Suchmaschinen sollen zahlen, Blogger nicht
Das Urheberrecht soll weiterentwickelt werden. So steht es im Koalitionsvertrag. Dreimal wurde ein Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht bereits umgeschrieben.
Das Urheberrecht soll weiterentwickelt werden. So steht es im Koalitionsvertrag. Dreimal wurde ein Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht bereits umgeschrieben.
MÜNSTER, 21. August. Seit vielen Jahrzehnten wird im Urheberrecht über die Frage gestritten, ob bei online erworbenen Kopien der Erschöpfungsgrundsatz gilt.
Die Wissenschaft braucht ein anderes Urheberrecht, um Großverlage in die Schranken zu weisen. Die Balance zwischen Urhebern, Rechteverwertern und Nutzern ist gestört.
Hacker und Geheimdienste waren einmal natürliche Gegner. In den Vereinigten Staaten hat sich das geändert: Mittlerweile werden junge Talente von Militärs und Sicherheitsbehörden als Experten im Cyberwar umworben.
Das Urheberrecht hat mit den technischen Möglichkeiten der Digitalisierung nicht Schritt gehalten. Das musste jetzt auch die Deutsche Nationalbibliothek ...
jja. BERLIN, 13. Juli. Speicherplattformen im Internet (Filehoster) müssen erst dann gegen Urheberrechtsverletzungen einschreiten, wenn sie konkret darauf ...
Speicherplattformen wie Rapidshare können für Urheberrechtsverletzungen beim Abruf gespeicherter Dateien mit verantwortlich gemacht werden. Auslöser war ein Streit zwischen Rapidshare und Atari.
Im Streit ums Urheberrecht wird die neue deutsche Arbeitsrealität nicht nur von Schriftstellern übersehen. Ein Einblick in die Praxis.
Das Urheberrechtsabkommen Acta ist gescheitert. Manches wurde darin zu schlampig formuliert. Doch was kommt jetzt?
Die Gegner des Urheberrechtsabkommens Acta haben erfreut auf die Abstimmung im Europäischen Parlament reagiert, mit der Acta vorerst gestoppt wurde. EU-Kommission und Vertreter der Wirtschaft kritisierten die Entscheidung. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger warb für eine Neufassung.
Das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta ist im Europäischen Parlament gescheitert. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit gegen den Vertrag, der Internetpiraterie bekämpfen sollte. Damit kann er in der EU nicht in Kraft treten.
Die Piraten-Position zum Urheberrecht ist fundamentalistisch, weltfremd und wird sich in keinem Parlament durchsetzen. Die Lösungsvorschläge eines Realo-Piraten.
Eine anonyme Masse treibt die Politiker im Netz vor sich her. Das hat jüngst der Fall des internationalen Urheberrechtsabkommens Acta gezeigt. Dessen Scheitern ist Ausdruck eines „Governance by Shitstorm“. Demokratie sieht anders aus.
Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat als fünfter Parlamentsausschuss gegen das Acta-Abkommen gestimmt. Damit gilt als sicher, dass Acta nicht verabschiedet werden wird.
Schriftstellerin oder Richterin? Juli Zeh wollte etwas Solides lernen und studierte Jura. Heute ist sie eine erfolgreiche Autorin - und das Staatsexamen ihr Ass im Ärmel.
In Berlin diskutiert man das Urheberrecht und wünscht sich legale und übersichtliche Bezahlmodelle fürs Internet. Die Politik ist darauf besser vorbereitet als es die Unternehmen sind.
Der Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals Kino.to ist zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden und muss außerdem an den Staat bis zu 3,7 Millionen Euro zahlen.
Die Union bekennt sich zu Open Access und dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Abmahngebühren sollen gedeckelt und IP-Adressen begrenzt gespeichert werden.
Die Piratenpartei lädt die Gema zum runden Tisch. Es geht um die Anpassung von Geschäftsmodellen. Alle reden über Urheber, aber keiner mit ihnen.
