Der Druck auf die EZB wächst
Die Mehrheit der Analysten erwartet keine Veränderung des Leitzins. Italiens Wahlergebnis könnte die Rezenssion verschärfen, schon gibt Forderungen nach Krediterleichterungen.
Die Mehrheit der Analysten erwartet keine Veränderung des Leitzins. Italiens Wahlergebnis könnte die Rezenssion verschärfen, schon gibt Forderungen nach Krediterleichterungen.
In der EZB wächst offenbar die Sorge darüber, dass die Zentralbank zu stark politisch Einfluss nimmt auf Krisenländer. Sogar über einen Austritt aus der Troika denke einige Notenbanker angeblich nach.
Das politische Chaos in Italien lässt die Zinsen steigen, die das Land für seine Staatsanleihen zahlen muss. Doch die EZB wird das Land nicht fallenlassen. Darauf können Anleger spekulieren.
Wenn Zentralbanken zu freigiebig sind, kann das böse enden.
Lettlands Regierung wird am Montag einen Antrag an die Europäische Union auf den Weg bringen, um am 1. Januar 2014 den Euro einzuführen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank müssen dann prüfen, ob Lettland die fünf Maastricht-Kriterien erfüllt.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag nach zwei freundlichen Handelstagen wieder etwas Boden verloren. Überraschend starke Konjunkturdaten aus Amerika begrenzten jedoch die Verluste und der Dax schloss über 7.700 Punkten. Auf Wochensicht steht trotz des Italienschocks ein Plus von 0,6 Prozent zu Buche. In der kommenden Börsenwoche könnten derweil wieder die Notenbanken den Takt vorgeben.
Obwohl die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig bleiben, hat der Dax am Freitag leicht im Plus eröffnet. Am Donnerstag hatte der Dax 0,9 Prozent fester bei 7741 Zählern geschlossen. Viele Investoren fürchten, dass die anstehenden Etatkürzungen in Amerika die Wachstumsaussichten des Landes gefährden werden. Da sich Republikaner und Demokraten bislang nicht auf einen Kompromiss im amerikanischen Haushaltsstreit einigen konnten, stehen ab Freitag automatische Kappungen quer durch alle Bereiche an.
Warum wieder Berlusconi? Nicht nur mit Clownerien, sondern auch mit seinem Verständnis vom Staat nimmt er viele Italiener für sich ein: Wer wenig bekommt, kann wenig verschwenden.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Im Fokus stehen Zahlen der Telekom und von Bayer.
Hilft die EZB Italien, solange das Land keine Regierung hat? Chefvolkswirt Peter Praet ist solchen Spekulationen entgegengetreten. Die EZB kaufe nur dann Anleihen, wenn es ein Sparprogramm gebe.
Dank freundlicher Vorgaben aus New York hat der deutsche Aktienmarkt zu Handelsbeginn am Mittwoch einen kleinen Teil der Vortagesverluste aufgeholt. Der Dax stieg um 0,4 Prozent. Der italienische Leitindex legte in Mailand 0,6 Prozent zu. Er war am Dienstag um fast 5 Prozent abgestürzt, der Dax hatte 2,3 Prozent verloren. Italien bleibt Händlern zufolge im Fokus der Anleger. Zum einen werde die politische Entwicklung in Rom mit Argusaugen beobachtet. Zum anderen stehe am Vormittag die Emission zehnjähriger Anleihen an.
Der deutsche Leitindex ist nach der Aussicht auf eine politisch verfahrene Situation in Italien rund 2 Prozent tiefer in den Handel gestartet. Die Anleger fürchten das Patt.
Es ist auf das historische Zusammentreffen von Nationalstaatssouveränismus und Neoliberalismus zurückzuführen, dass mit dem Vertrag von Maastricht nicht die Vereinigten Staaten von Europa, sondern eine nur unvollendete Union geschaffen wurde. Jetzt ist die Zeit für eine demokratisch-föderale Verfassung Europas gekommen.
Italien entscheidet heute über die Zukunft der Währungsunion. Europa fürchtet sich vor einem Sieg Berlusconis. Kehrt die Krise wieder zurück?
Nach den Verlusten vom Vortag ist der deutsche Leitindex am Freitag fester aus dem Handel gegangen. Ein besser als erwarteter Ifo-Klima-Index sorgte bei den Anlegern für gute Stimmung.
Die europäischen Banken haben Kredite von rund 61 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank vorzeitig zurückgezahlt. Experten hatten erwartet, dass die Rückzahlung doppelt so hoch ausfällt.
Der griechische Staat kann in diesem Jahr mit einigen Milliarden Euro an Hilfszahlungen der europäischen Partner rechnen, die aus den Gewinnen ihrer Notenbanken stammen. Das Geld ist dem Land zugesagt.
