Das ist ja wirklich mainzigartig!
Die Grünen und die SPD führen einen medienpolitischen Karneval auf. In die Bütt steigt vor allem Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dabei ist der Boykott der Wahlrunde im SWR eine ernste Sache.
Die Grünen und die SPD führen einen medienpolitischen Karneval auf. In die Bütt steigt vor allem Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dabei ist der Boykott der Wahlrunde im SWR eine ernste Sache.
Mit der Kommissarin Winnie Heller wird Wiesbaden fürs ZDF zum immer heißeren Pflaster. Dabei fragt man sich vor allem: Wann beendet diese Polizistin endlich ihre Psychotherapie?
Der Deutsche Fernsehpreis ist jetzt der „Deutsche Preis“. Meint zumindest Moderatorin Barbara Schöneberger. Denn die traditionelle Auszeichnung ist vom Quotenkiller zum Branchentreffen geworden.
Im Fernsehen hatte ihn niemand mehr sehen wollen, und hinter den Kulissen gab es Uneinigkeit: Nach einem Jahr Pause wird der Deutsche Fernsehpreis wieder verliehen, als Fest für Fernsehmacher im kleinen Rahmen.
Verfilmungen der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus im ZDF bestechen durch ihre Sprünge und massive Unlogik. „Böser Wolf“ verzichtet auf einiges, was die bisherigen Filme an die Grenze zur Lächerlichkeit brachte.
Die Talk-Sendung „Schulz & Böhmermann“, der Nachfolger des Roche-Böhmermann-Formats, wirkt leider arg berufsjugendlich. Die erste Ausgabe kommt an die eigene Vorlage nicht heran.
In der Serie „Ein starkes Team“ ist Maja Maranow mit ihrem letzten Auftritt zu sehen: Es ist ein melancholischer Film, bei dem man sich nun unweigerlich fragt: Wusste die Schauspielerin von ihrem Abschied?.
Experten dürfen im Interview nicht von Flüchtlingen sprechen, Moderatoren tun Polizeiaussagen als „wahrscheinlich letztlich Klischees“ ab: Wie der Rundfunk mit der Silvesternacht von Köln umgeht, ist das Gegenteil von Journalismus. Ein Kommentar.
Die Schauspielerin Maja Maranow ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Sie spielte in Dutzenden Filmen mit – darunter über 20 Jahre lang die Kommissarin in der ZDF-Serie „Ein starkes Team“. Kollegen und Fans trauern.
Die beliebte Fernseh-Schauspielerin Maja Maranow ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Ihre Paraderolle hatte sie erst kürzlich aus freien Stücken an den Nagel gehängt.
Im Netz kursiert eine Zahl, die das Geschehen an Silvester in Köln relativieren soll: die vermeintliche Dunkelziffer von Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest. Man hört sie auch bei ARD und ZDF. Wieso überprüft das dort keiner?
Im Parlamentskanal Phoenix wird unaufgeregt über das Versagen der Kölner Polizeiführung in der Silvesternacht diskutiert, in der Frauen massenhaft angegriffen wurden. Es geht auch um die Lehren, welche die deutsche Politik ziehen muss, damit die Stimmung nicht vollständig kippt.
Niemand will Fremdenhassern und Rechtsextremen in die Hände spielen. Doch die Angst davor treibt ARD und ZDF zu Eiertänzen in der Berichterstattung über die Silvesternacht in Köln.
„Kommunikationsprobleme“ bekennt die Kölner Polizei beim Umgang mit den Übergriffen in der Silvesternacht. Auch ARD und ZDF haben solche – bei der Berichterstattung. Sie sollten es einmal mit Journalismus versuchen.
Was in Köln in der Silvesternacht geschah, macht manche offenbar sprachlos. Dabei gilt es, genau zu benennen, wer hier Gewalt gegen Frauen ausübte. Sonst läuft die Diskussion in die verkehrte Richtung.
Im ZDF soll Jan Josef Liefers als Anwalt reiche Sprösslinge an einem Privatgymnasium unterrichten. Die feiern schwarze Messen und proben groteske Rollenspiele. Grotesk ist leider auch der ganze Film.
Im neuen Jahr gibt es frisches Geld. Das druckt Bastian Pastewka als verzweifelter Familienvater im ZDF jedoch selbst. Der Fälscher blüht auf – doch für wie lange?
