Auf sie mit Gebrüll!
ZDFneo probiert sich an einem alten Sozialexperiment und hetzt zwei Menschengruppen aufeinander. Und dann?
ZDFneo probiert sich an einem alten Sozialexperiment und hetzt zwei Menschengruppen aufeinander. Und dann?
Eine junge Polizistin gerät in „Das Dorf der Mörder“. Wir fragen uns: Kehrt sie heil zurück? Kennen wir die Szene unter der Dusche nicht aus „Psycho“? Und gibt es im ZDF nur noch Krimis nach 08/15-Schema? Es scheint so.
Ein Besuch des Schriftstellers im alten Istanbul der Eltern, und das ZDF ist auch dabei: Eine Dokumentation zeigt, wie Feridun Zaimoglu die Stadt seines Romans „Siebentürmeviertel“ fand.
Die neue Krimiserie „Schwarzach 23“ drückt mächtig aufs Gas in Sachen Tempo und Familienzwist. Doch ein paar Umdrehungen weniger hätten dem Ganzen gutgetan.
Die Senderchefs Tom Buhrow und Lutz Marmor stehen den Zuschauern Rede und Antwort: nichts als die nackte Wahrheit. Das war der Plan. Was wird daraus? Ein Schattenspiel, über das man sich amüsieren könnte, hätte man nicht einen so hohen Eintritt bezahlt.
Demokratische Streitkultur? Im Fernsehfilm „Die Neue“ kann die Lehrerin den Schülern gleich selbst als gutes Beispiel vorangehen: eine überzeugte Muslima kommt neu in die Klasse. Das ZDF führt Lessings Ringparabel wieder auf.
Toppte bei BBC sogar den Erfolg von „Downton Abbey“: Die Serie „Call the Midwife“ spielt im Jahr 1957, handelt von einer jungen Hebamme und zeigt das gute, alte England.
Was wollten wir schon immer über Geschichte wissen und haben es nie verstanden? Wie war das mit der Bergpredigt und der Meuterei auf der Bounty? Die ZDF-Satire „Sketch History“ macht sich darauf einen Reim.
Das ZDF dreht jetzt Krimis, die aussehen wie Rosamunde-Pilcher-Filme. „Inspektor Jury“ zeigt das Ergebnis: gruseliges Wohlfühlfernsehen made in Germany vor britischen Kreidefelsen.
Wer sanften Dämmer vor dem Bildschirm schätzt, ist heute beim ZDF an der richtigen Adresse. Die Siegfried-Lenz-Verfilmung „Der Verlust“ ist so was von beruhigend, dass einem ganz warm an den Füßen wird.
Inhaltlich war die Premiere der neuen Literaturshow im ZDF mit dem alten Namen ja eher mau. Doch wie viele Zuschauer wollten das überhaupt sehen? Die Zahl ist überraschend.
Teils vehement, teils einstudiert: Im ZDF streitet von diesem Freitag an das neue „Literarische Quartett“. Aber worum geht es hier eigentlich: um Kritiker oder um Bücher?
Der Rummel um Lena Dunham hat sich gelegt, nun kehrt ihre Serie „Girls“ zurück ins deutsche Fernsehen. Der Auftakt der vierten Staffel bei ZDFneo zeigt: Der Hype ist berechtigt.
In Marcel Reich-Ranickis „Literarischem Quartett“ war er die ausgleichende Kraft, manchmal die Stimme der Zuschauer. Dabei kannte ihn das Land als einen seiner profiliertesten und populärsten Kulturjournalisten. Zum Tod von Hellmuth Karasek.
Der Literaturkritiker und Schriftsteller Hellmuth Karasek ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Zusammen mit Marcel Reich-Ranicki hatte er jahrelang die ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ geprägt.
Im ZDF-Krimi „Engel unter Wasser“ verschwindet ein kleines Mädchen auf einer Nordseeinsel. Der Täter scheint schnell gefunden. Doch auch in der Familie des Opfers tun sich Abgründe auf.
Mit satten Bildern und viel Action inszeniert das ZDF einen Krimi im Kinoformat. Doch wo bleiben die Handlung und die Charakterentwicklung? Bei „Blochin“ kann auch Jürgen Vogel nichts retten.
