Tanken mit Putin und Chávez
Der Aufstieg des russischen Ölkonzerns Rosneft zeigt: Staatsunternehmen erobern die Ölindustrie. Weltweit besinnen sich die Länder auf ihre Energiequellen.
Der Aufstieg des russischen Ölkonzerns Rosneft zeigt: Staatsunternehmen erobern die Ölindustrie. Weltweit besinnen sich die Länder auf ihre Energiequellen.
Angesichts der Flut von Quartalszahlen in dieser Woche haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Dax gab um 0,5 Prozent auf 7199 Punkte nach. Unter anderem lassen sich Deutsche Bank, Bayer, Fresenius, FMC, Lufthansa und Continental in den kommenden Tagen in ihre Bücher gucken. „Die Investoren haben Angst vor Enttäuschungen“, sagte ein Händler. In der abgelaufenen Woche hatten neben mauen Wirtschaftsdaten auch enttäuschende Quartalsbilanzen von amerikanischen Schwergewichten wie Google, Microsoft oder DuPont die Anleger in Deutschland verschreckt. Der Dax verlor an den vergangenen fünf Handelstagen rund 2 Prozent.
In Florida hat sich schon ein paar Mal entschieden, wer Amerikas Präsident wird. Hier leben viele Reiche und viele Arme. Besonders umkämpft ist die Gegend entlang der Autobahn I-4. Es geht um 220 Kilometer.
Der größte Internethändler der Welt hat zum ersten Mal seit mehr als fünf Jahren einen Quartalsverlust erlitten. Außerdem senkt Amazon die Erwartung ans Weihnachtsgeschäft.
Wie die "New York Times" berichtet, soll Wen Jiabaos Familie über Beteiligungen ein Milliardenvermögen besitzen. Prompt wurde der Bericht von Chinas Internetzensur gesperrt. Peking wirft der Zeitung vor, China zu „beschmutzen“.
Trotz eines Milliardengewinns haben die neuesten Zahlen des Technologiekonzerns Apple die Börsenhändler enttäuscht; besonders die Verkaufszahlen für das iPad sorgten für Ernüchterung. Die Menschen hätten in der Krise schlicht kein Geld, um sich jeden Schnickschnack zu leisten, kommentierte ein Börsenhändler.
Der Technologiekonzern Apple hat seinen Umsatz trotz eines enttäuschenden iPad-Absatzes gesteigert. Beim Gewinn blieb der Konzern indes hinter den Prognosen zurück. Mitbewerber Samsung wiederum hat im dritten Quartal 2012 dank des boomenden Geschäfts mit Smartphones ein Rekordergebnis eingefahren. Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon ist derweil im vergangenen Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht.
Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan wirft dem Institut Betrug bei Hypothekengeschäften vor. Es ist das jüngste Verfahren in einer Klagewelle gegen amerikanische Banken.
Angeblich haben Mitarbeiter der Landesbank unlängst neue Aussagen ihres ehemaligen Risikochefs Gribkowsky eingesehen. Ein Sprecher der Bank bestätigte ein Schreiben an Ecclestone.
Der Leitzins in Amerika bleibt nahe null. Notenbankchef Ben Bernanke sagte, die Wirtschaft sei weiter zu schwach, um ohne „ausreichende geldpolitische Unterstützung“ auszukommen.
Das amerikanische Justizministerium hat eine Betrugsklage gegen die Bank of America eingereicht und fordert eine Milliarde Dollar Schadenersatz. Der Vorwurf: Das Institut habe Tausende minderwertige Hypotheken an die halbstaatlichen Finanzierer Freddie Mac und Fannie Mae verkauft.
Mit der Präsidentenwahl stimmt Kalifornien über die Zukunft der Todesstrafe ab. Jeanne Woodford kämpft für ihre Abschaffung. Als Gefängnisdirektorin von San Quentin ließ sie vier Männer hinrichten.
Daimler, BASF und Credit Suisse verbuchen weniger Gewinn, Kontron braucht ein Restrukturierungsprogramm, Centrotherm einen Kapitalschnitt. Auch Novartis und Sanofi verdienen weniger als erwartet.
Die deutschen Aktien tendieren am Donnerstag kaum verändert. Die Vorgaben der Überseebörsen sind uneinheitlich und die in Fahrt kommende Berichtssaison in Deutschland sorgt für Zurückhaltung. Bevor am Nachmittag die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sowie Immobilien- und Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten neue Impulse liefern, stehen mehrere Unternehmen mit Quartalsberichten im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Deutsche Aktien sind am Freitag mit moderaten Abschlägen in den Handel gestartet.
Nike ist mit seinem Tochterunternehmen Umbro nie richtig glücklich geworden. Jetzt übernimmt ein amerikanischer Mischkonzern für 225 Millionen Dollar die Marke.
Ermutigende Zahlen zum mobilen Geschäft lassen den Aktienkurs von Facebook trotz eines Quartalsverlustes deutlich steigen. Allerdings dürfte das Potential damit ausgereizt sein.
