Kommt ein Bandit ins Paradies
Er rollt und poltert und rollt: Die zauberhafte Reihe „Endlich Witwer“ macht selbst aus einem allzu akzentuierten Flüchtlingsplot großes Charakterspiel.
Er rollt und poltert und rollt: Die zauberhafte Reihe „Endlich Witwer“ macht selbst aus einem allzu akzentuierten Flüchtlingsplot großes Charakterspiel.
Vielfalt darstellen heißt für den Journalismus heute: die ganze Gesellschaft abbilden. Das gilt besonders für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ein Gastbeitrag des ehemaligen ZDF-Chefredakteurs.
ARD und ZDF wollen von den Beitragszahlern mehr Geld. Die Ministerpräsidenten Haseloff (CDU) und Woidke (SPD) fordern vom ZDF, mit dem vorhandenen Geld auszukommen: keine Erhöhung des Beitrags.
Bertelsmann lässt die Geschichte des „Stern“ erforschen. Gleichzeitig ist eine neue Kontroverse um die Hitler-Tagebücher entbrannt. Wurde ihr giftiger Inhalt verdrängt?
Die öffentlich-rechtlichen Sender geben sich bei der Anmeldung des Finanzbedarfs bescheiden. Sind sie das? Der deutsche Journalisten-Verband ist es jedenfalls nicht.
ARD, ZDF und Deutschlandradio haben bei der Gebührenkommission ihren „Finanzbedarf“ für die Jahre 2025 bis 2028 angemeldet. Sie fordern Steigerungen von bis zu 2,71 Prozent pro Jahr. Die Gewerkschaft DJV will mehr.
Bis Ende der Woche melden ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren „Finanzbedarf“ an. Sie schwimmen im Geld und hätten Grund zur Bescheidenheit. Doch darauf deutet nichts hin.
In der zweiten Folge nach dem Tod von Kommissarin Bönisch zieht im Dortmunder „Tatort“ wieder der Alltag ein. Der trauernde Kollege Faber bekommt weiche Züge. Das wirkt gar nicht schlecht.
Als Fernsehfilm der Woche ist „Laufen“ am Montag um 20:15 Uhr im ZDF zu sehen.
In hundert Tagen beginnt die Fußball-WM der Frauen. Aber noch immer hat die FIFA nicht entschieden, wer die Übertragungsrechte erhält. Woran hakt es? Ein Gespräch mit Axel Balkausky, dem Sportkoordinator der ARD.
Die Länder haben ein Gremium eingerichtet, das über die großen Linien der Medienpolitik berät. Es gibt jedoch akut zu tun – mit Blick auf ARD und ZDF, die Presse und Europa. Ein Gastbeitrag.
Die Jugendorganisation der FDP will die teuren Shows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen abschaffen. Die Idee ist leider besser als die Begründung.
Mai Thi Nguyen-Kim gibt ihr „maiLab“ auf Youtube auf. Sie schaffe die Arbeit nicht mehr, sagt sie. Beim ZDF macht sie weiter. Ihre Fans, die „Freunde der Sonne“, werden sie schwer vermissen.
Sie spielte in Serien wie „Ich heirate eine Familie“ und „Die Wicherts von nebenan“. Nun ist die Schauspielerin Maria Sebaldt im Alter von 92 Jahren gestorben.
Die FIFA warnt, die Fußball-WM der Frauen im Juli könne für europäische Zuschauer flachfallen. Warum? Weil die Sender nicht genug für die TV-Rechte bezahlen, sagt die FIFA und zückt die Frauenkarte. Doch das ist Foulspiel.
Das ZDF widmet dem Tierfilmer Andreas Kieling drei Jubiläumsfilme. Es gibt nicht nur Natur zu bestaunen, sondern auch die etwas altmodisch gewordene Spezies des Entgrenzung suchenden Mannes.
Die Journalistin Birte Meier beschreibt in ihrem Buch ihren eigenen Kampf für gleiche Bezahlung gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber ZDF – aber nicht nur. .
Vor sechzig Jahren ging das Zweite Deutsche Fernsehen auf Sendung. Wofür brauchen wir das, war die Frage von Beginn an. Darauf gibt es eine Antwort. Die allerdings kann nur der Sender selber geben. Ein Gastbeitrag.