Vierundzwanzig Produktionsfirmen schreiben den Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender einen offenen Brief. Der Vorwurf: Tochterunternehmen der Sender verzerren mit Dumpingpreisen den Markt. Was muss sich ändern?
Am Meer ehekriselt es am schönsten: In dem ZDF-Film „Tod auf der Insel“ treibt eine Frau mit Kopfwunde vor Föhr. Doch den Gatten verdächtigt keiner.
Zackiger, rücksichtloser, witziger: Das ZDF setzt seine Serie „Lerchenberg“ fort. Ein großer Spaß – abgesehen von der Sendezeit.
Am Freitagmorgen war beim Zweiten Intendantenwahl. Es ging alles ganz fix, denn es stand schon vorher fest, wer es wird: Thomas Bellut ist und bleibt der Senderchef. Dafür gibt es vor allem einen Grund.
Die Anstalt ist ein Wellness-Hotel: In „Die Insassen“ saniert ein Burnout-Patient das Irrenhaus anstatt seiner selbst. Kein Wunder, er ist Manager.
Rudolf Radke ist der Vater der „heute“-Sendung. Seit 1962 bis zu seinem Dienstende im Jahr 1990 prägte er das Nachrichtenprogramm im ZDF.
Kommunen haben alle Hände voll zu tun, Geflüchtete unterzubringen. Der Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat ganz andere Sorgen – die er nun unbürokratisch lösen will.
Charakterdifferenzierung unerwünscht: Das Schicksalsmelodram „Die Mutter des Mörders“ im ZDF leidet unter Rollenklischees – nur die Kameraarbeit besticht.
Ein ZDF-Dreiteiler führt uns in die wilden siebziger Jahre im geteilten Berlin. Es geht um Spione aus Ost und West, Zweifel am System und die falsche Liebe. Doch weshalb wird in Prag gedreht? Ein Setbesuch.
Europa erlebt eine historische Flüchtlingskrise. Und was macht das ZDF? Einen Unterhaltungsabend. Doch selbst hier wird die Haltung der deutschen Politik gnadenlos entlarvt. Die Devise: Kopf in den Sand stecken.
Das Kartellamt ermittelt gegen die Produktionsfirma Bavaria, die öffentlich-rechtlichen Sendern gehört. Der Verdacht: abgesprochene Preise. Nun wartet ein Gutachten mit neuen Vorwürfen auf.
Die Ufa ist die größte private Produktionsfirma auf dem deutschen Markt. An ihrer Spitze stehen von heute an zwei: Wolf Bauer und Nico Hofmann. Sie setzen auf einen neuen Boom der Branche. Mit welchen Programmen geht der einher? Und wo laufen die?
Spurensuche mit altem Filmmaterial: Filmemacher Eric Asch will herausfinden, ob sein Vater ein Spion war – und begibt sich auf eine aberwitzig-ernste Reise.
Zwei Milliarden Euro wollen ARD und ZDF von 2017 an mehr haben. Sie geben sich dabei bescheiden und sparsam. Die Politik spielt mit, wie immer. Die Beitragszahler werden für dumm und dümmer verkauft.
Alle zwei Jahre melden ARD und ZDF bei der Finanzkommission Kef ihren „Finanzbedarf“ an. Davon hängt ab, ob der Rundfunkbeitrag steigt. Im Januar 2017 könnte es wieder soweit sein. Es geht mal wieder um Milliarden.
Uli Hoeneß hatte alles im Leben. Er war Nationalspieler und Boss des FC Bayern. Dann kam sein Steuerbetrug heraus. Er ging ins Gefängnis. Warum gibt er immer noch den Sieger? Das ZDF findet es heraus.
Englische Fußballvereine locken Stars mit neuen Rekordsummen: Manchester United bietet angeblich 290 Millionen Euro für einen Spieler. Bundesligaklubs können nicht mithalten – und könnten in Zukunft weiter zurückfallen.
In den beiden letzten Sommerinterviews geht es vor allem um ein Thema: den Umgang mit den Flüchtlingen. Das Problem lässt sich leider nicht so einfach entfernen wie eine Folge von „hart aber fair“.
Das ZDF nimmt sich die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik vor. In dem Dreiteiler „Ku’damm 56“ wird eine Tanzschule zu dem Ort mit dem richtigen gesellschaftlichen Drehmoment. Ein Setbesuch in Berlin.