Ein Zuviel an Gegenwart
So muss es doch wohl gewesen sein: Peter Geimer sieht sich an, wie historische Ereignisse zu Bildern werden.
So muss es doch wohl gewesen sein: Peter Geimer sieht sich an, wie historische Ereignisse zu Bildern werden.
Der frühere ZDF-Korrespondent Dietmar Schumann hat geschrieben, der Sender habe 2015 eine Dokumentation, die sich kritisch mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin auseinander setzte, nicht haben wollen. Der Sender sagt: Wir haben ausgestrahlt.
Die Bundesländer einigen sich nicht auf einen neuen Sendeauftrag für die öffentlich-rechtlichen Sender. Umstritten ist, welche Art von „Unterhaltung“ laufen soll.
Der Journalist Dietmar Schumann hat für das DDR-Fernsehen und dann lange für das ZDF gearbeitet. Putin traf er mehrmals. Doch mit seinen Eindrücken über den menschenfeindlichen Machthaber drang er nicht durch.
Nathanael Liminski, Staatskanzleichef von NRW, erwartet, dass ARD und ZDF sparen. Das von der ARD angekündigte Nachrichtensoloprogramm sieht er sehr kritisch und fragt: Wo bleibt die Gemeinsamkeit mit dem ZDF?
ARD und ZDF nehmen ihre Berichterstattung aus Russland wieder auf. Über den Krieg in der Ukraine werden sie allerdings nicht berichten.
Wegen des neuen, extrem rigiden Mediengesetzes haben ARD und ZDF ihre Korrespondenten aus Moskau zurückgerufen. In den kommenden Tagen wollen die beiden Sender aber wieder aus Moskau berichten.
38 Jahre beim ZDF, zehn Jahre Intendant: Auf dem Mainzer Lerchenberg wird Senderchef Bellut verabschiedet. Bundespräsident Steinmeier hält die Rede zur Stunde. Er sagt, was Pressefreiheit für Demokratie und Frieden bedeutet.
Nachrichten im ZDF waren 34 Jahre lang seine Sache: Nun ist der frühere „heute“-Moderator Claus Seibel im Alter von 85 Jahren gestorben.
Katrin Seibold gefällt sich als Whistleblowerin und im Fußball schwadroniert man über Weltpolitik
Wladimir Putin führt Krieg gegen die Ukraine, da ist Frohsinn nicht angesagt. ARD, WDR und ZDF streichen das Fastnachtsprogramm.
Wenn die letzte Hoffnung ein noch nicht marktreifes Medikament ist: Das Drama „Eine riskante Entscheidung“ denkt berührend und konstruktiv über eine moralische Zwangslage nach.
„Eine riskante Entscheidung“ läuft am Montag, 21. Februar, um 20.15 Uhr im ZDF und ist in der Mediathek verfügbar.
Der Rundfunkbeitrag muss bis 2024 nicht steigen. Das sagt die Gebührenkommission KEF. Die Sender seien ausreichend finanziert. Sie haben Geld für Streaming, Großbauten, Personal und die Pensionskasse.
Der neue „Taunuskrimi“ nach Nele Neuhaus ist eine Geschichte voller Grausamkeiten: Im Zweiteiler „Muttertag“ geht ein Frauenmörder um, der als Pflegekind misshandelt wurde.
Der Krimi wird am Montag um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt und ist vorab in der Mediathek verfügbar.
Im Verlegerverband BDZV formiert sich Opposition gegen Springer-Chef Mathias Döpfner als Verbandspräsident. Wird sie ihn stürzen?
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde Jan Böhmermanns gegen die Gerichtsurteile zu seinem Erdoğan-Gedicht nicht angenommen. Das dürfte für den ZDF-Unterhalter die Höchststrafe sein.
Die Olympischen Winterspielen beginnen mit der Eröffnungsfeier und dem Einmarsch der Nationen. Wie ist die Reihenfolge, wann sind wir dran und wer trägt die deutsche Fahne?
