Druck auf Obama wächst
Der alte und neue amerikanische Präsident weiß, dass die Uhr tickt. Ein Sparkompromiss mit den Republikanern muss her, sonst drohen schwere Folgen für die Wirtschaft. Derweil will Obama noch in diesem Monat nach Burma reisen.
Der alte und neue amerikanische Präsident weiß, dass die Uhr tickt. Ein Sparkompromiss mit den Republikanern muss her, sonst drohen schwere Folgen für die Wirtschaft. Derweil will Obama noch in diesem Monat nach Burma reisen.
Die Papiere von Rohstoffunternehmen haben zuletzt an Wert verloren. Jetzt bieten viele Aktien günstige Einstiegsmöglichkeiten. Analysten sagen außerdem ein Anziehen der Konjunktur voraus.
Die UBS will am Ende ihrer dreijährigen Restrukturierung rund 10.000 Angestellte im globalen Konzern weniger beschäftigen. Im Londoner Finanzdistrikt dämpfen Bankenregulierung und Finanzkrise die Hoffnung auf eine rasche Erholung im Finanzgeschäft.
Nach der Wahl muss Barack Obama wichtige Personalentscheidungen treffen. Sein Finanzminister Timothy Geithner ist amtsmüde. Und mittelfristig muss Obama womöglich einen Nachfolger für Fed-Chef Ben Bernanke suchen. Wo findet Obama loyale Vertraute?
Arbeiter aus Belgien haben vor dem Ford-Werk in Köln randaliert. Sie zündeten vor der Europa-Zentrale des amerikanischen Autobauers mehrere Autoreifen an, stürmten auf das Firmengelände und warfen Fensterscheiben ein - aus Protest gegen die geplante Schließung des Ford-Werks im belgischen Genk.
Im zweiten Leben des Barack Obama bleibt alles wie gehabt. Den ersten Triumph des Wahlabends feierte John Boehner. Der führende Republikaner im Kongress bleibt der Mann, mit dem sich der Präsident einigen muss - am dringendsten auf Budgetkürzungen und eine Steuerreform.
Bayer und Enercon, Vodafone, Roche und Pfizer streiten vor indischen Gerichten um den Schutz ihres geistigen Eigentums. Ihre Erfolgsaussichten sind gering. Die jüngsten Entscheidungen bringen sie in Schwierigkeiten.
Die Deutsche Telekom hat wegen Abschreibungen auf die Krisentochter T-Mobile USA einen Milliarden-Verlust verbucht. Im dritten Quartal ist ein Fehlbetrag von 6,9 Milliarden Euro angefallen.
Der Versicherungskonzern Allianz meldet für das dritte Quartal Steigerungen bei Umsatz, operativem Ergebnis und Überschuss. Das Spezialchemieunternehmen Evonik kämpft dagegen mit sinkenden Umsätzen. Und für die Groupon-Anleger geht der Albtraum weiter.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch nach der Wiederwahl von Amerikas Präsident Barack Obama mit Gewinnen in den Handel gestartet. Die Entscheidung pro Obama und damit auch für den Notenbankchef Ben Bernanke und seine ultra-expansive Geldpolitik werde von den Börsen positiv aufgenommen, sagten Händler. Allerdings muss der Präsident weiter mit einem gespaltenen Kongress regieren. Somit habe sich an Problemen wie dem „fiscal cliff“ nichts geändert, was auf den zweiten Blick etwas belasten könnte.
Wenig verändert zeigen sich am Dienstagmorgen die Kurse der deutschen Aktien Das Hauptaugenmerk gilt der amerikanischen Präsidentschaftswahl, bei der eine Entscheidung in der Nacht auf Mittwoch erwartet wird. Was der Markt laut Stratege Cameron Peacock von IG am meisten fürchtet, wäre eine ähnliche Hängepartie wie im Jahr 2000.
S&P bewertete komplizierte Finanzprodukte mit der Bestnote „AAA“. Zwölf australische Gemeinden verloren mehr als 90 Prozent ihrer Investitionen und klagten. Die Ratingagentur muss nun Schadenersatz leisten.
Qiagen bekräftigt die Ziele für 2012, Fuchs Petrolub verzeichnet einen kräftigen Gewinnzuwachs, Toyota hebt die Jahresprognose an. Die SPD will die Dispo-Zinsen auf 8 Prozent begrenzen.
Zwar haben Investoren ihre Wetten auf steigende Preise zuletzt stark reduziert, aber Banken und Analysten bleiben optimistisch. Sie rechnen mit einem Goldpreis von 1900 Dollar je Feinunze.
Staugeplagte Metropolen wie Sao Paulo brauchen neue Metro-Linien - und zwar dringend. Denn im Moment benötigen dort viele Menschen mehrere Stunden, um zur Arbeit zu kommen. Doch das Geld privater Banken reicht nicht, um die U-Bahnen zu bauen.
Die Deutsche Bank zählt international zu den gefährlichsten vier Banken, die Deutsche Telekom prüft eine Kürzung der Dividende und Daimler, Porsche und BMW sind in den Vereinigten Staaten weiter auf Wachstumskurs.
Vor dem mit Spannung erwarteten amerikanischen Arbeitsmarktbericht ist der Dax am Freitag fast unverändert in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex notierte bei 7333 Zählern und damit nur wenige Punkte unter seinem Vortagesschluss. Anleger warteten auf die amerikanischen Jobdaten, die für 13.30 Uhr erwartet werden. Analysten rechnen mit 125.000 neu geschaffenen Stellen im Oktober und einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent.
