Kein Herz für Klassiker-Action
Was ist mit der „Spiegel-Affäre“, und haben die Privatsender wirklich nichts Ehrenswertes produziert? Der theatralischste und blutigste „Tatort“ aller Zeiten triumphiert bei den Grimme-Preisen.
Was ist mit der „Spiegel-Affäre“, und haben die Privatsender wirklich nichts Ehrenswertes produziert? Der theatralischste und blutigste „Tatort“ aller Zeiten triumphiert bei den Grimme-Preisen.
Der Film „Die Seelen im Feuer“ sollte eigentlich von dem düsteren Thema Hexenverfolgung handeln. Aber beim ZDF geht auch so etwas nicht ohne Lovestory.
Der britische Rundfunkbeitrag ist auch nicht mehr das, was er mal war. Neue Modelle sind nun gefragt. Der Parlamentsausschuss empfiehlt Finanzierung nach deutschem Vorbild.
Was macht der Präsident? Rücksichtslos alles, was getan werden muss. Wird er sich halten? Die Serie „House of Cards“ aus dem Hause Netflix geht in die entscheidende Runde.
Um dem Westen Provokationen gegen Russland vorzuwerfen, muss die Wirklichkeit schon ziemlich verdreht werden. Aber immerhin darf man in Deutschland über Waffenlieferungen an die Ukraine diskutieren. Ein großer Fortschritt.
Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, steht vor einer ungewissen Zukunft: Asyl, Bleiberecht, Abschiebung? Eines ist sicher: Man muss Rundfunkgebühr zahlen.
Dreiundzwanzig öffentliche Stationen sind an dem Programm Euronews beteiligt. Auch die EU-Kommission gibt Geld. Die Mehrheit übernimmt nun ein ägyptischer Geschäftsmann.
Britisches Vorbild, skandinavische Routine: Ein „Psycho-Fritze“ und ein Kommissar im dunkel verhangenen Hamburg und der Kontrollverlust über das eigene Leben. Der Krimi „Neben der Spur“ im ZDF
Das ZDF legt sich ins Zeug: Von Sonntag an zeigt es den europäischen Vierteiler „The Team“. Aber nicht im Fernsehen, sondern in der Mediathek. Dahinter steckt ein Plan. Der ist riskant.
Von der Internetmediathek ins Fernsehen: Das ZDF erhofft sich mit diesem Doppelschlag der sechsteiligen Serie „Schuld“ von Ferdinand von Schirach eine Zuschauer-Vermehrung.
„Die Tierdocs“ ist eine Dokuserie für alle, die mit einem Tiermedizinstudium liebäugeln. Der Job wird ihnen in den schönsten Farben ausgemalt. Schade nur, dass niemand übers Geld spricht.
Putin ist der König der Desinformation: Gezielt streut der russische Präsident Zweifel an jeglicher Berichterstattung des Westens. Die Opfer seiner Politik geraten dabei aus dem Blickfeld.
Der ZDF-Zweiteiler „Tod eines Mädchens“ kommt uns etwas britisch vor. Haben wir das alles nicht schon in der Serie „Broadchurch“ gesehen? Eine Spurensuche.
Auf neuen Sendewegen: Bevor wir vom 20. Februar an die fabelhafte Schirach-Serie „Schuld“ im Fernsehen sehen können, hat sie das ZDF bereits komplett in seine Online-Mediathek gestellt. Gewinnt man auf diese Weise mehr Zuschauer?
Der Mord an einer Schülerin erschüttert einen kleinen Ort. Jeder verdächtigt jeden, Familien entfremden sich, die Idylle ist hin. Haben wir das nicht viel zu oft gesehen? Nicht so wie in „Tod eines Mädchens“.
In der ZDF-Satiresendung „Heute-Show“ erzählt eine Frau, warum sie jetzt die AfD wählt. Allein, es stimmt nicht – das Zitat der Linken-Politikerin wurde aus dem Zusammenhang gerissen.
Am liebsten wollen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Dokumentarfilme länger als sieben Tage in ihren Mediatheken und anderswo im Netz anbieten. Nur zahlen wollen sie nichts dafür. Die Filmemacher wehren sich.
Der viel beschworene finanzielle Abgrund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Er kann bei 1,5 Milliarden Euro nicht wirklich eine Bedrohung darstellen. Was stellen ARD und ZDF bloß mit dem Geld an?
