Sie zeigen, was Fußball ausmacht
ARD und ZDF sind ganz berauscht von den Zuschauerzahlen bei der Fußball-EM der Frauen. Uns wundert das nicht. Viel zu lange wurde der Sport der Frauen kleingehalten – auch von den Sendern.
ARD und ZDF sind ganz berauscht von den Zuschauerzahlen bei der Fußball-EM der Frauen. Uns wundert das nicht. Viel zu lange wurde der Sport der Frauen kleingehalten – auch von den Sendern.
Wer Fußballspiele im TV verfolgen will, muss künftig tief in die Tasche greifen. Im Interview spricht der Sportbuchautor Ronald Reng über die Konkurrenz der Streamer, die Zersplitterung der Fußballrechte und die Gefahr der Übersättigung.
In der ZDF-Comedy „Fett und Fett“ sind zwei Anfangdreißiger auf Sinnsuche. Ihre Tour durchs Leben kommt wie ein verfilmter Laber-Podcast daher. Aber in der Beiläufigkeit liegt echter Tiefgang. Das hat was.
Der Ball Chair hat den finnischen Designer Eero Aarnio berühmt gemacht. Vor wenigen Tagen ist der finnische Designer 90 Jahre alt geworden. Erinnerungen an einen ungewöhnlichen Besuch.
Dieter Wedel hätte als großer Regisseur in die Fernsehgeschichte eingehen können. Doch seine Karriere überschatten die Vorwürfe schwerer Sexualstraftaten. Zum Prozess kommt es nicht mehr.
Die ZDF-Journalistin Birte Meier will dasselbe Gehalt wie männliche Kollegen mit vergleichbarem Job. Mit ihrer Verfassungsbeschwerde ist sie gescheitert. Ihre Unterstützer erkennen darin aber trotzdem einen Sieg.
Aus der Zeit gefallen: Film- und TV-Produzenten fordern eine kurzfristige Erhöhung des Rundfunkbeitrags.
Auf dem Münchner Filmfest feiert die „neue deutsche filmgesellschaft“ (ndf) ihr 75-jähriges Bestehen. Die Fantastischen 4 treten auf und Klaas Heufer-Umlauf legt den ndf-Chef Matthias Walther auf den Grill. Und verrät, warum er im ZDF vor allem den „Bergdoktor“ schätzt.
Auf dem Filmfest München geht es hoch her: Regisseurinnen und Regisseure beklagen Altersdiskriminierung. Die beginne schon in recht jungen Jahren. Ein ZDF-Fernsehspielchef nimmt dazu Stellung.
Der neue Auftrag von ARD und ZDF ist deutlich: mehr Kultur, in Maßen Leichtes. Und über die Rundfunkräte bekommen die Bürger mehr Einfluss. Ein Gastbeitrag.
Es beginnt mit einer fehlgeleiteten Email, daraus wird eine verwickelte Liebesgeschichte. Im ZDF läuft die Verfilmung des Romans „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Man kann sehen, warum das ein Bestseller war.
Der Rundfunkbeitrag ist auf die Rekordsumme von 8,42 Milliarden Euro gestiegen. Die Sender werden sagen, das sei zu wenig. Ihr Finanzbedarf scheint unendlich zu sein.
Die öffentlich-rechtlichen Sender können sich über Geldmangel nicht beklagen. Der „Beitragsservice“ ist effizient. Es gibt wenige Befreiungen, dafür aber Zwangsanmeldungen, im Namen der „Beitragsgerechtigkeit“.
Die öffentlich-rechtlichen Sender erhalten aus dem Rundfunkbeitrag mehr Geld denn je zuvor. 8,42 Milliarden Euro waren es im vergangenen Jahr. Für die Anstalten hat sich die Erhöhung des Rundfunkbeitrags gelohnt.
Eigentlich sollte der Tankrabatt die Verbraucher entlasten – bisher nutzt er jedoch vor allem den Ölkonzernen. Bundesfinanzminister Christian Lindner hält die Einführung trotzdem für richtig.
Ein Krimi als Zeitkapsel: ZDFneo zeigt die sehenswerte ukrainische Serie „Hide and Seek“. Gedreht wurde in Enerhodar, das seit März 2022 von russischen Invasoren besetzt ist.
Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung warnt ARD, ZDF und Deutschlandradio davor, im Internet den Vorgaben der Social-Media-Konzerne zu gehorchen. Die Sender bräuchten eine „Digitalethik“. Wie sähe die aus?