Die Euronotenbanken kommen wahrscheinlich ohne Verlust aus der Abwicklung des Lehman-Sicherheiten. Grund für diese unerwartet günstige Entwicklung ist auch die Erholung des Verbriefungsmarkts.
Die Ruhe ist vorbei: Italien droht politisches Chaos. Das macht Anleger nervös. Muss am Ende die EZB einspringen?
Die Verhandlungen über die Struktur der europäischen Bankenaufsicht gehen in die heiße Phase. Die Personalstärke der Bankenaufsicht ist noch nicht geklärt und Frankreich wendet sich gegen starke Zentralisierung.
maf. FRANKFURT, 18. Februar. Die zwölf Sparda-Banken werten die strengeren Aufsichtsregeln für die Kreditwirtschaft als verfehlt.
Ohne starke Impulse zeigt der deutsche Aktienmarkt am Montagmorgen knapp behauptet. Nach dem G20-Treffen am Wochenende dürften die Anleger sich nun verstärkt auf die Wahlen in Italien am kommenden Wochenende konzentrieren, sagt Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG. Auf dem Gipfel hatten sich die führenden Industrie- und Schwellenländer mit einem klaren Bekenntnis zu freien Wechselkursen gegen einen Abwertungswettlauf ausgesprochen.
bes. LONDON, 15. Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Finanzmärkte beruhigt. Mindestens ebenso wichtig für die Investoren ist freilich, dass die ...
Kürzlich hatte EZB-Präsident Draghi den Eurokurs mit der Aussage belastet, die Aufwertung stelle ein Abwärtsrisiko für die Inflation dar. Vor dem G-20-Treffen will Bundesbankpräsident Weidmann nun Spekulationen über eine Zinssenkung zerstreuen.
Die heute vorgelegten Zahlen der Commerzbank zeigen noch einmal, wie schlecht es um die Bank steht. Um ein Zeichen zu setzen, verzichtet Konzernchef Blessing auf seinen Bonus. Doch in Wirklichkeit verdient er trotzdem deutlich mehr.
Nach dem Rücksetzer am Donnerstag ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss kaum verändert in den Handel gestartet. Der Dax gab im frühen Handel um 0,06 Prozent auf 7626 Punkte nach.
Für den früheren Bundesbankpräsidenten Axel Weber ist es ein Heimspiel. Denn der Andrang zu seiner Rede am Mittwochabend ist groß.
Der Marktführer bei Tagesgeldkonten ING-Diba senkt den Zinssatz von 1,25 auf 1 Prozent. Insgesamt waren die Erträge von Tagesgeld noch nie so niedrig wie zur Zeit.
Nach enttäuschenden deutschen Konjunkturzahlen hat der Frankfurter Aktienmarkt am Donnerstag leichter eröffnet. Der Dax sank im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 7702,2 Punkte. Der Euro rutschte um rund einen halben amerikanischen Cent auf Kurse unter 1,34 Dollar ab. Sinkende Exporte und Investitionen hatten die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal mit minus 0,6 Prozent so stark schrumpfen lassen wie seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise nicht mehr. Viele Experten erwarten aber, dass die Talfahrt der Wirtschaft zu Beginn des neuen Jahres wieder endet. Das verhinderte deutlichere Verluste des Dax.
ruh. FRANKFURT, 13. Februar. Der ehemalige Bundesbankpräsident Axel Weber hat am Mittwoch ein düsteres Bild der Konjunkturaussichten im Euroraum gezeichnet und ...
Am Aschermittwoch sind die europäischen Aktienmärkte gut behauptet in den Handel gestartet. Der Dax zog um 0,1 Prozent an. Die Bayer-Aktien führten die Gewinnerliste mit einem Plus von 0,4 Prozent an. Das Unternehmen kann auf eine schnelle Zulassung seines Prostata-Krebsmittels Alpharadin in Amerika hoffen.
Viele Bewegung an den Devisenmärkten: Die G7 bekennt sich zu freien Wechselkursen. Das lässt Yen und Euro wieder aufwerten.
Die Grüne Insel gilt als die Erfolgsgeschichte in der Krise. Doch Irland war von Anfang an ein Sonderfall. Jetzt hat die EZB dem Land auch noch große Zugeständnisse gemacht. Da bleibt ein fader Nachgeschmack.
wmu. BRÜSSEL, 12. Februar. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die geplanten direkten Kapitalhilfen für notleidende Banken aus Mitteln des ...
wie. MADRID, 12. Februar. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sieht „Anzeichen für eine Besserung“ in der spanischen Wirtschaft.
Der Streit über den adäquaten Wechselkurs großer Währungen hat die Kurse von Yen und Euro am Dienstag nach oben getrieben. Derweil haben die Kurse deutscher Aktien leicht zugelegt.