Was läuft im Fernsehen? Nix. Zumindest nichts Neues. Das stimmt natürlich so nicht. Aber Überraschungen sind rar. Dabei läuft den Sendern durch die neue Konkurrenz aus dem Internet die Zeit davon.
Nicht jede Meldung schafft es in die Zeitung, und das aus gutem Grund. Viele verfügen nämlich über einen extrem hohen Nichtigkeitsfaktor. Aber machen wir eine Ausnahme und melden das Unwichtigste vom Tage.
Das ZDF berichtet kritisch über Wladimir Putin, die Attacke des russischen Staatsfernsehens folgt auf dem Fuß. „Russia 1“ wirft dem deutschen Fernsehen Manipulation vor. Doch die Beweisführung aus Moskau erscheint zweifelhaft.
Alle Jahre wieder bricht bei der Fabrikanten-Familie Maillinger das Chaos aus. Der ZDF-Film „Das beste aller Leben“ ist Teil vier einer Saga, die dem Beispiel der Kino-Komödie „Hangover“ folgt: Es geht jedes Mal um denselben Trick.
Andrea Sawatzki hat zu Weihnachten eine abgründige Story erdacht: „Tief durchatmen, die Familie kommt“ ist ein teuflisches Experiment. Woher rührt ihr Faible für die schwarze Komödie? Das verrät die Schauspielerin im Gespräch.
Bernd Heller war das Gesicht des ZDF-„Sportstudios“. Er drehte den Film, in dem der Sprinter Ben Johnson sein Doping ausplauderte. Dann war der Journalist im Sender nicht mehr gefragt. Und heute? Dreht er mit Kameradrohnen.
Im ZDF prallen heute Welten und Generationen aufeinander: Hannelore Hoger spielt eine verbitterte Frau, die einen jungen Sinto trifft und ihre Vorurteile über Bord kippt. Damit wären aber noch nicht alle Fragen geklärt.
Ein Kind kommt behindert zur Welt, die Geburtshelferin steht vor Gericht. Hat sie ihre Fähigkeiten überschätzt? Der ZDF-Film „Nacht der Angst“ ist ein klassisches Gerichtsdrama und zeigt das Risiko des Lebens.
In ihrem vierten Fall „Schattenriss“ fällt Winnie Heller unter Geiselnehmer. Verschoben wurde dieser Fernsehkrimi, anders als der „Tatort“ mit Til Schweiger, aber nicht.
Der Versuch, die Anschläge von Paris in der Kika-Sendung „Logo!“ kindgemäß zu erklären, ist gründlich schiefgegangen. Jetzt hat der Sender den Beitrag aus der Mediathek entfernt.
Gedacht war das Fußballspiel Deutschland gegen Holland als Solidaritätsbekundung und als Zeichen dafür, dass man sich nicht verunsichern lässt. Passiert ist genau das Gegenteil.
Das Freundschaftsspiel Deutschland gegen Holland war als Demonstration der Stärke und des Widerstands gedacht. Dann kommt die Absage – und für die Fernsehsender wird es dramatisch. Sie demonstrieren, wie Verunsicherung aussieht.
Die Serie „The Fall – Tod in Belfast“ wurde in England gefeiert und war hoch umstritten. Ist sie frauenfeindlich? Verherrlicht sie Gewalt? Im ZDF können sich die Zuschauer jetzt ein Bild davon machen.
Die Nachricht des Attentats trifft die Fußballreporter mitten im Geschehen. Vor den Kameras ringt man um Worte, doch man liest schon in den Gesichtern, was an diesem Abend geschehen ist.
Warum dreht der Regisseur Lars Becker Filme vor allem nachts? Damit die Zuschauer sehen, worum es ihm geht: um Geschichten wie aus dem echten Leben. In seiner ZDF-Reihe „Nachtschicht“ macht er das vor. Eine Begegnung.
Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Flüchtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.
Es schimmert dunkel am Grund der Seele: In „Silvia S. - Blinde Wut“ spielt Maria Simon eine Frau im Zirkel der Entfremdung von der Welt. Der harte, beeindruckende Film seziert die Psyche einer Amokläuferin.
Der Ausschluss des Hetzredners Akif Pirinçci aus dem öffentlichen Diskurs ist kein Verlust. Doch dass seine Aussagen bei Pegida von Medien im falschen Zusammenhang zitiert wurden, ist verheerend.
Mit dem Zweiten sieht man schlechter: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in der Flüchtlingskrise vor allem für Durchhalteparolen zuständig. Es beweist dabei, warum es der Politik so lieb und teuer ist.