Deutschlands strenge Vorgaben gegen Grünfärberei sollen EU-Regeln prägen
Nicht immer dienen Finanzprodukte, die als grün verkauft werden, dem Klima- und Umweltschutz. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin will hier Maßstäbe setzen.
Nicht immer dienen Finanzprodukte, die als grün verkauft werden, dem Klima- und Umweltschutz. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin will hier Maßstäbe setzen.
Nachhaltigkeit und Green Finance werden für Unternehmen, Kapitalgeber und Investoren immer wichtiger. Dafür sorgen ein erhöhter gesellschaftlicher Druck und vor allem ein immer strengeres Regelwerk seitens der Politik. Wer auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell setzt, profitiert von besseren Finanzierungskonditionen.
Fondsgesellschaften geben sich gerne einen grünen Anstrich. Wir haben bei Blackrock & Co. nachgeschaut, was hinter der Fassade steckt.
Stefan Freytag vertrauen die Reichen und Superreichen dieses Landes ihr Vermögen an. Der Chef der Deutsche Oppenheim über Bitcoin, den optimalen Sparplan und einen Geheimtipp für Öko-Fans.
Negativzinsen auf Bankguthaben sind in der Mitte des Volkes angekommen. Sollten auch Sie nicht wissen, was Sie mit Ihrem schönen Geld stattdessen machen sollen, beflügeln Sie vielleicht diese Anregungen.
Der Versicherer und Finanzvertrieb sieht nur eine Chance für eine ökologische Geldanlage, wenn der Vertrieb diese Aufgabe annimmt. Vermittler müssten Wissen sammeln, um ihre Kunden zu dem Thema gut beraten zu können.
Die Finanzbranche sucht händeringend nach gut ausgebildetem Personal in der Nachhaltigkeit. Noch ist das Angebot aber dünn. Die Universität Kassel gehört zu den wenigen Hochschulen, die sich des Problems annehmen.
Nachhaltige Anlagen sind das Gebot der Stunde. Für Anleger können sie attraktiv sein. Doch nicht immer nutzen die Produkte der Umwelt.
Nach einer von der Privatbank M.M. Warburg & Co beauftragten Umfrage ist die Diskussion um nachhaltige Geldanlagen in der Finanzbranche an den meisten Anlegern offenbar vorbei gegangen - selbst an den Jüngeren.
Wer mit seinem Geld das Klima schützen will, kann mehr tun, als einfach nur in einen ESG-Fonds zu investieren. Ein erster ETF verspicht nun null Kohlendioxid-Emissionen.
Anleger können künftig mitbestimmen, wie ökologisch ihr Fondsmanager investieren soll. Eine pfiffige Idee – auch, wenn Finanzinstitute schon jetzt aufstöhnen.
Alle wollen nachhaltig investieren. Das hat manche Indizes in die Höhe getrieben. Bessere Renditen gibt es nach Ansicht der Fondsgesellschaft DWS in bestimmten Untersegmenten.
Die Gerichtsentscheidung im Fall des Ölkonzerns Shell bestärkt Investoren in ihrem Fokus auf Nachhaltigkeit. Wie nutzen sie diese Macht für ihre Interessen?
Grüne Anleihen boomen, doch bisher richten sie sich vor allem an Profi-Investoren. Ein neues ESG-Papier des österreichischen Immobilienunternehmens UBM Development dagegen besitzt eine für Privatanleger erschwingliche Stückelung.
Für die Vermögensverwalter der Schweizer Privatbank dreht sich in Zukunft alles nur noch um Klima- und Umweltschutz. Um dieses Ziel zu erreichen, bewertet das Team der UBP Unternehmen selbst.
Der wichtigste Index für den deutschen Aktienmarkt wird in seiner nachhaltigen Variante Unternehmen nach ihrem CO2-Ausstoß gewichten: je weniger, desto besser.
Mit zunehmendem Wohlstand auf der Welt wächst das Müllaufkommen. Damit wird auch die Wiederverwertung wichtiger. Darauf spezialisierte Unternehmen könnten eine attraktive Anlage sein.