Kino.to-Gründer Dirk B. legt am Landgericht Leipzig ein umfassendes Geständnis ab. Für Urheberrechtsverletzungen in Millionen Fällen muss er mit viereinhalb Jahren Haft rechnen. Der Prozess ist der bisher spektakulärste Schlag gegen die Filmpiraterie.
Erst nach und nach habe er begriffen, dass die viel propagierte Freiheit des Internets an Grenzen stößt - zum Beispiel beim Thema Urheberrecht: Der Gründer des illegalen Filmportals Kino.to bereut und gesteht.
Was ist der Unterschied zwischen Filesharing und Streaming? Was sind freie Lizenzen und wieso sind Shitstorms so gefürchtet? Die Debatte ums Urheberrecht hat ihr eigenes Vokabular. Eine Handreichung.
Alle Parteien machen sich Gedanken über den Schutz der Urheberrechte im Netz und über Bezahlmodelle. Die Piraten auch: mit einem wirren Online-Dialog.
Geringgeschätzte Künstler und die Verteidigung der Kultur gegen „Geiz und Gier“: Wissen die Unterzeichner des Urheber-Aufrufs wirklich, was sie da unterschrieben haben?
Die Debatte zum Urheberrecht reduziert das Buch zur Ware. Dabei ist es so viel mehr, das wir verteidigen sollten: Eine Kritik zum Umgang mit Autorenbildern und der geschmähten Buchkultur.
Digitaler Fortschritt braucht ein starkes Urheberrecht, das eine freie Kommunikation und faire Nutzung frei zugänglicher Werke ermöglicht.
Die Kunst gab es vor dem Erlass des Urheberrechtes, sie wird das Gesetz überdauern. Doch wo ist sie während der hitzigen Debatte, in der es vermeintlich um ihre Existenzgrundlage geht?
Das Institut des geistigen Eigentums abservieren zu wollen wäre kindisch: Es gehört zur mitteleuropäischen Tradition der Menschenrechte.
Wem gehört ein Werk? Dem Autor, dem Verwerter, der Allgemeinheit? Im Laufe der Geschichte verschoben sich immer wieder die Gewichte. Ein Überblick von den Anfängen bis heute.
Von der Stärkung des Urheberrechts bis zur gänzlichen Abschaffung – die Positionen in der aktuellen Debatte gehen weit auseinander. Was fordern Künstler, Verlage oder die Musikindustrie genau? Welche Ansichten vertreten die großen Parteien? Ein Überblick.
Während die Experten im Bundestag ihre unvereinbaren Positionen zum Urheberrecht darlegen, bringen Piratenpartei und SPD ihre Thesenpapiere heraus - mit verblüffenden Übereinstimmungen.
In der Diskussion um das Urheberrecht stellt die SPD ein Thesenpapier vor. Eine „Kulturflatrate“ lehnt die Bundestagsfraktion der Partei dezidiert ab. Zudem sollen die Kosten für eine Abmahnung begrenzt werden.
Die Verwertungsgesellschaft Gema zieht im Rechtsstreit mit YouTube in die nächste Instanz. Es könne absehbar „keine Einigung erzielt werden“, teilte die Gema mit. Sie legt Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg ein, wonach YouTube Videos stärker überprüfen muss. Auch die Videoplattform geht in Berufung.
Kann es sein, dass die großen Medien den Standpunkt der Piraten zum Urheberrecht falsch darstellen? Oder haben sie ihn nicht verstanden? Ein kurzer Brief zum langen Streit.
Der Raubkopierer diskutiert nicht mit über das Urheberrecht. Er will einfach für Filme und Musik im Netz nichts bezahlen. Eine Selbstanzeige, aufgeschrieben von Marcus Jauer.
Die Urheberrechtsdebatte dauert an. Im letzten Teil der F.A.Z.-Serie blicken Experten darauf, wie sich das Streitobjekt in den nächsten fünf bis zehn Jahren verändern könnte.