ARD und ZDF haben lange so getan, als beschere ihnen der Rundfunkbeitrag nicht bedeutend mehr Geld. Jetzt kommt heraus: Es gibt sehr wohl einen Geldsegen. Und zwar nicht zu knapp.
Die deutschen Handballer spielen bei der WM in Qatar groß auf. Sehen kann man das nur bei Sky, Zuschauer von ARD und ZDF schauen in die Röhre. Nun soll es die Politik richten.
Hugo Egon Balder verbindet die Geschichte seiner Mutter mit der des Holocaust: „Mit dem Mut der Verzweiflung - 70 Jahre nach Auschwitz“. Für einen seltenen Moment gibt der Moderator Balder einen sehr intimen Einblick.
In diesem Jahr gibt es nichts zu gewinnen. Der Deutsche Fernsehpreis wurde von seinen Gesellschaftern - ARD, ZDF, RTL und Sat.1 - aufs Altenteil geschickt. Aber es soll weitergehen - später. Konzepte und Ideen sind gefragt.
Wer macht das bessere Wintersportprogramm im Fernsehen? ARD, ZDF oder Eurosport? Beim Hin-und-her-Schalten zeigt sich, dass jeder seine Spezialdisziplin hat. Wir vergeben heute mal die Haltungsnoten.
Nach der letzten Verleihung hatte es noch einen Funken Hoffnung gegeben, dass ARD, ZDF, RTL und Sat.1 den Deutschen Fernsehpreis am Leben erhielten. Jetzt wird er sang- und klanglos beerdigt.
Der Psychopath Pliem im Duell mit dem Psychologen Brock: „Schande“, die vierte Folge der exzellenten Serie „Spuren des Bösen“, leidet zwar unter einigen Unstimmigkeiten, bleibt aber dennoch unwiderstehlich.
Der Berufsstand des Satirikers hat nach dem Charlie Hebdo-Attentat neue und traurige Popularität und Dynamik erreicht. Warum fühlt sich nun jeder zum Berufszynismus berufen? Eine Abdankungserklärung.
Ein skandinavisch angehauchter Look und weibliche Intuition: Fast hatten wir „Kommissarin Heller“ schon unter „netter Versuch“ abgehakt. Der dritte Fall, „Querschläger“ lässt neue Hoffnung schöpfen.
In einem Kraftakt hat Frank Plasberg eine Sondersendung zum Massaker in der Redaktion der Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zusammengestellt. Dass die Gravität der Stunde jede Pauschalisierung verbietet, war nicht allen Gästen klar.
Kopf hoch, Zähne zusammenbeißen, Hirn nicht abschalten: Wer bei „Maybrit Illner“ als Studiogast eingeladen ist, muss sich schon mal mit einem Beruf abfinden, der am besten zur Sendung passt.
Geschichten aus Nachkriegsdeutschland: Der ZDF-Dreiteiler „Tannbach“ handelt von der Teilung eines Dorfes und eines ganzen Landes. Er sagt viel über die Gegenwart des deutschen Fernsehens.
Tierfernsehen nach Charly: Das ZDF macht mit der Multikulti-Vorabendserie „Sibel & Max“ Babyschritte in Richtung Modernität. Trotz einiger Klischees lässt die erste Folge hoffen.
Es gibt Sendungen im Fernsehen mit der Wirkung einer Vollnarkose. Wir haben unsere liebsten TV-Schlafmittel zusammengestellt, die wir auch im kommenden Jahr nicht missen möchten. Oder sollten wir sie lieber absetzen?
Die Sendung ist ein Anachronismus und zugleich absurd zeitgemäß: In ihrer Weihnachtsshow im ZDF zeigt sich Helene Fischer gewohnt makellos. Abgesehen von ein paar kostbaren Sekunden.
Im Bundesfinanzministerium lagert ein Gutachten, das den Rundfunkbeitrag abschaffen und durch eine Nutzungsgebühr ersetzen will: Man zahlt nur noch für das, was man tatsächlich sieht. Chancen hat die Idee allerdings nicht.
Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ ist ein düsteres Märchen der Spätromantik. Ein Köhlerjunge träumt vom großen Wurf und macht sich auf die Suche nach der Erfüllung seiner Wünsche. Nun pocht sein Herz im ZDF - ganz wild.
Im März hatte das Bundesverfassungsgericht verfügt, die Zahl der „staatsnahen“ Vertreter im Fernsehrat und im Verwaltungsrat des ZDF zu begrenzen. Doch wie es aussieht, denken die Bundesländer nicht daran.