Amerika diskutiert den 100-Dollar-Schein
Während in Europa der 500-Euro-Schein infrage steht, bricht nun auch in den Vereinigten Staaten eine ähnliche Diskussion vom Zaun. Ein wortgewaltiger Ökonom führt sie an.
Während in Europa der 500-Euro-Schein infrage steht, bricht nun auch in den Vereinigten Staaten eine ähnliche Diskussion vom Zaun. Ein wortgewaltiger Ökonom führt sie an.
Wer in Schweden mit Münzen und Scheinen bezahlt, ist ein Außenseiter. Sogar die Kirche sammelt die Kollekte lieber bargeldos ein. Sieht so unsere Zukunft aus?
Der 500-Euro-Schein steht kurz vor dem Schredder, den Gebrauchtwagen darf man vielleicht bald nicht mehr bar bezahlen – Münzen und Scheine haben es schwer. Warum? Und warum lohnt sich Bargeld trotzdem? Ein Überblick.
Blockchain heißt die Technik hinter der Internetwährung Bitcoin. Die Banken erforschen sie mit viel Aufwand. Sie kann nicht nur für virtuelles Geld eingesetzt werden.
Die EZB will schnell über die Zukunft des 500-Euro-Scheins entscheiden. Die EU-Finanzminister fordern eine einheitliche Obergrenze für Bargeldtransaktionen.
Eine Obergrenze für das Bargeld? Das finden die Deutschen gar nicht gut. Nur auf ein paar Münzen würden sie verzichten.
Die Finanzminister Schäuble und Sapin fordern eine Obergrenze für Bargeld-Transaktionen in Europa. „In Deutschland ist die Debatte völlig falsch verstanden worden.“
Die Bundesregierung möchte das Bargeld einschränken, die EZB den 500-Euro-Schein abschaffen. Die Bundesbank warnt abermals davor – aus mehreren Gründen.
Der frühere Verfassungsgerichtspräsident Papier hält eine Beschränkung von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. Bayerns Finanzminister Söder warnt vor der Bevormundung der Bürger. Doch der Druck steigt – vor allem aus Frankreich.
Ist die Bargeldobergrenze mit dem Grundgesetz vereinbar? Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat da erhebliche Bedenken.
Die Obergrenze für Barzahlungen und die Abschaffung des 500-Euro-Scheins könnten der Beginn eines Abschieds vom Bargeld sein. Doch es gibt gute Gründe, daran festzuhalten.
Deutschland erwägt eine Grenze für Bargeldzahlungen von 5000 Euro, während die EZB den 500-Euro-Schein abschaffen will. Begründet werden beide Vorstöße mit einer besseren Bekämpfung von Kriminalität. Doch im Fall der EZB hat der Schritt ganz andere Gründe.
Schein oder Kreditkarte? Auch in anderen Ländern wird über die Zukunft des Bargelds diskutiert. Die Präferenzen sind dabei gar nicht so klar verteilt, wie mancher denkt.
Die Debatte um das Bargeld bietet eine Chance: Sie könnte einen Wettbewerb von Währungen anstoßen.
Der Präsident der Bundesbank warnt vor einem „fatalen Eindruck“ in der Bevölkerung. Auch der Deutsche Richterbund ist skeptisch ob der Pläne der Regierung – und in der Schattenwelt wird herzlich gelacht.
Mitten in der Debatte um das Für und Wider von Bargeld bekennt sich die große Mehrheit der Deutschen zu Schein und Münze. Nur jeder Fünfte könnte sich ein bargeldloses Leben vorstellen.
Die Bundesregierung will Bargeldgeschäfte über 5000 Euro verbieten. Aber wer zahlt überhaupt so große Beträge mit Scheinen – und wofür? Wir haben uns mal umgehört.
Der Kampf gegen das Bargeld setzt am falschen Ende an: Das Problem sind nicht die Kriminellen, sondern die Feinde von Freiheit und Vermögen - und die sitzen in den Finanzministerien und Staatsbanken.
