Es lebe der neue Deutsche Fernsehpreis
Im vergangenen Jahr haben die Sender den Deutschen Fernsehpreis beerdigt. Es war eine einzige Pleite. Jetzt kehrt der Preis zurück - als Neujahrstreffen mit Sekt und Schnittchen.
Im vergangenen Jahr haben die Sender den Deutschen Fernsehpreis beerdigt. Es war eine einzige Pleite. Jetzt kehrt der Preis zurück - als Neujahrstreffen mit Sekt und Schnittchen.
Ein Musiker und ein Satiriker: Olli Schulz und Jan Böhmermann bekommen eine Talkshow im ZDF. Deren Konzept dürfte Charlotte Roche und treuen Zuschauern bekannt vorkommen.
Die Kanzlerin gibt sich sicher: Der Internationale Währungsfonds werde sich auch am dritten Hilfspaket für Griechenland finanziell beteiligen. Auch zur Disziplin in ihrer Fraktion nimmt sie im Fernsehen Stellung.
Muss ein von uns allen finanziertes Medienangebot unbedingt ARD oder ZDF heißen? Mit dem Rundfunkbeitrag könnte man doch einmal etwas ganz und gar Neues wagen. Denn die Vielfalt des Angebots liegt im Internet. Ein Vorschlag.
Jon Stewart hat sich von der amerikanischen Nachrichtensatire „The Daily Show“ verabschiedet. Seine Narrenfreiheit machte ihn zu einem der letzten unabhängigen Journalisten – der am Ende doch konsensfähig war.
Welchen Anteil hat die „Bild“-Zeitung am Tiefpunkt im deutsch-griechischen Verhältnis? In Dunja Hayalis „Donnerstalk“ präsentiert sich das Blatt wie eine seriöse Wirtschaftszeitung. Irreführende Schlagzeilen kommen nicht zur Sprache.
Die deutschen Sender und die Produktionsfirmen sind auf geradezu irrsinnige Weise miteinander verwoben. Der Medienökonom Harald Rau erklärt, warum das vor allem für ARD und ZDF gilt.
Wer gehört zu wem, und was bedeutet das? Der Medienökonom Harald Rau versucht, das Geflecht zwischen Fernsehsendern und Produktionsfirmen zu durchschauen: Auch bei den Öffentlich-Rechtlichen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Öffentlich-Rechtlichen zeigen ihre Instrumente: ARD und ZDF wollen ihre Berichterstattung über die Paralympics überdenken. Weil sie den Verlust der Senderechte für Olympia-Rechte nicht verwinden.
In der Sommerpause von Maybrit Illner versucht sich das ZDF an einem neuen Format. Der „Donnerstalk“ erwies sich dabei als entwicklungsfähig. Nur hätte sich Frau Hayali entscheiden sollen, was sie will.
Die britische BBC gilt als Urbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Jetzt soll sie grundlegend reformiert werden. Bedeuten könnte das: weniger Programm, dafür mehr Einnahmen.
2015 scheint das Jahr von Cordula Stratmann zu sein. In der ARD ist sie als „Die Kuhflüsterin“ zu sehen. Beim ZDF protestiert sie jetzt in „Ellerbeck“ gegen Mastbetriebe. Die Sitcom über Wutwurstbürger passt in die Zeit.
Das Bundeskartellamt ermittelt gegen die Produktionsfirmen Bavaria und Studio Adlershof wegen des Verdachts der Preisabsprachen. Doch wer produziert für die Sender eigentlich was? Eine Übersicht fördert Erstaunliches zutage.
Dem Schriftsteller W. G. Sebald blieben nur wenige Jahre, um literarischen Ruhm zu erlangen. Aber seine Romane machten Epoche. Ein Drehbuch, das ein Fernsehfilm werden sollte, kommt nun als Hörspiel heraus. Es stellt uns den Philosophen Immanuel Kant in ungekannter und heiterer Weise vor.
ARD und ZDF nehmen mehr Geld ein, als ihnen zusteht. Werden sie es je wieder hergeben? Wir schlagen eine sinnvolle Investition vor: ab damit nach Athen.
Ab 2018 übertragen ARD und ZDF die Olympischen Spiele nicht mehr. Das dafür vorgesehene Millionen-Budget stünde also für andere Zwecke zur Verfügung. Wofür könnten die Sender das ganze Geld ausgeben? Wir haben da ein paar Ideen.
Kritik an ihrer Arbeit sind Journalisten gewohnt. Doch traut man ihnen heute weniger? Eine Umfrage zeigt, wie Zeitungen und öffentlich-rechtlicher Rundfunk geschätzt werden. Ein Gastbeitrag zur Debatte über die Glaubwürdigkeit der Medien.
