Den Rest der Welt für dumm verkaufen
Die Gäste von Anne Will bemühten sich, die Folgen des Mordanschlags auf Aleksej Nawalnyj zu klären. Eine Politikerin musste sich den Vorwurf gefallen lassen, Verschwörungstheorien zu verbreiten.
Die Gäste von Anne Will bemühten sich, die Folgen des Mordanschlags auf Aleksej Nawalnyj zu klären. Eine Politikerin musste sich den Vorwurf gefallen lassen, Verschwörungstheorien zu verbreiten.
Die Demonstration in Berlin verleiht der Corona-Diskussion bei Frank Plasberg neue Schärfe. Berlins Regierendem Bürgermeister bekommt das allerdings nicht gut.
Frank Plasberg will von seinen Gästen wissen, ob Amerika an Donald Trump zerbricht. Ein Vertreter der Republikaner fühlt sich genötigt, die öffentlich-rechtlichen Sender an ihren Programmauftrag zu erinnern.
Mit Urlaubsende und Schulbeginn steigen die Infektionszahlen in Deutschland. Das war allen klar. Schuld ist die Politik, meint Frank Plasberg. Doch so mancher Gast sieht das differenzierter.
Am deutschen seuchenpolitischen Wesen soll die Welt genesen. Davon sind viele Deutsche zutiefst überzeugt. Außer natürlich die Sozialdemokraten: Diese halten sich zumeist für notorische Versager.
Wie wenig ergiebig die Debatte über die Pandemie-Bekämpfung in unserer Gesellschaft ist, spiegelt sich in der Diskussion bei Sandra Maischberger wider. Das liegt aber keineswegs nur an Berliner Demonstranten.
Dunja Hayali diskutierte über die Pandemie und die fast vergessene Flüchtlingskrise. Hier zeigten sich die Unterschiede zwischen Bodo Ramelow und Friedrich Merz beim Umgang mit politischen Opportunitäten.
In Frank Plasbergs letzter Sendung vor der Sommerpause geht es um das Coronavirus in den Schlachthöfen von Clemens Tönnies. Der wirkt zur Zeit recht ratlos – was sich von seinen Kritikern nicht behaupten lässt: Die haben immer Antworten parat.
In der Talkshow von Maybrit Illner erklärt der Virologe Hendrik Streeck, er traue sich angesichts emotionaler Debatten kaum noch, Empfehlungen über Corona-Regeln abzugeben. Kanzleramtsminister Braun verstrickt sich derweil in bemerkenswerte Widersprüche.
In ihrer letzten Sendung vor der Sommerpause geriet Sandra Maischberger mit einer harmlosen Sendeankündigung ins Kreuzfeuer von Politaktivisten. Wir sehen, wie der Journalismus in polarisierten Gesellschaften unter Druck gerät.
„Vorsicht, Explosionsgefahr.“ Mit diesen Worten begann Frank Plasberg seine Sendung über die Schulen in der Coronakrise. Allerdings wurde nicht deutlich, was uns allen um die Ohren zu fliegen droht.
Anne Will wollte von ihren Gästen wissen, ob die Milliarden gegen die Corona-Krise richtig investiert werden. Hätte sie in der Sendung ein Phrasenschwein aufgestellt – die Rettungspakete wären gegenfinanziert.
Zur Normalität gehören zweifellos auch innerparteiliche Machtkämpfe. Die AfD macht schon einmal einen Anfang. Warum das aber alles nicht so schlimm ist, versucht deren Parteivorsitzender Jörg Meuthen bei Maischberger zu erklären.
In der Tourismusbranche stehen viele Unternehmen kurz vor der Pleite. Das wird sich nicht mehr verhindern lassen – wenn man weiter der obskuren Idee anhängt, die Pandemie allein mit Mitteln des Ordnungsrechts zu bekämpfen.
Müssen wir die Sorgen der besorgten Bürger ernst nehmen? In der Talkshow von Anne Will geht es um Analogien zur Flüchtlingsdebatte – wo es doch eigentlich um ganz anderes gehen sollte.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind beim Krisenmanagement natürlich nicht ausgeschlossen. Bei Maischberger ging es aber um die Aufgabe der Politik, sich bisweilen auch als politisches Sprengstoffräumkommando zu bewähren.
Frank Plasberg sucht in der Corona-Krise nach dem Wirtschaftsaufschwung. Doch die Gästeliste leidet an einer eklatanten Lücke – und der anwesende Hauptakteur versteckt sich hinter gebetsmühlenartigen Vertröstungsphrasen.
