Deutsche Aktien etwas leichter
Die Abstufung der Bonitätsnoten einiger europäischer Staaten durch die Ratingagentur Moody’s belastet die Aktienkurse. „Der Markt hat realisiert, dass es noch keine Lösung für die Schuldenkrise gibt“, heißt es
Die Abstufung der Bonitätsnoten einiger europäischer Staaten durch die Ratingagentur Moody’s belastet die Aktienkurse. „Der Markt hat realisiert, dass es noch keine Lösung für die Schuldenkrise gibt“, heißt es
Die griechische Regierung muss weiter auf die Zusage des dringend benötigten neuen 130-Milliarden-Euro-Hilfspakets warten. An den Finanzmärkten fallen die Kurse.
Teurer Vergleich: Weil sie sich bei der Zwangsvollstreckung von Häusern äußerst fragwürdiger Methoden bedienten, müssen fünf amerikanische Großbanken rund 25 Milliarden Dollar zahlen. Ziehen weitere Banken mit, dürfte die Summe nochmals deutlich steigen.
Das Washingtoner Justizministerium hat sich offenbar mit großen amerikanischen Banken verglichen: Für fehlerhafte Pfändungen in der Immobilienkrise sollen Milliarden Dollar Entschädigung fällig werden.
Der Dax hat sich deutlich erholt. Gleichzeitig steigt der Ölpreis. Und bei einer Zuspitzung der Iran-Krise könnte das schwarze Gold noch viel teurer werden. Welche Aktien deswegen gefährdet sind, hat die Commerzbank ermittelt.
Während es in den Vereinigten Staaten ein Überangebot an Öl gibt, nimmt der Bedarf für europäisches Öl vor allem in Asien zu. Der Preisunterschied beträgt 20 Dollar.
Nachdem das Parlament in Athen in der Nacht das harte Sparprogramm gebilligt hat, haben die deutschen Aktienmärkte am Montag im Plus geschlossen.
Mit der Fusion von Glencore und Xstrata entsteht ein Rohstoffriese, der Abbau, Transport und Verkauf in einer Hand bündelt. Aktionäre und Wettbewerbshüter müssen noch zustimmen.
Die verbesserte Wirtschaftslage sowie das billige Geld der Notenbanken treiben die Kurse am amerikanischen Aktienmarkt. Welche Branchen profitieren, sagt der unabhängige Wall-Street-Ökonom Ed Yardeni.
Mark Zuckerberg wird durch den Börsengang von Facebook noch deutlich reicher werden als bislang - doch nicht ohne „Gegenleistung“: Für den Gewinn aus seinen Aktien-Optionen soll er 1,5 Milliarden Dollar Steuern zahlen.
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Beim Facebook-Börsengang sticht die Bank Morgan Stanley Erzrivale Goldman Sachs aus und erhält den Zuschlag als Konsortialführer. Der Kampf der Aktienbörsen Nyse und Nasdaq hingegen dauert an.
Zum Super Bowl sitzt die ganze Welt vor dem Fernseher. Eine perfekte Gelegenheit für Unternehmen, um ihr Image zu polieren. 3,5 Millionen Dollar zahlen sie in diesem Jahr im Schnitt für einen 30-Sekunden-Spot.
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat der EU kräftig die Leviten gelesen. Im Beisein der deutschen Kanzlerin mahnte er „schmerzhafte Entscheidungen“ an. Zugleich aber zeigte sich der Regierungschef ungewohnt offen, in der europäischen Schuldenkrise zu helfen.
Mark Zuckerberg hat den Börsengang von Facebook nicht überstürzt. Dennoch ist fraglich, ob Bewertungen von bis zu 100 Milliarden Dollar angemessen sind. Die Zukunftsversprechen des Gründers sind zumindest keine Selbstläufer.
Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und das Bergbau-Unternehmen Xstrata loten einen Zusammenschluss aus. Damit würde ein Konzern mit einem Börsenwert von rund 80 Milliarden Dollar entstehen.
Glencore und Xstrata wollen fusionieren. Die Münchener Rück erleidet einen Gewinneinbruch, die BBVA rutscht in die roten Zahlen, Hynix und Elpida verzeichen schwache Quartale. Sony verbucht hohe Verluste. Unilever erwartet ein schwieriges Jahr, Shell leidet unter niedrigeren Gaspreisen und Produktionsstörungen. Sky Deutschland steigert den Umsatz dank Neukunden kräftig, Bechtle erzielt Rekordwerte und Amadeus Fire steigert den Gewinn.
Fielmann verzeichnet ein Umsatz- und Gewinnplus, Swatch einen Rekordgewinn, Toyota hebt die Gewinnprognose an. Der Gewinn der UBS bricht ein, der von Arcelor-Mittal geht zurück, Roth & Rau rutschen tief in die roten Zahlen und wollen ebenso wie die Lufthansa Stellen abbauen. Oracle will das Gerichtsverfahren gegen SAP wieder aufrollen, Griechenland stimmt der Entlassung von 15.000 Bediensteten zu, derweil sich die Staaten nun an der Umschuldung beteiligen sollen.
Gea hebt nach einem Gewinnsprung die Dividende an, General Motors hat 2011 angeblich 8 Milliarden Dollar verdient. Glencore bietet den Xstrata-Aktionären einen Aufpreis, die Deutsche Börse setzt nach der gescheiterten Fusion auf Allianzen, Tui verkauft Hapag-Lloyd an Ballinn, Solar Millennium die amerikanischen Projekte an Solarhybrid, um Douglas wird gepokert. Der neue RWE-Chef Terium plant einen verschärften Sparkurs, der IWF senkt die Wachstumsprognose für China.
