Mehr als 100 Milliarden in ESG-Fonds
Mehr als 100 Milliarden Euro sind in Deutschland schon in Nachhaltigkeitsfonds angelegt. Auch wenn das Volumen damit immer noch vergleichsweise gering ist, wertet die Branche die Entwicklung als Erfolg.
Mehr als 100 Milliarden Euro sind in Deutschland schon in Nachhaltigkeitsfonds angelegt. Auch wenn das Volumen damit immer noch vergleichsweise gering ist, wertet die Branche die Entwicklung als Erfolg.
Nachhaltigkeit spielt auch in der Geldanlage eine immer größere Rolle, „grüne“ Geldanlagen werden gerade zum Megatrend im Finanzsektor. Anleger sollten jedoch wissen, was ihnen wichtig ist.
Nachhaltige Anlagewerte werden immer beliebter. Auch im Family Office Deutsche Oppenheim spürt man das – und hat seinen eigenen Umgang mit dem Thema gefunden.
Das Unternehmen sichert sich eine Kreditlinie von über drei Milliarden Euro. In den vergangenen Jahren hat die Vergabe von Krediten, die an Nachhaltigkeitskriterien gekoppelt sind, zugenommen.
Ratingagenturen und Vermögensverwalter werten Vielfalt in Unternehmen als positiv: Je diverser, desto erfolgreicher. Diskriminierung bedroht das Image. Deutsche Unternehmen tun sich mit dem Thema jedoch noch schwer.
Unternehmen, die nicht auf Nachhaltigkeit setzen, werden oft Ziel teurer Boykotte. Das löst Unmut bei ihnen aus. Dabei kommt der eigentliche Druck von Investoren.
Der Chef von Union Investment, Hans Joachim Reinke, spricht über den Fall Wirecard. Hinterher alles besser zu wissen, hält er für keine große Kunst.
Die Corona-Krise zwingt zum Umdenken. Wohlhabende nehmen die Umwelt in den Blick. Ihr Vermögen ist in der Pandemie gesunken.
Ratingagenturen bewerten, wie nachhaltig ein Unternehmen ist. Doch die Noten weichen oft stark voneinander ab. Für engagierte Anleger ist dies wenig hilfreich.
Vordergründig scheint das Thema Nachhaltigkeit zu verblassen, doch andere sehen in der Corona-Krise eine „historische Chance für die Transformation“.
ETF machen die Geldanlage einfacher und billiger. Zugleich steigt die Zahl der Indizes ins Unermessliche. Anbieter wie MSCI und S&P spielen ihre Macht aus.
Die Deutsche Börse hat für ihren Leitindex eine Nachhaltigkeitsvariante aufgesetzt. Welches Unternehmen darin wie stark ist, wirft aber viele Fragen auf.
Nachhaltigkeitsziele haben Einfluss auf die Unternehmensführung. Der Druck kommt von institutionellen Anlegern. Privatanleger hingegen interessieren sich kaum dafür. Was hat das für Auswirkungen?
Welche Unternehmen nachhaltig sind, entscheiden Ratingagenturen für die Nachhaltigkeit – und die sind sich erstaunlich oft uneinig.
Als Investor ein gutes Gewissen zu haben ist derzeit groß im Trend. Doch folgen zu viele Anleger den gleichen Ideen, kann dies von Nachteilen sein.
Was das Thema der Stunde betrifft, sitzen die Konzerne zwischen den Stühlen. Druck gibt es mit Blick auf die Nachhaltigkeit nicht nur von Aktivisten, sondern auch von den Investoren.
Grüne Finanzprodukte sind längst kein Modethema mehr. Der Klimawandel gilt zwar als Risiko für die Finanzstabilität. Doch er bietet für Investoren auch neue Chancen.
Die Klimaschutzbewegung hat in der Finanzbranche Spuren hinterlassen – und den Bergbau im Wettbewerb um Kapitalgeber zurückgeworfen. Dabei hängen viele arme Länder in Afrika in hohem Maße von der Rohstoffbranche ab.
Die EU will die Deutschen zur ökologischen Geldanlage erziehen. Doch die wenigsten wissen, was mit Nachhaltigkeit gemeint sein soll. Deshalb soll nun für Aufklärung gesorgt werden.
