Für einen stabilen Beitrag ist es zu spät
Für die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen die Länder den Rahmen setzen. Dabei geht es um die ARD, nicht ums ZDF. Und von 2025 an werden die Sender mehr brauchen. Ein Gastbeitrag.
Für die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen die Länder den Rahmen setzen. Dabei geht es um die ARD, nicht ums ZDF. Und von 2025 an werden die Sender mehr brauchen. Ein Gastbeitrag.
Am Mittwoch wollen die Bundesländer den nächsten Schritt zur Reform von ARD und ZDF gehen. Die Sender sollen endlich zusammenarbeiten. Ein „Zukunftsrat“ soll größere Perspektiven aufzeigen. Doch wer weiß, welche das sind?
Bei Recherchen zum Jubiläum „60 Jahre ZDF“ stieß der Sender auf Ungereimtheiten in der Vita des Gründungsintendanten Karl Holzamer. Die Forschung ergab: Er war in der NS-Zeit bei der SA und Mitglied der NSDAP.
Kurz vor der Wahl in Berlin hat das ZDF-Magazin „Drehscheibe“ über die autofreie Friedrichstraße berichtet. Eine befragte „Bürgerin“ war hellauf begeistert. Kein Wunder, ist sie doch bei den Grünen aktiv. Das ZDF sagte das den Zuschauern nicht.
Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer sehen die Welt auf einer „Rutschbahn“ in den Atomkrieg. In einem Manifest fordern sie gemeinsam das Ende der Waffenlieferungen. Heftige Kritik bleibt nicht aus – und Zustimmung aus wohl unerwünschter Ecke.
Die ARD schichtet eine Viertelmilliarde ins Digitale um. Wenn es ums eigene Gehalt geht, will NDR-Intendant Knuth aber nichts ändern. Und ZDF-Chef Himmler hält seinen Sender für supereffizient. Dabei ist er der teuerste.
Der Rechnungshof von Rheinland-Pfalz empfiehlt dem ZDF mehr Kooperation mit der ARD im Ausland. Und fordert, dass die Onlinekosten transparent gemacht werden.
Cooles Ostfriesland: Mit der Serie „Dünentod“ fischt RTL bei den beliebten Nordseekrimis mit. Gebraucht hat das niemand, aber ihr Held Tjark Wolf hat Ausstrahlung und Geschmack.
Eine ZDF-Vorabendserie zwischen Geschäft und Gefühl: „Hotel Mondial“ wirkt wie auf dem Reißbrett der Diversitätsrichtlinie entworfen.
Die Rundfunkkommission der Länder hatte angeblich den ganz großen Wurf in Sachen Reform von ARD und ZDF vor. Doch was bleibt vom Treffen im pfälzischen Deidesheim? Heiße Luft.
Die Rundfunkkommission der Bundesländer hat zur Reform von ARD und ZDF beraten: Es soll ein Expertengremium geben, und die Sender sollen im Netz auf eine gemeinsame technische Plattform gehen.
Die Rundfunkkommission der Länder geht in eine Klausurtagung. Das ist ungewöhnlich. Was davon zu erwarten ist, erklärt die Staatssekretärin Heike Raab.
Der Film „Sievers und die letzte Beichte“ zeigt, wieso „Nord Nord Mord“ die Rosamunde-Pilcher-Krimiserie des ZDF ist: ein weiteres Kapitel des Wohlfühlfernsehens von der Nordseeküste.
Julia Beautx über ihren Aufstieg zu einer der erfolgreichsten deutschen Influencerinnen, Fingernagel-Styling und fünfstellige Werbehonorare.
Nach sechzehn Jahren gibt Anne Will ihre ARD-Talkshow ab. Die Sendung gilt als Hochamt des Polittalks. Sie ist für Politiker wichtig, für Regierungschefs zumal, wenn sie in Bedrängnis sind. Wer sitzt da künftig für die ARD?
Aber bitte keine Alleingänge: Deutschland wird Schützenpanzer in die Ukraine liefern. Ob bald Kampfpanzer folgen könnten, diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen.
Ältere Fernseher können die Jugendschutzprüfung in der ZDF-Mediathek nicht durchlaufen. Doch es gibt für Erwachsene eine Lösung, bestimmte Serien nicht nur zu nachtschlafender Stunde sehen zu können.