Nach zwei Monaten Corona-Pandemie warten viele auf erste Talkshows zu anderen Themen. Immerhin wurde bei Anne Will ein Problem der SPD deutlich. Ein Virus ist wohl nicht dafür verantwortlich.
Müssen in Schweden Menschen sterben, weil die Straßencafés geöffnet bleiben? Bei Sandra Maischberger ist von einer unverantwortlichen Politik die Rede. In Wirklichkeit haben sich die Schweden aber kaum anders verhalten als wir.
Robert Habeck wirft seinem Parteifreund Herzlosigkeit vor. Diese interne Debatte bei den Grünen repräsentiert ein grundsätzlicheres Problem: Plötzlich werden die abstrakten Debatten einer saturierten Wohlstandsgesellschaft erschreckend konkret.
Bei Maybrit Illner wird deutlich, weshalb Deutschland am Tag der Arbeit vor einem wirtschaftlichen Kollaps steht. Die Misere hat viel mit einer Illusion zu tun, die sich in den Boomjahren bei den Bürgern festgesetzt hat.
Die Furcht um die wirtschaftliche Existenz wird größer. Doch während die Kanzlerin von schädlichen „Öffnungsdiskussionsorgien“ spricht, ging es bei Sandra Maischberger überraschend gehaltvoll um den Wert der Freiheit.
Mancher mag den Eindruck haben, die Corona-Pandemie lasse sich lange aushalten. Für Bürger, deren berufliche Existenz vernichtet wird, gilt das ganz und gar nicht. Das konnte man bei „hart aber fair“ sehen.
Nach der ersten Woche gelockerter Corona-Maßnahmen entbrennt bei Anne Will eine leidenschaftliche Diskussion, in der so mancher Gast keine glückliche Figur abgibt.
In den vergangenen Tagen hat sich in Politik und Medien ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Beurteilungsvermögen der Bürger eingeschlichen. Das ist unbegründet, wie sich zeigen sollte.
Einige Geschäfte öffnen wieder, Kitas und Schulen bleiben jedoch geschlossen. Bei „Hart aber fair“ geht es um die Folgen einer Dauer-Quarantäne. Nach der Sendung muss man sich weniger Sorgen um Eltern am Limit als vielmehr um das Saarland machen.
Von heute an sollen die Restriktionen der Pandemiebekämpfung etwas gelockert werden. Darum ging es bei Anne Will. Das eigentliche Thema war aber das Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Wer hat das Sagen?
Deutschland befindet sich im Stillstand. Maybrit Illner will fragen, wie es weitergehen könnte: Testen, Tracking oder Impfen? Doch was ist an diesem Abend nur mit der Moderatorin los?
Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil ist Covid-19 keine Naturkatastrophe. Hier liegt eines der Verständnisprobleme, die wir in dieser historischen Situation bewältigen müssen. Denn es geht um politische Kontrolle.
Zur besten Sendezeit findet Frank Plasberg mit „Hart aber fair“ ein Konzept, um über die Auswirkungen der Corona-Krise diskutieren zu können. Dabei hilft die Entscheidung, der Talkshow eine längere Reportage voranzustellen.
Das öffentliche Leben in Deutschland steht weiter nahezu still. Doch was folgt nach dem Shutdown? Die Runde bei Anne Will durchlebt bei dieser Frage eine interessante Metamorphose.
Ende Januar hätte wohl niemand geglaubt, dass wir heute in unseren Wohnungen sitzen. Insofern lohnte sich bei „Maybrit Illner“ das Nachdenken über die Frage, warum wir das eigentlich tun.
Der Corona-Ausnahmezustand bringt massive Einschränkungen für jeden. Dennoch stimmt die große Mehrheit den Maßnahmen zu. Auch bei Sandra Maischberger. Wo bleibt das kritische Hinterfragen?
Frank Plasberg präsentierte den Zuschauern eine Servicesendung zur Corona-Krise. Mit kritischem Journalismus hatte das wenig zu tun. Wenigstens ein Virologe warf unbequeme Fragen auf.
Die Ansteckungskurve flacht noch nicht ab, dafür aber der Diskurs über das Coronavirus. Bei Anne Will kann nur Markus Söder glänzen – wieder einmal.
Bei Maybrit lllner gab es keine erhitzten Diskussionen. Stattdessen waren sich die Talkshow-Gäste weitgehend einig. Einem einzigen Politiker saßen diesmal drei Mediziner gegenüber.