Ein historischer Tag für Discovery-Chef David Zaslav, ein erschütternder für die Intendanten von ARD und ZDF: Der Discovery-Konzern hat die Olympia-Rechte gekauft. Was folgt daraus für die Sender und die Zuschauer?
Den öffentlich-rechtlichen Sendern missfällt, dass die Rechnungshöfe auf ihre Kosten gucken. Ein Gutachten aus dem Bundestag sagt jetzt: Es muss aber sein. Und an Beispielen für Verschwendung herrscht kein Mangel.
Was geschieht mit dem 1,5-Milliarden-Überschuss, den ARD und ZDF mit dem Rundfunkbeitrag erzielen? Das wollten die Ministerpräsidenten der Länder jetzt eigentlich klären. Haben sie aber nicht.
Die Chefs der Bundesländer könnten heute entscheiden, was aus den 1,5 Milliarden Euro wird, die ARD und ZDF durch den Rundfunkbeitrag mehr einnehmen. Ob sie das Geld den Bürgern etwa zurückgeben?
Ödes Qualifikationsgekicke für hundert Millionen Euro: Warum beim Fußball im Fernsehen RTL immer verliert und das öffentlich-rechtliche System immer gewinnt.
Ein Frankfurter Wirtschaftsjournalist meint, die Zahlungspflicht des Rundfunkbeitrags umgehen zu können. Er besteht darauf, bar zu zahlen und meint, der Aufwand für die frühere GEZ sei damit zu groß. Ob das funktioniert?
Einstieg ins zweite Berufsleben nach der Verletzung: Die Fußballerin Kim Kulig kommentiert die Frauen-WM fürs ZDF. Entwickelt sie vor der Kamera ein ähnliches Talent wie auf dem Platz?
Das ZDF sitcomt und denkt sich einen beknackten Titel aus: In „... und dann noch Paula“ geht es um einen durchgedrehten Chefkoch, der plötzlich eine Tochter hat. Das ist gar nicht mal unamüsant.
Der Sprecher der Fifa hat keine Zeit. Stattdessen schickt er einen Mann aus der zweiten Reihe zur Korruptionsdebatte bei Günther Jauch. In der ARD-Sendung fehlt aber nicht nur Fifa-Prominenz, sondern auch ein Hinweis auf die fragwürdige Rolle der Öffentlich-Rechtlichen.
„Wir wollen das haben“, sagt der Intendant des ZDF. Er meint das Recht, die Fußball-Weltmeisterschaften in Russland und Qatar zu zeigen. Das kostet hunderte Millionen Euro, von denen das System Blatter, von dem die Fifa lebt. Und es geht immer munter weiter.
Deutsche Annington stellt die Ergebnisse für das erste Quartal vor.In Genf findet die jährliche Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation statt, in Frankfurt lädt der Deutsche Investor Relations Verbandes zur Konferenz „Let`s talk about money“ und die
Bis 2001 war „Das literarische Quartett“ die mit Abstand erfolgreichste Sendung der deutschen Literaturkritik. Schon länger plante das ZDF eine Wiederbelebung des Formates, jetzt stehen die Nachfolger fest.
Dreißig Jahre lang präsentierte er die „heute“-Sendung im ZDF. Jetzt ist Heinz Wrobel im Alter von 85 Jahren gestorben. Der Sender würdigt ihn als Pionier der ersten Stunde.
Der gemeinsame Jugendkanal von ARD und ZDF ist auf dem Weg - mit einem Budget, das Start-ups die Tränen in die Augen treibt. Beim ZDF glaubt man damit keine großen Sprünge machen zu können.
Der WDR hat mit Thomas Gottschalk 2011 einen Vertrag für eine Vorabendshow geschlossen, die ein kapitaler Flop wurde. Jetzt tauchen Dokumente auf, die nahelegen, dass trotzdem Millionen gezahlt wurden. Für den WDR könnte das sehr peinlich werden.
Sie kam, sah und siegte: Auch beim Bayerischen Fernsehpreis räumt Helene Fischer kräftig ab und gewinnt für ihre ZDF-Show den „Blauen Panther“. Wohl nicht nur für die Jury ist der Schlagerstar damit „eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Show-Business“.
Drei Gutachter legen einen Plan zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor: Kosten runter, Politiker raus und dann ab in den Wettbewerb – fertig ist die „liberale Rundfunkordnung“.
Die neue Gefängnis-Sitcom „Im Knast“ bietet charmanten Gangsta-Klamauk mit Herz. ZDFneo, die Jugendstrafvollzugsanstalt des ZDF, beschert uns eine heilige Knackifamilie mit Jungfrau und Bauerntheater hinter Gittern.
In einer Dokumentation blickt das ZDF auf die Affären der Deutschen Bank. Doch es fehlen prägnante Gegenstimmen, und das Versagen der staatlichen Bankenaufsicht kommt zu kurz.