Schädliches Protesttheater
Immer wieder besetzen Aktivisten an der Goethe-Universität Frankfurt Räume und empören sich, wenn die Polizei kommt. Das Ärgerliche an dem Theater: Es lenkt von dem ab, worum es geht.
Immer wieder besetzen Aktivisten an der Goethe-Universität Frankfurt Räume und empören sich, wenn die Polizei kommt. Das Ärgerliche an dem Theater: Es lenkt von dem ab, worum es geht.
Michael Laubs Film „The Past Confinement Travelogue“ wird beim Wiener Festival Festival Impulstanz als Vorabpremiere gezeigt.
In dem Hochhaus an der Frankfurter Gallusanlage könnten 1400 Beschäftigte der Europäischen Zentralbank arbeiten. Damit gibt es auch Hoffnung für das dort ansässige English Theatre, dem bisher die Räumung droht.
Riesenschritt zur Kulturmeile: Eine neue Variante für die Standorte von Schauspiel und Oper in Frankfurt überzeugt. Jetzt müssen es nur noch die Stadtverordneten einsehen.
Wie moderne Lebensweisen zu Beginn des letzten Jahrhunderts als Wiener Phänomen in Berlin erfunden wurden: Zwei Bücher widmen sich der deutschen und der österreichischen Hauptstadt.
Die Jury im Londoner Strafprozess hat den Schauspieler vom Vorwurf sexueller Übergriffe freigesprochen. Mehrere Männer hatten den 64-Jährigen beschuldigt, sich an ihnen vergangen zu haben. Spacey hatte dies stets zurückgewiesen.
Die Planungen für die Städtischen Bühnen bekommen eine neue Wendung: Das Schauspiel könnte an die Neue Mainzer Straße ziehen. Die Wallanlagen blieben somit verschont.
Mit Richard Wagners „Parsifal“ eröffnen die Festspiele in Bayreuth: musikalisch ein Glücksfall, szenisch thesenstark – und mit AR-Brillen anregend experimentierfreudig.
Unsere Kolumnistin fährt allein in den Urlaub und erlebt einen Flirt, der sie in eine andere Blase katapultiert. Über eine verheißungsvolle Begegnung, die es unter anderen Bedingungen nie gegeben hätte.
Georg II. von Sachsen-Meiningen revolutionierte im 19. Jahrhundert das Sprechtheater und die Orchesterkultur. Die Meininger Museen wollen dieser Leistung wieder zu Leuchtkraft verhelfen. Ein Gespräch mit deren Direktor Philipp Adlung.
Die Tour de France ist vorbei, das Wimbledon-Finale nur noch phantastische Erinnerung. Und nun? Vielleicht die Frauen-WM – langweiliger als Männer-Fußball kann es kaum werden. Eine Glosse.
In ihrem neuen Film „L’Immensità“ spielt ein kleines Mädchen, es würde Aliens begegnen, und bittet sie, es mitzunehmen: Die Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz über häusliche Gewalt, MeToo und Social Media.
Von 1837 bis 1839 arbeitete Richard Wagner in Riga. Die Zeit in der heutigen lettischen Hauptstadt war prägend für ihn. Jetzt wird seine Wirkungsstätte aufwendig saniert – auch mit Geld aus Deutschland.
Die Frankfurter Grünen haben in der Diskussion um den Standort für Schauspiel und Oper für Unruhe gesorgt. Doch die Fraktion bestätigt: Es sei alles offen. Die Bühnen-Beschäftigten haben aber eine klare Meinung.
Zur Sommerwerft werden bis zum 6. August an der Weseler Werft in Frankfurt insgesamt 120.000 Besucher erwartet. Zum Auftakt gab es im Kreativdorf am Main nicht nur eine Rollschuhfahrt mit Barbie-Puppe.
Ein schwerwiegender Vorwurf belastet die Formel 1: Unterwandern Rennställe die Budgetdeckelung, indem Straßenfahrzeuge mit Renntechnik entwickelt werden, kann das nicht dem Geist des Reglements entsprechen.