Mit technischen Hürden will das ZDF den Jugendschutz sicherstellen. Damit macht es sich der Sender allerdings zu einfach 0 und animiert zu Verschwendung.
Markus Söder ist aus dem Verwaltungsrat des ZDF ausgeschieden. Er habe dafür keine Zeit, heißt es. Sein Kollege Ministerpräsident Dietmar Woidke vertritt die Länder dort noch. Und macht Radau wegen des Rundfunkbeitrags.
Lützerath soll dem Braunkohleabbau weichen – die Räumung steht bevor. Doch worum geht es in dem Konflikt?
Der CSU-Politiker hat im Dezember mit sofortiger Wirkung sein Amt als Verwaltungsratsmitglied niedergelegt. Ein Sprecher der Staatskanzlei begründet den Rückzug mit „umfangreichen Verpflichtungen“.
„Gestern waren wir noch Kinder“ läuft in sieben Folgen am Montag, Dienstag und Mittwoch um 20.15 Uhr im ZDF und ist vorab in der Mediathek verfügbar.
Zweieinhalb Jahre nach dem Überfall auf ein Drehteam der ZDF-„heute show“ erhebt die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen vier Verdächtige. Sie sollen der linken Szene zugehören und geplant vorgegangen sein.
Der neue ARD-Vorsitzende Gniffke sagt, was er verändern will. Das klingt ähnlich wie zuletzt bei ZDF-Chef Himmler: Die Öffentlich-Rechtlichen reden von Neuem – wollen aber bleiben, wie sie sind.
Ist Teil vier der Nordholmkrimisaga des ZDF nun bitte endlich der letzte? „Die Frau im Meer“ mit Anja Kling und Heino Ferch ist Fernsehen zum Ausnüchtern. Drei Stunden gepflegte Langeweile, da kann man eine Menge bügeln.
Skandal im Hintergrund: Das untergegangene Institut für Rundfunktechnik IRT hat einen Prozess um Einnahmen aus dem berühmten MP3-Audiopatent verloren. Das trifft den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Denn dem gehörte das Institut.
Norbert Himmler, der Intendant des ZDF, will nicht über eine Fusionierung oder Privatisierung seines Senders debattieren. Deutschland, davon ist er überzeugt, braucht zwei öffentlich-rechtliche Systeme.
2023 bekommt die deutsche Medienpolitik viel zu tun. Die Bundesländer müssen dafür sorgen, dass die EU nicht alle Macht an sich reißt. ARD und ZDF brauchen Tempo bei der Reform. Und dann - kommt der neue Rundfunkbeitrag.
Wie klingt Rosenkohl? Das Erste setzt zu Weihnachten neue Märchenfilme in den Sand, während das ZDF aus dem „Froschkönig“ brillantes Fantasy-Kino macht. Eine Übersicht.
Das ZDF zeigt die Dramaserie am 27. und 28. Dezember jeweils in drei Teilen ab 22:15 Uhr.
Das ZDF zeigt den Märchenfilm am 24. Dezember um 16:30 Uhr.
Das ZDF ist bei den Zuschauern beliebt. Das Bundesamt für Justiz verzeichnet mehr Beschwerden über Inhalte im Netz denn je. Die freien Mitarbeiter der ARD fordern mehr Mitsprache in den Sendern.
Die Gebührenkommission KEF fragt ARD und ZDF nach ihrem „Finanzbedarf“. Was bedeutet das für den Rundfunkbeitrag ab 2025? 350 Millionen Euro liegen auf der hohen Kante – 45 Millionen allein beim RBB.
Das Halbfinale der WM in Qatar heute ist für Béla Réthy der letzte Einsatz als Fußballkommentator im ZDF. Über einen Sportreporter, an dem sich seit jeher die Geister scheiden.
Überraschung für Fernsehzuschauer am Dienstagmorgen: Statt des ZDF-Morgenmagazins läuft im Zweiten Deutschen Fernsehen nur Ersatzprogramm. Grund dafür ist ein Warnstreik der ZDF-Mitarbeiter.
Der Kinderkanal Kika hat soch von dem Moderator Matondo Castlo getrennt. Warum will der Sender nicht verraten. Dabei liegt es auf der Hand. Derweil klärt der MDR Interessen. Und Islamisten geben sich im Netz als coole Kumpels.