Peking steuert den Wechselkurs, der Renminbi wertet aber auf. Angeblich kostet das Handelsdefizit Millionen Jobs, doch eine solche Unterdeckung hat Amerika gegenüber fast 100 Ländern.
Die Vereinigten Staaten rücken zusammen. Doch auch im Sturm ist der politische Streit nicht suspendiert.
Mit einer Reihe von Produkten versuchen die türkischen Banken an das Gold ihrer Kunden zu kommen. Mehr als 5000 Tonnen werden von Türken gehortet. Wird es in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt, könnte das Leistungsbilanzproblem gelöst werden.
Aber Ohio hat nicht nur den Bergbau, Zehntausenden gibt die Autoindustrie Arbeit. Die, sagt der Präsident, habe er gerettet. Wird das genügen, um im wichtigsten „Schlachtfeldstaat“ zu siegen?
Die Konjunktur in Amerika schwächelt ohnehin, jetzt drohen die Folgen von Wirbelsturm „Sandy“ noch weiter aufs Wachstum zu drücken. Experten fürchten, dass ein halber Prozentpunkt deshalb im vierten Quartal fehlen könnte.
Die Kandidaten, ihre Parteien und die Unterstützerkomitees haben 13 Prozent mehr Geld ausgegeben als im Jahr 2008. Das berechneten amerikanische Finanzexperten.
Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex stieg in den ersten Handelsminuten um 0,3 Prozent auf 7283 Punkte, nachdem er am Mittwoch 0,3 Prozent eingebüßt hatte. Angesichts des Feiertages in einigen Bundesländern und vielen europäischen Staaten rechneten Händler mit einem eher ruhigen Handel. Größter Verlierer im Dax waren die Papiere von FMC, die mit einem Abschlag von 1,7 Prozent ihre Talfahrt vom Vortag fortsetzten. Größter Gewinner waren BMW mit einem Plus von 1,3 Prozent.
Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat im dritten Quartal mit einem Gewinnrückgang zu kämpfen, Salzgitter verliert seinen Stahl-Chef und die Deutsche Börse startet ihr Zinsswap-Angebot am 13. November.
Ein Gericht in New York verlangt von Argentinien die Gleichbehandlung seiner Gläubiger. Auch Verweigerer der Umschuldung sollen Zins und Tilgung kassieren. Das Urteil könnte neue Maßstäbe für Schuldenrestrukturierungen setzen.
Der Autobauer Opel rast immer tiefer in die Verlustzone - und reißt abermals ein tiefes Loch in die Bilanz von General Motors. Unter den Herstellern in Europa ist Opel kein Einzelfall.
Für mehr als 4 Milliarden Dollar kauft Walt Disney die Rechte an der bedeutendsten Science-Fiction-Saga aller Zeiten. Für ein Unternehmen, das 2011 rund 1,5 Milliarden Dollar Umsatz gemacht hat. Und viele Interessen bedient.
Der Blutwäsche-Spezialist Fresenius Medical Care ist oft auch in Krisen stabil. Jetzt allerdings ist der Gewinn zurückgegangen - schuld seien Währungseffekte. Besser läuft es für die Mutterfirma, dem Gesundheitskonzern Fresenius.
Gestützt auf positive Geschäftszahlen einiger Konzerne hat der Dax am Mittwoch leicht zugelegt. Anleger blickten gespannt auf die Wall Street. Dort soll der Aktienhandel nach der zweitägigen Zwangspause wegen des Wirbelsturms „Sandy“ am Nachmittag (MEZ) wieder aufgenommen werden. Tabellenführer der ersten deutschen Börsenliga waren Lufthansa. Die Aktien der Fluggesellschaft legten dank eines Gewinnsprungs 5 Prozent auf 11,54 Euro zu und lagen damit auf dem höchsten Stand sei September 2011.
Ihre Servicetöchter bescheren der Lufthansa einen höheren Gewinn, Conti bekräftigt die Jahresprognose und Fresenius baut seinen Gewinn kräftig aus.
Der Disney-Konzern übernimmt für 4,05 Milliarden Dollar die Produktionsfirma Lucasfilm von „Star Wars“-Regisseur George Lucas. In den vergangenen Jahren hatte Disney Pixar und Marvel gekauft.
Mehr als 44 Milliarden Dollar investierten deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr in Forschung. Sie erhöhten ihre Budgets damit stärker als die internationale Konkurrenz.
Die Handelsflaute setzt der Deutschen Börse zu, Bayer baut seinen operativen Gewinn leicht aus und Allianz hebt die Gewinnprognose nach einem starken dritten Quartal an.
Der Dax hat sich am Dienstag zur Börseneröffnung leicht erholt. Der deutsche Leitindex stieg um 0,7 Prozent auf 7253,4 Zähler, nachdem er am Vortag 0,4 Prozent im Minus geschlossen hatte. Börsianer erwarteten einen relativ ruhigen Handel, da die Wall Street wegen des Wirbelsturms „Sandy“ weiterhin geschlossen bleibt. Für Kauflaune sorgten die Quartalszahlen der Deutschen Bank. Dank starker Geschäfte vor allem im Anleihehandel fuhr das Geldhaus im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von 1,1 Milliarden Euro ein. Das sind gut 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Im Weihnachtsgeschäft will Google mit einer neuen Nexus-Version gegen das iPad antreten. Das Gerät kostet 299 Dollar und soll ab dem 13. November in Amerika im Laden liegen.