Ausverkauf der Staatsanleihen
Die Rendite der deutschen und amerikanischen Staatsanleihen ist so hoch wie lange nicht. Das liegt nicht nur an der Erwartung steigender Inflation.
Die Rendite der deutschen und amerikanischen Staatsanleihen ist so hoch wie lange nicht. Das liegt nicht nur an der Erwartung steigender Inflation.
Es ist ruhig geworden um die geplante Börsenfusion zwischen Frankfurt und London. Kritiker vermuten dahinter eine gezielte Strategie der Börse.
Die Dax-Anleger bleiben vor der Veröffentlichung des amerikanischen Arbeitsmarktberichts in Deckung. Das Börsendebüt der RWE-Tochter Innogy entfacht derweil keine Euphorie auf dem Parkett, während die Deutsche Bank wieder für Schlagzeilen sorgt.
Amerikanische Fonds wie Blackrock und Franklin Templeton stürzen sich auf die neue Innogy-Aktie zum Höchstpreis von 36 Euro. Nur die traditionell vorsichtigen deutschen Fonds sind kaum dabei.
An den Finanzinvestor Blackstone wollten sie nicht verkaufen: Jetzt soll der Büroimmobilienkonzern Office First an die Börse. Er könnte das zweitgrößte Debüt des Jahres werden.
Am kommenden Freitag die Ökostrom-Tochtergesellschaft von RWE an der Börse notiert sein. Nach dem bisherigen Interesse könnte ihr Wert überraschend groß sein.
Die schlechten Nachrichten von der Deutschen Bank nehmen kein Ende. Nun brechen die Titel des Instituts zum deutschen Handelsstart zeitweise um fast 8 Prozent ein und sinken auf ein Rekordtief.
Die Geldpolitik hilft, die Unternehmen verdienen gut, und die Bewertungen sind relativ niedrig. Selbst das Gespenst Trump verunsichert kaum noch. Andere politische Ereignisse könnten jedoch zu turbulenten Handelstagen führen.
Fondsgebundene Lebensversicherungen verlieren jeden Vergleich mit ETF-Sparplänen. Ihre Kosten sind viel zu hoch. Außer in einem speziellen Fall.
Der Berliner Start-up-Entwickler Rocket Internet musste erst kürzlich tiefrote Zahlen vermelden. Jetzt wechselt das Unternehmen in ein strengeres Börsensegment.
Die Bedeutung von Regionalbörsen schwindet zunehmend. Die Standorte in Hamburg, Hannover und Düsseldorf prüfen bereits eine mögliche Fusion, um Kosten zu sparen. Nur Stuttgart ragt aus der Regionallandschaft heraus.
Der Ko-Deutschland-Chef von Goldman Sachs, Jörg Kukies, hält den Dax derzeit für ein besonders lohnendes Anlageziel. Nach dem EU-Austritt der Briten werde Deutschland für Anleger noch wichtiger.
Es wird brenzlig, wenn die Strafe gegen die Deutsche Bank nur annähernd so hoch ausfällt, wie angedroht. Sie hat mit deutlich weniger als 14 Milliarden Dollar gerechnet. Eine Kapitalerhöhung scheint schwierig. Was bleibt?
Die Deutsche Börse will Startups auf der Suche nach Kapital und risikofreudige Investoren zusammenbringen. Der Börsenbetreiber reagiert mit den neuen Angeboten auch auf den Druck der Bundesregierung.
Die Börse bestraft schlechte Nachrichten mehr, als sie gute feiert. Wo liegen die Wurzeln für die Fehleinschätzungen der Unternehmen?
Es ist beschlossene Sache: Die Deutsche Börse fusioniert mit der London Stock Exchange. Unklar bleibt allerdings, wie es mit dem Sitz der neuen Holding weitergeht.
Der Dax hat sein bisheriges Jahreshoch von Januar übertroffen. Experten sehen für den Anstieg vor allem einen Grund.
Die Deutsche Börse hat beim geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange eine wichtige Hürde genommen. Das Unternehmen hat die notwendige Zustimmung ihrer Aktionäre.