In „Neben der Spur“ löst der Psychiater Joe Jessen seinen letzten Fall. Ulrich Noethen spielt großartig. Doch bleibt die ZDF-Serie nach den Romanen vom Michael Robotham seltsam unvollendet.
Die neue ZDF-Serie „Kolleginnen“ schickt zwei Kommissarinnen ins Rennen, die manches verbindet: Der Ex der einen ist der neue Freund der anderen. Und Staatsanwalt ist er auch noch. Trotzdem ist dieser Krimi Frauensache.
Ist es nicht gerechtfertigt, dass Wikimedia auf die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender zu greifen will? Wir denken, wir haben gute Gründe. Ein Gastbeitrag.
Wenn es im ZDF hieß „Erkennen Sie die Melodie?“ wurde es dank der Moderation von Ernst Stankovski musikalisch unterhaltsam. Dabei gefiel ihm sein Part gar nicht übermäßig. Nun ist der Schauspieler im Alter von 93 Jahren gestorben.
Die Dokumentation „Ganz normale Männer - der ,vergessene Holocaust’“ geht der Frage nach, wie durchschnittliche Menschen Täter wurden und sich in die NS-Todesmaschinerie einfügten. Die Erkenntnis ist bis heute aktuell.
Matti Geschonnecks Fernsehfilm über die Wannseekonferenz zeigt die menschlichen und bürokratischen Abgründe des nationalsozialistischen Völkermords. Aber seiner Darstellung fehlt die nötige Schärfe.
Die Reform von ARD und ZDF, die die Länder anregen, ist wohlbegründet. Und die Eigenständigkeit von Radio Bremen ist es auch. Ein Gastbeitrag.
2600 Eingaben gab es zur Reform von ARD und ZDF. Die Bürger haben sich rege beteiligt. Wir fragen die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD), was nun geschieht. Haben Anregungen und Kritik Wirkung?
Information, Bildung, Kultur: Die Bundesländer wollen Qualitätsmedien stärken. Doch welche sind gemeint? Geht es nur um ARD und ZDF? Wir haben uns dazu bundesweit ungehört.
Auf lange Sicht wolle man das erste ARD-Programm „abschalten“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU in Sachsen-Anhalt, Markus Kurze. Jetzt besinnt er sich anders: Man wolle die ARD „umwandeln“. Was heißt das jetzt?
Die CDU in Sachsen-Anhalt kann sich vorstellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf längere Sicht ohne „Das Erste“ auskommt. So sagt es der parlamentarische Geschäftsführer Markus Kurze. Kann daraus etwas werden?
Ein toter Kunstexperte in den Sylter Dünen, allerlei Ambitionen und ein „Culture Clash“: Auch die neuste Folge der Krimi-Reihe beweist, dass „Nord Nord Mord“ durch die Typen lebt, nicht durch die Fälle.
Die Firma Spiegel TV hat Statisten für eine Corona-Demonstration gesucht. Sie sollten für das Magazin „Terra Xpress“ eine bestimmte Szene nachstellen. Das sorgte für Verwirrung.
Auftrag und Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender sollen reformiert werden. Dazu legt die Rundfunkkommission einen Entwurf vor. Dieser ist ein schlechter Witz. Denn die Länder wälzen die große Aufgabe, vor der sie stehen, auf andere ab. Ein Gastbeitrag.
Die moderne Kunst wird wieder einmal zum Sündenbock gemacht. Sie wird mit Kolonialismus und Rassismus in eins gesetzt. Ein Beitrag des ZDF macht bei diesem „Wokeism“ feste mit.
Im ZDF-Krimi „Die Toten vom Bodensee“ sieht eine junge Frau Morde voraus. Ob das daran liegt, dass sie die Taten begeht? Die Kommissare Zeiler und Oberländer glauben nicht an Übersinnliches. Und liegen richtig.
Das Jugendportal von ARD und ZDF „funk“ verbreitet in einem Video über Adolf Hitler historischen Nonsens. Erst nachdem deutsche Historiker auf den Plan treten, geht das Video offline. Vorher war von einem „kleinen Fehler“ die Rede.