Finger weg von den Büchern
Wenn das Urheberrecht fällt, sind nicht nur Schriftsteller betroffen, sondern auch Lektoren, Übersetzer und Redakteure. Ein Protestruf der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.
Wenn das Urheberrecht fällt, sind nicht nur Schriftsteller betroffen, sondern auch Lektoren, Übersetzer und Redakteure. Ein Protestruf der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.
Im Netz gibt es keine Fans für die Anonymous-Aktion. Im Gegenteil: Die Hacker werden scharf kritisiert. Jetzt leiten Verlage rechtliche Schritte ein, um die Meinungsfreiheit zu schützen.
Wie kommt es, dass die Produzenten und so viele Rezipienten von Werken der Kunst so aufeinander losgehen? Ein Vorschlag zur Abrüstung.
Georg Diez nennt auf „Spiegel Online“ den Urheberrechts-Aufruf einen „aufgeblasenen Protest“. Das sieht ein prominenter Pirat ganz anders: Diese Debatte ist gut und sinnvoll.
Der „Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums“, den schon fast 4000 Künstler und Intellektuelle unterschrieben haben, zeigt, welcher Kulturkampf entbrannt ist: Es geht um die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst.
Deutsche Künstler und Intellektuelle wehren sich gegen die Aufweichung des Urheberrechts. Von der anderen Seite betrachtet allerdings, zeigt sich, wie leicht der User kriminalisiert werden kann.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellt sich hinter den Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums. Eine Stellungnahme seines Vorstehers auf Anfrage der F.A.Z.
Das Internet darf kein Vorwand für Diebstahl und Entrechtung sein: Prominente Künstler und Autoren wenden sich in einem Aufruf gegen die Aufweichung des Urheberrechts und den Diebstahl geistigen Eigentums.
Der „Aufruf gegen den Diebstahl im Internet“ findet immer breitere Zustimmung. Fast 4000 Künstler und Intellektuelle haben ihn bereits unterzeichnet. Die Reaktionen der Gegner radikalisieren sich und ein Gegenaufruf wurde gestartet.
Wenn Buchhandlungen schon Vasen verkaufen müssen, ist etwas gründlich faul: Wie ich einmal versuchte, meinem griechischen Freund unsere Debatte um Urheberrechte zu erklären, die ich selbst kaum verstehe.
Google hat in Rechtsstreitigkeiten prominente Widersacher: David Boies vertritt den Softwarekonzern Oracle, die amerikanische Kartellbehörde hat Beth Wilkinson angeheuert. Es ist eine Kampfansage an den Internetkonzern.
Ob wir das Internet brauchen, ist nicht mehr die Frage. Es geht nur noch darum, das Urheberrecht allgemeinverträglich neu zu regeln. Einige Vorschläge zur Güte.
Wir steigen den „Verwertern“ aufs Dach. Sagen die Piraten und wettern gegen das Urheberrecht. Ihren Behauptungen fehlt dabei das Fundament. Höchste Zeit, ein paar Dinge gerade zu rücken.
Dass die Gema eine zutiefst unsympathische Institution ist, macht die Rechte der Urheber noch nicht irrelevant. Gema gegen Youtube - wer hat recht?
Im Prozess der Gema gegen Youtube hat das Landgericht Hamburg die Löschung von sieben Songs verfügt. Trotzdem sieht sich das Google-Tochterunternehmen nicht als Verlierer des Verfahrens, weil das Gericht die Videoplattform nicht in der „Täter-Haftung“ sieht.
Wie viel ist ein Musikvideo im Internet wert? Im Streit zwischen der Musik-Verwertungsgesellschaft Gema und dem Youtube-Mutterkonzern Google spricht das Landgericht Hamburg an diesem Freitag ein erstes Urteil.
Bei Kunst denken wir immer noch an Spitzwegs „Armen Poeten“ und nicht an Lady Gaga. Was alles falsch läuft in der Urheberrechtsdebatte - ein Erfahrungsbericht.
Brauchen wir ein neues Urheberrecht? Und wem würde es nützen? Ein Gespräch mit Agnes Krumwiede, der kulturpolitischen Sprecherin der Grünen.
