EZB-Präsident Draghi stellt sich Fragen des Bundestages
Mario Draghi steht den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Rede und Antwort, der Aufsichtsrat der Lufthansa tagt in Frankfurt und in Leipzig wird eine Studie zu Ostmarken vorgestellt.
Mario Draghi steht den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Rede und Antwort, der Aufsichtsrat der Lufthansa tagt in Frankfurt und in Leipzig wird eine Studie zu Ostmarken vorgestellt.
Portugal hat hohe Schulden und kaum Wachstum. Dem Land droht die Pleite, sobald die letzte Ratingagentur den Glauben verliert.
Die konservative Geldanlage hierzulande wird teuer bezahlt. Im Weltvermögensvergleich treten die Deutschen auf der Stelle. Andere sind im Sinkflug.
Bei der Verleihung des Ludwig-Ehrhard-Preises lobt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die „Agenda 2010“ von Gerhard Schröder. Auch der Altkanzler meldet sich dabei zu Wort und kritisiert die derzeitige Reformpause Deutschlands.
Die Europäischen Zentralbank steht in der Kritik: Anleihekäufe in Billionenvolumen soll die Ungleichheit erhöht haben. Besonders den Reichen nutze somit die expansive Geldpolitik.
Der Ko-Deutschland-Chef von Goldman Sachs, Jörg Kukies, hält den Dax derzeit für ein besonders lohnendes Anlageziel. Nach dem EU-Austritt der Briten werde Deutschland für Anleger noch wichtiger.
Die Kurse von Aktien und Anleihen sinken, weil die Märkte an einer weiter sehr lockeren Geldpolitik zu zweifeln beginnen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt wieder über die Null-Linie.
Anderthalb Monate lang verharrte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen im negativen Bereich. Am Freitag kletterte die Rendite erstmals wieder in den positiven Bereich.
Der amerikanische Leitindex Dow Jones hat am Freitagabend den Dax mit nach unten gezogen. In Amerika herrscht einmal wieder Angst davor, dass die Zinserhöhung eher früher als später kommen könnte.
Die EZB hat weniger gemacht als von manchen Investoren erwartet. In Amerika wird eine Zinserhöhung im September immer unwahrscheinlicher. Zumindest kurzfristig nützt das dem Euro.
Die Europäische Zentralbank hat im aktuellen Kaufprogramm schon Anleihen über mehr als 1,2 Billionen Euro erworben. Die Möglichkeiten zu neuen Käufen werden immer weniger. Optionen werden geprüft.
Europas Währungshüter verlängern entgegen der Hoffnung vieler Marktteilnehmer und der Einschätzung von Experten das Anleihekaufprogramm zunächst nicht über März 2017 hinaus. Der Dax taucht ab.
Die Europäische Zentralbank will nicht an den Leitzinsen rütteln. Das billige Geld soll die Konjunktur ankurbeln und die Inflation erhöhen.
Die EZB wird im Zuge ihrer Ratssitzung womöglich das Anleihenkaufprogramm verlängern. Der Bundestag beginnt bei seiner Abgassonderuntersuchung mit der Sacharbeit.
Der Dax legt leicht zu. Die Börsianer warten auf den Fed-Konjunkturbericht am Abend und auf die EZB am Donnerstag. Vor allem bei einer Dax-Aktie sorgt eine klare Verkaufsempfehlung für deutliche Abschläge.
Einige Banken sind interessiert am Modell der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee, die Negativzinsen von Privatkunden verlangt. Folgen bald weitere Banken?
Ab diesem Dienstag stehen im Bundestag wieder Haushaltsberatungen an. In den letzten Jahren hat Finanzminister Schäuble einem Bericht zufolge dank der niedrigen Zinsen gehörig sparen können.
Spekulationen auf eine Fortsetzung der Politik des billigen Geldes durch die großen Notenbanken haben den Aktien schon am Montag Auftrieb gegeben. Weitet die EZB ihre Wertpapierkäufe auf Aktien am Donnerstag aus?
Die Geldpolitik der EZB treibt bizarre Blüten. Über eine Billion Euro horten Europas Banken jetzt bei ihr. Die Zeche dafür zahlt am Ende der Kunde - in welcher Form auch immer.
Die Guthaben der Banken im Euroraum bei der EZB haben ein neues Rekordniveau erreicht. Sie belaufen sich auf 1.022.810.000.000 Euro. Normalerweise liegt der Wert nahe null.
Verlangen die Banken bald Negativzinsen auf private Ersparnisse? Vor allem ältere Anleger halten dies für möglich.
Die EU sollte die Brexit-Entscheidung nicht reflexartig mit mehr Integration beantworten, denn das könnte die Fliehkräfte stärken. Reformideen aus dem Sachverständigenrat.
Sinkende Preise und schrumpfende Wirtschaft. Die Europäische Zentralbank fürchtet eine Deflation. Daher soll der Niedrigzins zum Normalzustand werden. Gerade das verändert unser Geldanlegen dramatisch.
Sind die Zentralbanken heute so mächtig wie noch nie? Oder sind sie vielmehr an der Grenze ihrer Macht angekommen? Zehn Thesen aus aktuellem Anlass.
Die mickrigen Zinsen ramponieren das Gefüge jeder Altersversorgung. Jung und Alt müssen ihre Pläne überdenken. Denn ruckzuck droht die Altersarmut.
Die Argumente für eine Zinsanhebung haben nach Einschätzung der Notenbankerin an Zugkraft gewonnen. Die Fed-Chefin Janet Yellen sieht aber keine Notwendigkeit für eine Neuausrichtung der Geldpolitik.
Die EZB werde mit ihrer Geldpolitik Teil des Problems, sagt Wieland in der F.A.Z. Auch die politischen Folgen sieht der Wirtschaftsweise kritisch.
Die Bundesbank will sich in Bockenheim ein Hochhaus bauen. Es könnte bis zu 180 Meter hoch werden. Nicht jedem gefällt das.
Das Anleihenkaufprogramm der EZB ist nicht unumstritten. Doch die Bank kauft nicht nur am Anleihenmarkt, sondern auch Privatplazierungen.
In Deutschland bröckelt ein Tabu: Erste Banken erheben Negativzinsen für Sparer. Sie zahlen drauf, wenn sie Geld aufs Konto legen. Im Ausland sind die Bankkunden ebenfalls betroffen - aber längst nicht überall.
Die Postbank verlangt künftig für das Führen von Girokonten Geld. Damit folgt sie einem Trend in der Finanzbranche. Nur für junge Menschen und reiche Kunden mit höherem Geldeingang bleibt das Konto gratis.
Im Wettbewerb um neue Kreditkunden weichen die Banken die Bedingungen für Unternehmen auf. Die Kreditrisiken seien aber bisher nicht spürbar gestiegen, heißt es.
Die Inflationsrate ist in vielen Industrieländern gedämpft. Auf Dauer nehmen jedoch die gefährlichen Wirkungen der Null- und Negativzinspolitik überhand.
Die deutschen Institute seien stabil, sagt der Präsident des Bankenverbands, Hans-Walter Peters. Aber sie litten unter einer Geldpolitik, die das Wohl der Wirtschaft gefährde.
Von links bis rechts kämpfen jetzt alle in Deutschland fürs Bargeld. Starökonom Kenneth Rogoff hält scharf dagegen. So hätten einige Krisen verhindert werden können, hätte es das Bargeld nicht gegeben.
Die Negativzinsen haben den Privatkunden erreicht: Die Raiffeisenbank am Tegernsee verlangt erstmals eine Strafgebühr. Die EZB-Politik gefährdet damit unser aller Wohlstand.