Die CDU geht die Reform der Öffentlich-Rechtlichen mit einer Kommission grundlegend an. Die ARD verspricht: Im Juni kommt unser Sparkonzept. Der Trick: Ihren „Finanzbedarf“ bei der Gebührenkommission KEF meldet sie vorher an.
Die Öffentlich-Rechtlichen müssen im Netz eine gemeinsame Plattform bilden. Im linearen Rundfunk ist die ARD fürs Regionale zuständig. Das ZDF sollte 3sat und Arte betreuen und – das Deutschlandradio. Ein Gastbeitrag.
Vor einem Jahr erging ein Aufruf von Sprachexperten an die öffentlich-rechtlichen Sender, auf „Gendersprache“ zu verzichten. Interessiert hat das die Anstalten nicht. Obwohl die große Mehrheit gegen diesen Sprachduktus ist.
Der ZDF-Krimi „Unbestechlich“ zeigt, wie man ein Drehbuch redaktionell zerstört und im Zeitgeist lau badet. Daraus sollte auf gar keinen Fall eine Serie werden.
ARD, ZDF und Deutschlandradio verzeichnen Rekordeinnahmen. Doch der Deutsche Journalisten-Verband will noch mehr: Der Rundfunkbeitrag soll steigen.
Die Etats der Öffentlich-Rechtlichen überspringen erstmals die 10-Milliarden-Euro-Marke. Frank Überall, Chef der Journalistengewerkschaft DJV, meint aber, es sei zu wenig Geld da: Der Rundfunkbeitrag müsse steigen.
Man wird ja noch Visionen haben dürfen: Der Chef von Pro Sieben Sat.1, Bert Habets, schlägt eine gemeinsame Mediathek von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern vor. Dabei denkt er natürlich zuerst an sein eigenes Angebot Joyn.
Die Grimme-Preise haben in diesem Jahr ein breites Spektrum. Prämiert werden der ZDF-Film „Die Wannseekonferenz“, die Netflixserie „Kleo“, das Team von „Kontraste“ (RBB) – und das Sandmännchen.
Die großartige Serie „Der letzte Zeuge“ wird auf ZDFneo wiederholt
Die Ministerpräsidenten der Länder haben einen neuen Medienstaatsvertrag verabschiedet. Er soll dafür sorgen, dass es Verhältnisse wie beim Skandalsender RBB künftig nicht mehr geben kann. Dass die neuen Paragraphen reichen, halten nicht alle für ausgemacht.
Der „Zukunftsrat“, den die Bundesländer berufen haben, um einen großen Bogen für die Reform der Öffentlich-Rechtlichen zu schlagen, klingt nach einer großen Nummer. Doch es könnte sein, dass das Ergebnis schmal ausfällt.
WDR-Intendant Buhrow hatte es in seiner Hamburger Rede angeregt, davor noch hatte NRW-Staatskanzleichef Liminski davon gesprochen. Jetzt ist der „Zukunftsrat“ zur Reform von ARD und ZDF da. Die Berufenen sind keine Unbekannten.
Ralf Ludwig soll Intendant des MDR werden. Er ist der einzige Kandidat. Seine Wahl ist aber alles andere als sicher, und der Personalrat fragt, warum er „Ruhegeld“ will.
Der Rumor um eine Verfilmung von Frank Schätzings Thriller „Der Schwarm“ ist fast so alt wie das Buch selbst. Jetzt ist sie da: nicht wie vom Autor erhofft als Kinowerk à la Spielberg – aber immerhin als sechsstündige Serie im ZDF.
Das ZDF witterte Rassismus in Udo Jürgens' Schlager „Aber bitte mit Sahne“ und änderte den Text – ohne zu merken, dass es damit die Rassismuskritik des Liedes zerstörte.
Die Bundesländer wollen einen „Zukunftsrat“ einsetzen, der Pläne für ARD und ZDF entwirft. Wer die acht Weisen sind, ist umstritten. Die CDU will den einstigen Chef von Sachsens Staatskanzlei, Johannes Beermann, schicken. Das missfällt der SPD.
Jan Böhmermann und das „ZDF Magazin Royale“ haben den Hohen Repräsentanten in Bosnien-Hercegovina, Christian Schmidt (CSU), zerpflückt. Damit die Abrechnung aufging, bedurfte es aber grober Verfälschung.
Die Bundesländer setzen einen „Zukunftsrat“ ein und benennen Reformziele für die Öffentlich-Rechtlichen. Welche das sind, verrät der Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, im Interview.