Beitragszahler, macht Vorschläge!
Die Bundesländer wollen wissen, was dem Publikum zur Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio einfällt. Diese Gelegenheit sollte man nutzen. Und zwar jetzt.
Die Bundesländer wollen wissen, was dem Publikum zur Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio einfällt. Diese Gelegenheit sollte man nutzen. Und zwar jetzt.
Der ZDF-Mehrteiler „Der Palast“ erzählt die deutsche Teilung als Geschichte getrennter Zwillinge. Das fällt leider etwas altbacken und bei den Revueszenen peinlich sexistisch aus.
Das zweite Jahr der Corona-Pandemie war das erste, in dem alle Medien verstanden haben, dass sie sich verändern müssen. Manche sind weiter als andere.
Nach fast 20 Jahren nimmt Claus Kleber Abschied vom „heute journal“. Seine letzte Moderation endet mit einem langen Appell.
Der „Bison“-Mann im Capitol. Deutsche Politiker in Windjacken. Milliardäre im Weltall. Karneval in Köln. Clubhouse. „Impfmüdigkeit“. Und Dennis Scheck zu Pferd: Das F.A.S.-Feuilleton verabschiedet sich vom Jahr 2021 - mit einer Liste.
Die älteste Geschichte, schwedisch verjüngt: Im clever verschachtelten ZDF-Zweiteiler „Der Zauberwürfel“ konkurrieren zwei Brüder um die Liebe des Vaters und noch viel mehr.
Den Märchenfilmen der ARD geht die Puste aus. Das zeigt „Der Geist im Glas“, der nur Zeitgeist verbreitet. Das ZDF macht es mit „Zwerg Nase“ viel besser.
Der Krimi-Mehrteiler „Mord in der Familie“ läuft am 27. und 28. Dezember (jeweils 20.15 Uhr) im ZDF und ist in der Mediathek verfügbar.
Rainer Robra im Gespräch: Als Staatskanzleichef von Sachsen-Anhalt hat er den neuen Vertrag zum Auftrag von ARD und ZDF verhandelt. Hier berichtet er ,wie die Stimmung im Landtag ist und warum die Plattform ARD Kultur in Weimar und nicht in Halle entsteht.
Im ZDF läuft „In 80 Tagen um die Welt“ als neue Serie – und erweist sich als das perfekte Weihnachtsprogramm für die ganze Familie.
Zum Jahresende gibt Tom Buhrow turnusgemäß den Vorsitz in der ARD ab. Im Frühjahr formulierte der WDR-Intendant an dieser Stelle seine Vision für die „ARD 2030“ als Online-Netzwerk. Wie sieht es heute damit aus?
Die Bundesländer überarbeiten den Auftrag von ARD und ZDF. Film, Serie und Shows scheinen sie gering zu schätzen. Das ist ein Fehler. Ein Gastbeitrag.
War Bismarck ein Vorläufer von Helmut Kohl? Thomas Thieme jedenfalls spielt ihn so im ZDF, und die Dokumentation „Kaiserspiel“ zur deutschen Reichsgründung von 1871 bietet dazu den passenden Rahmen.
Der neue Bundesgesundheitsminister brüstet sich bei Maybrit Illner im ZDF damit, er habe bewirkt, dass ein Beitrag von „Bild“ aus dem Netz verschwunden sei. Dort weiß man von nichts.
Soll das „Gendersternchen“ im Programm des ZDF mitgesprochen werden oder nicht? Dazu gibt es im Fernsehrat eine Kontroverse. Der Intendant Thomas Bellut gibt den Moderator.
Eine lesbische Hochzeit in der altgedienten Cornwall-Romanzenreihe? Produzent Michael Smeaton im Gespräch über die behutsame Modernisierung von Rosamunde Pilchers Stoffen und ihre Ähnlichkeit mit Schokoriegeln.
Die Ampelparteien haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Wichtiger als dessen Wortlaut ist das Vertrauensverhältnis zwischen den führenden Politikern. Im Fernsehen bekunden sie ihre Lernbereitschaft. Das wäre ihr Kapital.
Die Öffentlich-Rechtlichen haben Reformbedarf. Jetzt hat sich einiges getan, was Schleswig-Holstein maßgeblich vorangetrieben hat. Ein Gastbeitrag zu Aufträgen, Zielen und neuen Schwerpunkten.