Während der deutsche Spezialchemiekonzern ankündigt, 200 Millionen Euro in Südamerika investieren zu wollen, entlassen die großen amerikanischen Wettbewerber Dow Chemical und DuPont Mitarbeiter.
Die deutschen Aktien haben ihren Erholungsversuch nach schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland abgebrochen. Die überraschend negative Unternehmensstimmung in Deutschland, die sich in den Einkaufsmanagerindizes widerspiegele, überschatte die erfreulichen Konjunkturdaten aus China, sagt ein Börsianer. Außerdem dürfte auch der Besuch von EZB-Präsident Mario Draghi in Berlin Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Schwache Unternehmensergebnisse und die Furcht vor einer deutlichen Konjunkturabkühlung haben die deutschen Aktienmärkte am Dienstag tief ins Minus gedrückt. Der Dax schloss 2,1 Prozent niedriger bei 7173,69 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit Anfang September.
Der Kauf von TNK-BP durch Rosneft stärkt eine Vermutung: Der Kreml will im Erdölsektor eine zweite Gazprom aufbauen, aber besser als die alte.
Leoni senkt die Jahresprognosen, die Gewinne von ADVA und der DAB Bank brechen ein. Texas Instruments macht die Konjunkturflaute zu schaffen, Yahoo tritt weiter auf der Stelle.
Facebook macht Verlust, setzt aber im mobilen Internet unerwartet viel um. Die Solarkrise beutelt Wacker Chemie und Phoenix Solar, Aixtron und Krones machen Verluste, Griechenland bekommt zwei Jahre mehr Zeit.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstag leichter. . Die Berichtssaison läuft langsam an, so dass für den Markt zunehmend Impulse aus dieser Richtung erwartet werden. Dass die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit fünf spanischer Regionen gesenkt hat, bewegte den Markt nicht. „Katalonien hatte bereits Ende August fünf Milliarden Euro von der spanischen Regierung angefordert“, begründete dies ein Händler.
Das frisch gedruckte Geld findet seinen Weg in Bruchteilen von Sekunden bis in die Äquatormetropole: Die Politik der Notenbanken in Amerika und Europa sorgen auch in Südostasien für steigende Aktienkurse.
Russland schafft mit der Übernahme des russisch-britischen Unternehmens TNK-BP den größten börsennotierten Ölkonzern der Welt. Für BP eröffnet das Milliardengeschäft mit den Russen Chancen - aber auch gewaltige Risiken.
Jetzt ist es offiziell: Der russische Staatskonzern Rosneft übernimmt den britisch-russischen Ölförderer TNK-BP komplett. Das ist die größte Übernahme in der Ölindustrie seit 13 Jahren. Russlands Präsident Wladimir Putin spricht von einem „sehr guten“ Geschäft.
Wer dem Euro entrinnen will, kann sich in Amerika umsehen. Die Firmen des Landes sind stark wie nie, auch wenn die Berichtssaison derzeit ein anderes Bild abgibt.
Bessere Nachrichten sorgen für bessere Kurse. Auch französischen Banken kommt dies zugute. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Russlands Präsident Putin kommt in Sachen Rückverstaatlichung der Ölindustrie voran: Über den angedachten Milliardendeal zwischen dem Staatsunternehmen Rosneft und dem Joint-Venture TNK-BP könnte schon Anfang der Woche entschieden werden.
Die Wilderei von Nashörnern ist zu einem großen Geschäft geworden. In Südafrika werden die Hörner erbeutet, die meisten von ihnen landen in „Apotheken“ in Vietnam. Zwei Besuche auf zwei Kontinenten.
Institutionelle Investoren setzten gegenwärtig vermehrt auf Unternehmensanleihen. Der Rückzug der Banken aus dem Handelsgeschäft zwingt Investoren zu hohen Geboten für Neuemissionen.
Google ist nicht der einzige Technologiekonzern, der schlechte Zahlen vermeldet: Auch Microsoft leidet unter dem schwächelnden PC-Markt. Kurz vor Einführung des neuen Windows 8 vermeldete der Konzern einen sinkenden Umsatz.
Der deutsche Leitindex Dax ist zum Wochenschluss schwächer gestartet. Größte Verlierer waren Banktitel.
Nachdem der Internetkonzern Google seine Geschäftszahlen zu zeitig veröffentlicht hat, stürzte die Aktie ab und wurde vom Handel ausgesetzt. Auch andere Technologiekonzerne hatten keinen guten Tag: Microsoft schwächelt und AMD muss stellen abbauen. Außerdem sagt Moddy`s harte Zeiten für die deutschen Banken voraus.
Mit Rückendeckung von Kremlchef Wladimir Putin will der russische Staatskonzern Rosneft den größten börsennotierten Ölförderer der Welt schaffen. Die Russen wollen das Unternehmen TNK-BP komplett übernehmen. Das wäre die die größte Übernahme in der Ölindustrie seit 13 Jahren.