Verrückte Börse: An der Wall Street meldet der Dow Jones den neunten Tag in Folge Kursgewinne. In Europa aber machen Anleger Kasse, die Lufthansa-Aktie ist nach einer Prognosesenkung im Sinkflug, die türkische Börse wegen des Ausnahmezustands unter Druck.
Die Stimmung an der Frankfurter Börse schlägt langsam um. Der Kursrausch der vergangenen Woche ist verflogen. Nun kehrt Ernüchterung ein. VW ist Dax-Schlusslicht, für eine Überraschung sorgt eine M-Dax-Aktie.
Ausgedünnte Flugpläne, witterungsbedingte Flugausfälle sowie die schwache Nachfrage in Krisenregionen haben Fraport das Geschäft verdorben. Auch in Frankfurt wurden weniger Fluggäste abgefertigt als vor einem Jahr.
Wo könnte die Börse nach einer Fusion künftig sitzen: in London, Frankfurt, ein Doppelsitz oder ganz woanders? Ein Blick auf die Geschichte könnte bei der Frage helfen.
Die Deutsche Börse war geradezu berauscht von ihrer Idee, im Zuge der Fusion mit der Londoner Börse an die Themse zu ziehen. Nach dem Brexit-Votum muss sie eine Kehrtwende vollziehen.
Nun meldet sich auch der Bundesfinanzminister zu Wort. Entscheidend sei, welche Geschäftsfelder in Frankfurt oder London verblieben, sagt er.
Die Anleger erweisen sich weiterhin als stressresistent. Sie kaufen eine Woche nach dem schwarzen Freitag Aktien. Vor allem ein Papier ist im Dax zum Wochenschluss sehr gefragt. Spekulationen auf neue Konjunkturhilfen der Notenbanken stützten ebenfalls die Kurse.
Kommt nun der Brexit oder kommt er nicht? In dieser Woche stimmen die Briten ab. Wenn man die Aktienkurse betrachtet, scheint die Entscheidung so gut wie festzustehen.
Die Molkereien Schwälbchen und Hochwald gehen eine Kooperation bei H-Milch ein. Die Bad Schwalbacher Firma lässt dieses Produkt von 2017 an vom Konkurrenten abfüllen.
Finanzfirmen in Afrika setzen auf Bankdienstleistungen über das Handy und ausgeklügelte Algorithmen zur Bonitätsprüfung. My-Bucks, einer der Vorreiter, will jetzt an die Frankfurter Börse.
An der Frankfurter Börse bröckeln die Kurse nach einer Woche mit Gewinnen leicht ab. Für Gesprächsstoff sorgen Presseberichte zu möglichen Übernahmen. China spielt dabei wieder eine wichtige Rolle.
Viele Unternehmen an den deutschen Börsen finden kaum Beachtung. FAZ.NET stellt fünf davon vor, die vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt hat sich aufgehellt. Rückenwind kommt aus dem Ausland und vom ZEW-Index. Der Kurs der Zalando-Aktie fällt derweil massiv.
Die Zahl der Finanzplätze mit Parketthandel sinkt. In New York stellt die Warenterminbörse Nymex diese alte Börsentradition zum Jahresende sogar ganz ein. Die Frankfurter Börse will nicht darauf verzichten - und hat gute Gründe dafür.
Anleihen bringen kein Geld mehr? Stimmt nicht. Seit Januar haben Bundesanleihen 18 Prozent hinzugewonnen. Das ist aber nur was für Spekulanten. Sie profitieren von der Unsicherheit an den Märkten.
Die Börsen in Amerika und Japan haben verloren. Ein amerikanischer Notenbanker deutet eine baldige Zinserhöhung an. Das drückt auf die Stimmung in Frankfurt. Die Kurse bröckeln. Bei Thyssenkrupp und Schaeffler ging es besonders heftig abwärts.
Der starke Euro setzt den Dax unter Druck und belastet die Exporte. Der Börsenindex beschließt die Woche mit einem deutlichen Verlust.
Der auf Börsenrecht spezialisierte Juraprofessor Ulrich Burgard sieht die Fusion der Frankfurter und der Londoner Börse noch längst nicht als gesichert an. Und fürchtet erhebliche Nachteile für die Stadt am Main.