Gerresheimer verfehlt die Erwartungen, Singulus’ Auftragseingang ebenso. BHP verzeichnet einen größeren Gewinnrückgang als erwartet, Thomas Cook höhere Verluste. Sanofi stellt sich auf einen Gewinnrückgang ein. Vinci erfüllt die Erwartungen, der Verlust von Heidelberger Druck ist kleiner als befürchtet, Disney und Syngenta steigern den Gewinn. Die deutschen Exporte fallen stärker als erwartet, der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe sinkt ebenso wie Japans Leistungsbilanzüberschuss.
Der Irak ist reich an Rohstoffen, doch die einst breite industrielle Basis ist Vergangenheit. Dafür sind amerikanische Fehlentscheidungen verantwortlich - und Produktionskosten, die wegen der Dauerkrise immer weiter steigen.
Facebook dürfte in Kürze den Börsenprospekt vorlegen. Der tatsächliche Börsengang könnte dann innerhalb weniger Monate folgen. Einige Details sind bereits durchgesickert.
Vor der China-Reise der Kanzlerin sind wohlgefällige Äußerungen der Bundesregierung zu hören. Auch China schätzt die Bedeutung Deutschlands und Angela Merkels hoch ein.
Lee Kun-hee, der starke Mann des koreanischen Konzerns, hat mit seinen 70 Jahren alles gesehen und vieles erlebt. Nun hat er noch einiges Großes vor.
Die offenbar näher rückende Einigung in den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern schiebt den Dax an. Der Leitindex gewinnt am Donnerstag im frühen Handel.
Die Anleger haben auch am Donnerstag wieder bei Aktien zugegriffen. Der Dax kann seine positive Entwicklung vom Mittwoch fortsetzen.
Die Hoffnung auf ein erfolgreiches Ende der Verhandlungen über Finanzhilfen für Griechenland lassen die Kurse deutscher Aktien am Mittwoch steigen.
Wegen der weiter unklaren Lösung für Griechenlands Schuldenprobleme hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag zunächst nachgegeben. Dazu bremsten die verhaltenen Vorgaben.
Vor dem wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktbericht ist der Dax am Freitag knapp behauptet in den Handel gegangen. Börsianer sprachen angesichts der mit Spannung erwarteten Daten von einer abwartenden Haltung der Anleger.
Der Aufwärtstrend am deutschen Aktienmarkt hat sich angetrieben von Kursgewinnen bei Infineon am Mittwoch fortgesetzt. Impulse kommen auch von der Wall Street, die nach Handelsschluss in Europa ihre Verluste etwas verringerte.
Ohne Fortschritte bei den Griechenland-Verhandlungen lassen sich Aktienanleger derzeit nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Die Bedenken dämpften den Risiko-Appetit, heißt es.
Griechenland hat von der Eurogruppe 15 Tage mehr Zeit bekommen, um zusätzliche Einsparmöglichkeiten über 300 Millionen Euro auszuloten. Solche Problem hat Cisco nicht, denn beim weltgrößten Netzwerk-Technikkonzern laufen die Geschäfte prächtig. Auch Daimler hat Rekordgewinne eingefahren. Die Schweizer Großbank Credit Suisse schrieb dagegen rote Zahlen. Und auf News Corp lasten weiter die Kosten des Abhörskandals. Siemens plant die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank werden unterdessen keine Zinsbeschlüsse erwartet.
Jenoptik erzielt ein Rekordergebnis, Roche steigert den Gewinn deutlich, Enel übertrifft die Erwartungen. Gazproms Gewinn sinkt, die von Qiagen, Amazon und Sharp brechen ein. Outokumpu steckt weiter in der Verlustzone Die Deutsche Bank hat angeblich mindestens vier Interessenten für ihre Vermögensverwaltung, die amerikanischen Schulden werden auch 2012 um mehr als eine Billion Dollar wachsen, Chinas Einkaufsmanagerindex steigt leicht.
Medienberichten zufolge brauchen die Griechen weitere schlappe 15 Milliarden Euro zur Senkung ihrer Schulden. Auf Unternehmensebene interessieren sich unterdessen Chinesen für einen Einstieg beim Autobauer Saab und der Fotoentwickler Cewe Color hat einen kleinen Zukauf getätigt. In Amerika hat das Justizministerium Klage gegen die schweizerische Bank Wegelin wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingereicht. Und in Ungarn muss die Fluggesellschaft Malev wegen ihrer Pleite den Betrieb einstellen.
Die Euro-Finanzminister haben den Weg für ein neues Griechenland-Hilfsprogramm noch nicht freigegeben. Ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Auf Unternehmensebene hat der Bezahlsender Sky Deutschland bei einer Kapitalerhöhung 155,8 Millionen Euro eingenommen. Und dank milden Winterwetter sind bei Fraport die Passagierzahl gestiegen. Brasiliens Ölkonzern Petrobras musste unterdessen einen herben Gewinneinbruch hinnehmen.
Neue Hoffnung auf eine baldige Einigung in den Verhandlungen über einen griechischen Schuldenschnitt hat dem Dax am Dienstag Auftrieb gegeben.