Der Chef-Programmierer des illegalen Filmportals Kino.to muss für mehr als drei Jahre hinter Gitter. Ihm waren massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen worden.
51 „Tatort“-Autoren beklagen die Vernichtung ihrer Rechte im Internet, 51 Hacker halten dagegen - womit? Mit Ignoranz!
Seit den sechziger Jahren wird mit Popmusik Geld verdient. Heute wirbeln die Praktiken im Netz die Verhältnisse durcheinander. Erleben wir eine Rückkehr in Zeiten, in denen selbst große Musiker sich etwas dazuverdienen mussten?
In einem offenen Brief an Grüne, Piraten, Linke und die „Netzgemeinde“ wenden sich 51 „Tatort“-Autoren gegen den Ausverkauf des Urheberrechts. Der Chaos Computer Club übt drastisch Kritik.
Geht das: gegen das Urheberrecht sein, aber für Kultur? Gegen das Google-Monopol, aber für das Internet? Wir fragten nach beim Piraten-Chef Sebastian Nerz.
In einem fünfminütigen Wutanfall plädierte Sven Regener vehement für das Urheberrecht. Der Sänger und Autor weiß, wovon er spricht. Und was auf dem Spiel steht.
Die Bundesregierung will den Umbau der Energieversorgung beschleunigen. Auf diese und eine Reihe anderer Reformen einigte sich die Koalition bei ihrem Spitzentreffen. So soll etwa die Stiftung Warentest künftig im Auftrag des Staates Finanzprodukte prüfen und bewerten.
Drohungen, Enthüllungen und zwei Parteiausschlussverfahren: Die Berliner Piraten haben Sorgen mit einem schon überwunden geglaubten Skandal.
Wochenlang hagelte es Proteste, jetzt reagiert die EU-Kommission. Das Acta-Abkommen wird juristisch überprüft. Das oberste EU-Gericht soll klären, ob Acta EU-Recht verletzt. Viele Staaten dürften jetzt bei der Unterzeichnung erst mal abwarten.
Die Kritik an Acta wird lauter, aber die Bundesregierung hält an dem umstrittenen Urheberrechtsabkommen fest. Das Vertragswerk sei notwendig und richtig, man sei aber offen für neu aufgetretene Fragen.
Warnhinweise sollen helfen, Raubkopien im Internet zu verringern. In Deutschland wird ein solches Modell gerade diskutiert. Das Ergebnis ist offen.
Das internationale Handelsabkommen Acta ist weitestgehend ohne die Öffentlichkeit ausgehandelt worden. Jetzt demonstrieren Tausende gegen den Eingriff in ihren Lebensraum Internet.
In Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern haben tausende Menschen gegen das internationale Abkommen Acta demonstriert, mit dem Produktpiraterie bekämpft werden soll.
Die Website des amerikanischen Geheimdienstes CIA ist offenbar von Hackern angegriffen worden. Sie war über Stunden nicht erreichbar - ebenso wie Seiten der Vereinten Nationen und des Bundesstaates Alabama. Ob das Kollektiv „Anonymous“ hinter dem Angriff steht, ist noch unklar.
Politiker werden Getriebene einer neuen Zeit: Das Internet macht selbst Handelsabkommen zu Aufregerthemen. Am Freitag verschob auch das Auswärtige Amt die Unterschrift unter das Abkommen gegen Produktpiraterie. Was wird jetzt aus dem Urheberrecht?
Der Urheber im Netz ist eine tragende Säule der Kultur. Er ist dort aber auch durch Internetpiraterie gebeutelt und hilflos, wenn er sein geistiges Eigentum schützen will.
„Streaming“ heißt das Modell, um im Internet mit Inhalten Geld zu verdienen. Damit sollten wir uns endlich von der unbrauchbaren Metapher des „geistigen Eigentums“ verabschieden.
Der Datentauschdienst Megaupload ist abgeschaltet und seine Betreiber im Gefängnis. Die Musikindustrie pocht nun darauf, auch gegen die Nutzer vorzugehen.