Interview mit Ulrich Wilhelm +++ Ministerium der Träume +++ menschliche Erkenntnis +++ Aufsichtsräte
Die Flotte auf Elektroautos umzustellen hilft nicht nur der eigenen Klimabilanz, sondern senkt Betriebskosten und verbessert das Image – bei Kunden ebenso wie bei zukünftigen Mitarbeitern.
Die EU-Kommission bemüht sich um Kriterien, was am Finanzmarkt als grün gelten darf. Das droht zum Bürokratiemonster zu werden. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Wer sein Geld grüner, sozialer und nachhaltiger anlegen möchte, muss dafür nicht viel können. Viele Robo-Advisor bieten das heute schon an. Ein intensiver Vergleich der Anbieter ist jedoch unabdingbar.
Mit einer neuen EU-Verordnung müssen Private-Equity-Fonds jetzt nach Nachhaltigkeitsaspekten eingeordnet werden. Das Angebot ändert sich dadurch jedoch vorerst nicht. Teil 3 der Serie.
Das Angebot nachhaltiger Indexfonds ist riesig. Wer sein Geld über ETF in den Klimaschutz oder andere gute Ziele stecken will, sollte genau hinschauen – oder pragmatisch sein. Teil 4 der Serie.
Vorstände und Aufsichtsräte +++ Schule in der Pandemie +++ Politisch korrekte Sprache +++ Greser & Lenz +++ Studieren in der Pandemie +++ Wahlkampf 1972 +++ „Sofagate“
Viele ESG-Fonds konzentrieren sich auf große Konzerne. Doch es gibt auch andere Ansätze, die es ermöglichen Geld vor allem in nachhaltige kleine und mittelständische Unternehmen anzulegen.
Je nach Anbieter wird Nachhaltigkeit unterschiedlich bewertet und gemessen. Nicht immer steckt in der Verpackung das, was sich Anleger erhoffen. Teil 2 der Serie.
Negative externe Effekte unternehmerischen Handelns gilt es zu vermeiden. Aber oft sind die Auswirkungen nur schwer auf bestimmtes Handeln zurückzuführen.
Der Klimaschutz wird die Finanzmärkte verändern. Doch zuvor müssen noch einige Probleme bewältigt werden, vor allem die Messung der Effekte nachhaltigen Investierens. Auftakt zu einer F.A.Z.-Serie.
Die Nachhaltigkeitsberichte vieler Unternehmen sind nicht miteinander vergleichbar. Für Großinvestoren und Kleinanleger ist das ein Ärgernis, weil sie Risiken nicht erkennen können. Ein Reporting-Standard fehlt.
Ein Fondsmanager der Mainzer Investmentgesellschaft Wiwin kritisiert den Markt nachhaltiger Finanzprodukte. Die meisten grünen Produkte wiesen nur eine geringe Nachhaltigkeitsquote auf. Er will es besser machen.
Der Vermögensverwalter LGIM gehört zu den größten Vermögensverwaltern der Welt. Am Mittwoch legt er seinen zehnten Active Ownership Report vor – und erhöht den Druck auf die Unternehmen, nachhaltiger zu sein.
Mehr als 40 neue Vermögensverwalter schließen einer Klima-Investoreninitiative an. Der Verbund verwaltet 32 Billionen Dollar – und erhöht den Druck auf Staaten und Unternehmen, nachhaltiger zu werden.
Profit allein reicht für Investoren nicht mehr. Immobilien sollen auch für ihre Nutzer und die Umwelt Gewinn stiften. Nur: Was, wenn die versprochene Wirkung nicht eintritt?
Die Finanzmärkte können eine entscheidende Rolle in der Klimapolitik spielen. Denn dort werden ständig Milliardenbeträge umgelenkt – auch in eine ökologischere Richtung.
Die Institute stöhnen über den Regulierungsaufwand aus den Vorgaben für einen nachhaltigen Finanzmarkt. Doch es bieten sich ihnen auch neue Möglichkeiten.
Der Klimawandel sorgt für ein kollektives Umdenken: Anleger setzen nun auf Firmen, deren Nachhaltigkeit messbar ist. Deutschland liegt dabei deutlich zurück. Aber langsam tut sich etwas.