In Iran nimmt die Sittenpolizei ihre Arbeit wieder auf. Die Tugendwächter sollen Frauen unters Kopftuch zwingen. Doch Azar und Goli weigern sich.
Vom 29. August an laden die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ ein, hinter Türen zu blicken, die dem Publikum sonst verschlossen bleiben. Das Format ist beliebt, für Karten muss man schnell sein.
Die spanischen Konservativen dürften nach der Wahl am Sonntag die Rechtspopulisten von Vox brauchen, um an die Macht zu kommen. Mit was für einer Partei hat man es da zu tun?
Früher gab es das Sommerloch. Da ging es um Alligatorschildkröten und Pizza-Steuer. Man konnte die Zeitung lesen, ohne sich zu fürchten. Wir haben uns um drei Aufreger bemüht, die so sind wie früher.
Jean Paul Gaultier wollte schon immer anders sein. Das hat er jetzt auf die Bühne gebracht – ausgerechnet in München.
Wohliges Gemeinschaftsgefühl an der Teppanyakiplatte: Draußen zu kochen ist dank Außenküchen kein Problem. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt.
Am 28. Juli geht das Programm los. Es findet auf der Konrad-Adenauer-Anlage in der Innenstadt statt.
In Berlin geht alles schief? Gut so, sagt der britische Bestsellerautor Sinclair McKay. Auch den viel kritisierten Flughafen findet er toll. Und besser als London funktioniere die Stadt allemal. Ein Interview.
Die Burgschauspielerin Bibiana Zeller wurde berühmt als Gattin in der Krimi-Serie „Kottan ermittelt“. Nun ist die Meisterin der Nebenrolle im Alter von 95 Jahren gestorben.
Keine Märchenluft mehr? Dabei könnte man mit ihr unsere Theater gut durchlüften. Eine aktivistische Erinnerung an Arthur Schnitzlers „Komödie der Verführung“, die vor hundert Jahren uraufgeführt wurde.
Über Sissi, das Wildschwein, freut man sich nicht nur in Hanau. Der teuerste Radweg Deutschlands hat dagegen nicht nur Freunde. Aber in Hessen soll ja gespart werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die brasilianische Performerin Carolina Bianchi bringt Vergewaltigung und Femizid auf die Bühne. Manche können das nicht ansehen. Doch das Stück ist seit der Uraufführung in Avignon in aller Munde - und tourt jetzt international.
Venedigs Biennale Danza verleiht Simone Forti den Goldenen Löwen und eröffnet das Festival mit einer Vernissage – und drei der berühmten „Dance Constructions“ der amerikanischen Choreographin.
Sie bringen eine Geschichte mit, die alle betrifft, und erzählen über Ländergrenzen hinweg: Die afrikanische Gruppe „Small Citizens“ beim Festival in Frankfurt.
Sie war eine Ikone der Mode und der Popkultur. Jetzt ist die Filmschauspielerin und Sängerin Jane Birkin mit sechsundsiebzig Jahren in Paris gestorben.
Sie war eine Ikone der Mode und der Popkultur. Nur wenige erkannten ihr Talent für Zwischentöne der Trauer und des Überschwangs. Zum Tod der Filmschauspielerin und Sängerin Jane Birkin.
An den deutschsprachigen Debüts der ersten Jahreshälfte 2023 fällt auf: Die Literatur kehrt aus dem Lockdown zurück nach draußen. Und stellt sich alten und neuen Konflikten, familiären, historischen, kriegerischen. Eine gute Nachricht.
Vom Kampf und der Sehnsucht nach Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit: Die Wiederentdeckung der großen deutsch-jüdischen Schriftstellerin Klara Blum.
Zum 25. Mal lädt die Offenbacher Hochschule für Gestaltung zu ihrem Rundgang, diesmal mit viel Performance und dem einstigen Saturn als Austragungsort.
Row Zero, Männerclubs und Sündenböcke der Nation: Ist das die Männlichkeit des Sommers 2023? Über ein Konzept, das dringend neue Ideale braucht.