Den einen ist die Kontrolle des Bargelds ein Graus, die andern finden es gut: So zum Beispiel Transparency International.
Transparency International unterstützt die Idee, Bargeldzahlungen nur noch bis 5000 Euro zuzulassen. Allerdings solle die Bundesregierung das Limit noch geringer ansetzen, fordern die Anti-Korruptionskämpfer.
Mit einer Studie über Geldwäsche in Deutschland versucht die Bundesregierung ihre Pläne zur Obergrenze von Bargeldzahlungen zu rechtfertigen. Kritik erntet sie trotzdem zuhauf.
Gegen das Bargeld tritt eine internationale Allianz an - sie reicht von Washington, dem Silicon Valley über New York bis nach Brüssel, Berlin oder Frankfurt. Ihr Ziel ist totale Kontrolle.
Die Bundesregierung dringt auf ein gemeinsames Limit für Bargeldzahlungen in Europa. Andernfalls erwägt Berlin eine Bargeldgrenze in Deutschland. Ist das der Anfang vom Ende des Bargelds?
Auch in vielen Jahren werden die Deutschen noch Bargeld verwenden, sagt Bundesbankchef Jens Weidmann. Sorgen bereitet ihm die EZB- Politik und die Gefahr einer Verschleppung der Eurokrise.
Das dänische Parlament hat die umstrittenen Verschärfungen des Asylrechts auf den Weg gebracht. So kann die Polizei künftig Asylbewerbern Wertgegenstände und Bargeld abnehmen.
Die Sozialdemokraten fordern eine Obergrenze von 5000 Euro für Barzahlungen. Das soll die Kriminalität und Geldwäsche eindämmen. Kritiker sehen dagegen eine Einschränkung der Freiheit der Bürger und einen drohenden Überwachungsstaat.
Im niederrheinischen Kleve nehmen Händler keine kleinen Cent-Münzen mehr. Die Aktion kommt mitten in einer Debatte ums Bargeld – belebt vom Chef der Deutschen Bank John Cryan.
Zahlt Deutschland mehr als seine Nachbarn? Eher nein. Aber andere Länder pflegen ein rauhes Image, während die Bundesrepublik und Schweden als Paradies wahrgenommen werden.
Die Praxis der Schweiz, Flüchtlingen das Bargeld abzunehmen, hatte international für Empörung gesorgt. In Deutschland läuft es laut eines Zeitungsberichts jedoch genauso. Die Länder setzen Bundesrecht durch, heißt es.
Aus einer Gießener Bank sind 1,2 Millionen Euro in Scheinen verschwunden. Das Geld sollte eigentlich ein Kurier abholen, doch dann fehlten von den Banknoten jede Spur. Ein rätselhafter Fall.
Am Mittwoch wird die Europäische Zentralbank den neuen Zwanziger ausgeben. Diese glänzt mit neuen, verbesserten Sicherheitsmerkmalen, der alte Schein bleibt weiter gültig.
Zum Einkaufen braucht man sie fast nie, und Tankstellen lehnen sie oft ab. Trotzdem nimmt die Zahl der großen Banknoten beständig zu. Was steckt dahinter?
Der Plan soll zunächst auf einer Insel getestet werden. Der Iran ist nicht das einzige Land, in dem die Vorteile digitalen Bezahlens diskutiert werden.
Der legale Handel mit Marihuana floriert in den Vereinigten Staaten. Doch weil die Gesetzeslage nicht eindeutig ist, machen Banken einen großen Bogen um die Geschäfte. Das hat kuriose Folgen.
Im Internet sind verschreibungspflichtige Medikamente auch ohne Rezept zu haben. Oft handelt es sich jedoch um Fälschungen, die lebensgefährlich sein können. In Nordrhein-Westfalen hat der Zoll jetzt einen Händlerring zerschlagen.