Bedenken dagegen, nach dem Jahreswechsel Krisenbanken direkt aus dem Rettungsfonds ESM zu unterstützen. Auch die deutschen Sparkassen fürchten, die EZB werde überfordert.
Es ist verständlich, dass Bundesbankpräsident Weidmann über einen Rücktritt nachgedacht hat. Schließlich fühlt er sich nicht nur von der Bundesregierung verlassen - sondern er ist es auch. Ohne Rückhalt in Berlin kann Weidmann nur auf die Bevölkerung zählen.
Unerwartet schlecht ausgefallene amerikanische Konjunkturdaten verhagelten Börsianern am Dienstag zusätzlich zur Nervosität vor der EZB-Sitzung die Stimmung.
Der lang erwartete „Monat der Entscheidungen“ hat am Montag an den europäischen Aktienmärkten mit vorsichtigem Optimismus begonnen. Indes fehlen wegen des „Labor Days“ die amerikanischen Anleger.
Die Hoffnung auf möglicherweise unbegrenzte Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den deutschen Aktien am Mittwoch Gewinne beschert.
ruh. FRANKFURT, 31. August. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat in den vergangenen Wochen mit Vertrauten mehrfach die Möglichkeit seines Rücktritts erwogen.
wmu. BRÜSSEL, 31. August. Nach den Plänen der EU-Kommission soll die Europäische Zentralbank (EZB) künftig die zentrale Aufsicht über mehr als 6000 Banken im ...
Deutsche Staatsanleihen werfen Renditen von weniger als 2 Prozent ab. Mit mexikanischen Peso, australischen Dollar oder türkischen Lire können Anleger höhere Zinsen und Währungsgewinne erzielen.
Die Debatte um die Ausrichtung der Europäischen Zentralbank geht Jens Weidmann nahe: Der Bundesbankpräsident hat in den vergangenen Wochen mit Vertrauten mehrfach darüber diskutiert, ob er zurücktreten sollte.
Vor der mit Spannung erwarteten Rede des amerikanischen Notenbankchefs Ben Bernanke werden sich Anleger Börsianern zufolge mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückhalten. Der Dax ging am Freitag kaum verändert bei 6902 Punkten in den Handel. Am Donnerstag hatte er 1,6 Prozent tiefer bei 6895,5 Punkten geschlossen. An der Wall Street hatten sich die amerikanischen Indizes nach Börsenschluss in Deutschland nur wenig bewegt. Der Dow Jones Index beendete die Sitzung am Donnerstag 0,8 Prozent tiefer.