Die Bundesländer formulieren den Sendeauftrag der Öffentlich-Rechtlichen neu. Die Sender dürfen sich freuen, sie bekommen alle Freiheiten und sind vieler Pflichten ledig.
In der vergangenen Woche: Toni Kross gegen den ZDF-Reporter Nils Kaben und Wagenladungen von Journalisten auf Sylt.
Die Bundesländer haben sich auf einen neuen Sendeauftrag für die öffentlich-rechtlichen Sender geeinigt. Was das genau heißt, ist aber noch offen. Der Rundfunkbeitrag war noch kein Thema.
Seit sechs Jahren beschäftigen sich die Bundesländer mit der Reform der öffentlich-rechtlichen Sender. Am Donnerstag könnten sie endlich einen Beschluss fassen. Was hätte der für Folgen?
Dresden ist aus den dortigen Menschen nicht herauszubekommen, und sie lassen nichts anderes hinein: 3sat zeigt eine Dokumentation über den Schriftsteller Uwe Tellkamp und seinen „Streit um die Meinungsfreiheit“.
Der Ökonom Martin Detzel ist neuer Chef der Gebührenkommission KEF. Wir fragen ihn, wie sein Gremium arbeitet und womit die Beitragszahler rechnen müssen. Werden ARD und ZDF noch teurer?
Eine Recherche des „ZDF-Magazins Royale“ macht dem bekannten Influencer Fynn Kliemann zu schaffen. Er soll mit Schutzmasken unehrliche Geschäfte betrieben haben. Seine Ausrede dazu fällt recht matt aus.
Die Bundesländer sitzen seit ewigen Zeiten an einem neuen Sendeauftrag für ARD und ZDF. Nun scheint eine Einigung in Sicht. Über den Rundfunkbeitrag ist aber noch nichts gesagt.
Die öffentlich-rechtlichen Sender tun so, als wolle die Politik ihr das Recht auf Unterhaltung streitig machen. Das ist Nonsens, denn Leichtes dominiert das Programm.
Hans Janke hat als Fernsehspielchef des ZDF eine Ära geprägt. Vieles von dem, was heute im Zweiten läuft, entstand in seiner Zeit. Im Mittelpunkt stand für Janke immer der Mensch. Nachruf auf den großen Fernsehmacher, der im Alter von 77 Jahren starb.
Er war Chef des Grimme-Instituts und prägte im ZDF als Fernsehfilmchef eine Ära. Der „Fernsehfilm der Woche“ war seine Idee. Nun ist Hans Janke im Alter von 77 Jahren gestorben.
Revolte verpasst: Das ZDF setzt „Endlich Witwer“ mit Joachim Król fort, aber aus der herrlichen Kunstrasen-Elegie wurde eine Achtundsechziger-Schnulze. Eine sympathische immerhin.
Der ZDF-Intendant Norbert Himmler hat sein Personaltableau präsentiert. Bettina Schausten wird Chefredakteurin des Senders. Die bisherige Chefin von ZDFneo, Nadine Bilke, übernimmt die Programmdirektion.
Uffbasse Lumbeseggl, hier kommt die Freiburg-Mafia: Die Schmunzelkrimireihe „Breisgau“ schwächelt schon in der zweiten Folge so brutal, dass der Dampfnudelblues droht.
„Breisgau – Nehmen und Geben“ läuft am Mittwoch, 6. April um 20.15 im ZDF und ist über die Mediathek verfügbar.
Was dabei herauskommt, wenn man die Stunt-Festigkeit von „Cobra 11“ mit den Kulissen des „Bergdoktors“ paart: Die Serie „Einsatz in den Alpen - Der Armbrustkiller“ ist sehr fetzig und sehr unterkomplex.
Der „Ereignis- und Parlamentskanal“ Phoenix wird 25. Gibt es etwas zu feiern? Eher nicht, denn vor allem die ARD stellt den Sender ins Abseits. ARD und ZDF verfolgen, jeder für sich, eigene Pläne.
Der frühere ZDF-Korrespondent Dietmar Schumann beklagt, der Sender habe eine von ihm geplante Putin-kritische Dokumentation 2015 nicht gezeigt. Das ZDF sagt, man habe gesendet. Schumann erwidert, das sei aber gar nicht seine Doku gewesen.
Auf Publikum im Studio müssen die Talkshows wegen der Corona-Pandemie verzichten. Für Markus Lanz im ZDF läuft es so sogar besser, sagt der Redaktionschef Markus Heidemanns und zieht daraus einen Schluss.