In der Talkshow von Markus Lanz war eine Grafik zu sehen, die darstellte, dass die Corona-Impfung bei älteren Menschen angeblich schlechter wirkt. Das bringt den Sender nun in Erklärungsnot.
Der Fernsehfilm „Die Welt steht still“ von Dorothee Schön versucht, Bilder für eine Zeit zu finden, in der noch niemand ahnte, was die Pandemie für die Welt bedeutet. Ein Film, über den man reden wird.
Die Bilder sind schon gesendet, auf Youtube sollen sie nun nicht mehr stehen: Das Landgericht Köln verbietet Bild TV, die am Wahlabend ohne Genehmigung verwendeten Inhalte aus der „Berliner Runde“ online zu lassen. Der Sender will sich wehren.
Sie hatte riesigen Erfolg mit ihren hintergründigen Dorfromanen „Altes Land“ und „Mittagsstunde“ – jetzt wird die aus Husum stammende Schriftstellerin Dörte Hansen Stadtschreiberin in Mainz.
Die Serie „Furia“ erzählt von einer rechtsextremen Terrorgruppe, die zum großen Schlag ausholen will. Ein oberflächlicher Thriller ist das nicht.
Am Samstagabend präsentierte Thomas Gottschalk die Jubiläumsausgabe von „Wetten, dass..?“. Der Moderator und die Show wirkten, als seien sie nie weg gewesen. 13,8 Millionen Zuschauer: Kein Wunder, dass der Showerfinder Frank Elstner da auf Ideen kommt.
Junge Leute programmieren coole Sachen und sortieren ihr Leben im Coworking-Space. Das ist das Szenario der ZDF-Serie „Start the fck up“. Warum nur gerät das so kindisch?
Der Film „Bring mich nach Hause“ stellt die Frage, wo die Grenzen moderner Medizin liegen und wann ein Mensch sterben darf. Es hätte vielleicht ein guter Film werden können.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland schreibt dem ZDF-Intendanten Thomas Bellut. Josef Schuster ist besorgt über den Umgang mit Antisemitismus. Es geht um einen konkreten Fall.
In der Fantasy-Serie „Mysterium“ geraten Jugendliche in eine Parallelwelt, finden sie wieder zurück? Die Serie ist so hochwertig produziert, dass man denkt: Das sollte es von der ARD nicht nur im Kika geben.
Die Bundesländer haben sich über die Reform des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Sie ebnen den Sendern den Weg ins Netz. Was bedeutet das für die Beitragszahler?
Katja Wildermuth ist seit neun Monaten Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Was sind ihre Pläne? Sie will ARD-alpha zum Wissenschaftsportal machen und online eine Führungsrolle spielen. Vom ZDF grenzt sie sich ab. Ein Interview.
Achtung, Gefühlsbombe: In der ZDF-Serie „Wir“ blüht die Liebe zwischen zwei Freundinnen abermals auf. Die eine bekommt von ihrem Partner gerade einen Heiratsantrag. Daraus entwickelt sich was.
Feyza-Yasmin Ayhan arbeitet als Gagautorin für eine Comedy-Sendung des ZDF. Aufgefallen ist sie mit Äußerungen, die man als antisemitisch bewerten kann. Dem Sender macht das offensichtlich nichts aus.
Beim Hessischen Rundfunk steht eine Intendantenwahl an. Der amtierende HR-Chef lässt durchblicken, wie er sich die Zukunft des Senders vorstellt, und mit wem. Das wirkt ganz schön abgekartet.
Die Bundesländer wollen den Sendeauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reformieren. Doch sie kommen nicht voran. Die SPD-Medienpolitikerin Heike Raab fordert, dass jedes Land einzeln etwas unternimmt. Wie führt das weiter?
Der Hessische Rundfunk bittet zur Intendantenwahl. Zwei Kandidaten sind im Rennen. Die Filmemacherin Ina Knobloch träte gerne als Unabhängige an. Mit welchem Programm?
Was Donald Trump recht war, ist dem von den Grünen geführten Umweltministerium in Mainz nur billig: Es hat per Microtargeting gezielt Facebooknutzer angesprochen, die sich für die Grünen interessieren. Das ist verfassungswidrig, sagt eine Expertin.