Während sich die Finanzindustrie bemüht, ihre Produkte nachhaltiger zu gestalten, scheint der Trend an den Kunden bislang vorbeizugehen.
Mit grünen Anleihen werden Umweltprojekte gefördert. Das lohnt sich auch für Anleger. Doch die Öko-Fonds haben manche Tücken.
Geldgeber, die nachhaltig investieren wollen, richten ihr Augenmerk auf die gesamte Lieferkette. Das bedeutet für viele Zulieferer, dass sie an ihrer Klimabilanz arbeiten müssen – ansonsten könnte es teuer werden.
Shareholder Value galt als Ausdruck der Kurzfristdenke. Jetzt gilt es, den Stakeholdern gerecht zu werden. Das World Economic Forum plädiert in seinem neuen Davoser Manifest 2020 für einen „Stakeholder Kapitalismus“. Ein Gastbeitrag.
Indexfonds mit nachhaltiger Strategie sind begehrt wie nie. Der Handel mit ihnen hat sich verdreifacht. Das ist gut für Anleger – aber nicht nur für die.
Die Themen im Umweltbereich wandeln sich beständig. Und wenn es um nachhaltiges Investieren geht, gibt es vor allem in der Zementproduktion große Probleme. So sieht es jedenfalls die norwegische DNB.
Den Weltmarktindex MSCI World kennen die meisten Anleger – seine nachhaltigen Geschwister dagegen weniger. Was sind die grünen Alternativen?
Immer mehr Investoren nutzen ihr Stimmrecht, um Druck auf Unternehmen aufzubauen. Dabei stehen vor allem die Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung im Fokus.
Vor gut zwei Jahren hat Aberdeen Standard Investments einen „Impact Fund“ aufgelegt. Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele dienen als Filter. Fondsmanager Dominic Byrne erklärt im Interview den Auswahlprozess.
Viele Deutsche jammern über die Nullzinsen auf ihr Erspartes. Dabei lässt sich mit Hilfe von ETF leicht mehr Rendite erzielen, einen Totalverlust muss man nicht fürchten. So geht es.
Christine Lagarde, die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), will Klimaschutz zu einem prioritären Anliegen der Notenbank machen. Darf sie das?
Die Nachfrage nach nachhaltigen Investments ist ungebrochen. Dabei sind noch viele Fragen ungeklärt. Doch die Entwicklung ist auf einem guten Weg, ist sich die Runde aus fünf Investmentprofis einig. Welche Themen jetzt angepackt werden sollten.
Nachhaltigkeitsaspekte werden für Anleger immer wichtiger. Doch wer die Auswahl zu stark einschränkt, holt sich leicht hohe Risiken ins Portfolio, warnt Philipp Dobbert von der Quirin Privatbank. Das sind seine grundsätzlichen Ratschläge für erfolgreiche und nachhaltige Investments:
Die sogenannte „lineare“ Wirtschaft, die sich durch die Kette „Extrahieren – Herstellen – Konsumieren – Wegwerfen“ kennzeichnet, gilt zunehmend als überholt, weil sie auf die Reserven nicht erneuerbarer natürlicher Ressourcen zurückgreift. Das führt zu immer stärkeren Umweltbelastungen, die Mensch und Ökosysteme schaden. Die Kreislaufwirtschaft präsentiert sich daher als Alternative mit vielen Optionen. Das Prinzip ist einfach: Die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen wird auf allen Ebenen (Produzenten, Verbraucher) eingeschränkt und Abfälle werden zu Rohstoffen recycelt. Dieses System arbeitet als Kreislauf und zielt darauf ab, Abfälle zu minimieren oder sogar ganz zu vermeiden.
In Europa gibt es immer mehr nachhaltige Fonds. Was ethisch korrekt ist, entscheidet aber die Fondsgesellschaft. Deshalb sollten Anleger einige Dinge beachten.
Die Ratingagentur Moody’s beteiligt sich mehrheitlich an einem Spezialisten für Klimaschäden. Die Übernahme hat Signalwirkung.
Ein EU-weit einheitliches Klassifikationssystem soll die Nachhaltigkeit von Unternehmen sicht- und messbar machen, doch das Modell hat diverse Schwachstellen.