Schlemmen und scheitern
In der Serie „Loving her“ folgen wir der jungen Hanna durch Berlin. Sie scheint die Frau fürs Leben gefunden zu haben. Doch dann verbockt sie es – wieder einmal.
In der Serie „Loving her“ folgen wir der jungen Hanna durch Berlin. Sie scheint die Frau fürs Leben gefunden zu haben. Doch dann verbockt sie es – wieder einmal.
Echt wahr: Am Transfernachrichten-Theater haben in erster Linie die Klubs selbst Interesse. In diesem Sommer haben sich die Grenzen des Geschäfts noch einmal verschoben – nicht nur wegen Saudi-Arabien.
Der erste Prozesstermin gegen den österreichischen Schauspieler Florian Teichtmeister platzte – nun gibt es einen zweiten Anlauf. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage inzwischen nachgeschärft.
Die Stadtschreiberei ist zurück: Nino Haratischwili wird 50. Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wird wieder im Bierzelt gefeiert.
Wenn er das geahnt hätte: Die Kulturindustrie durchdringt die Gesellschaft wie nie zuvor. Und eine Identitätspolitik greift um sich, die Menschengruppen isoliert. Adorno hätte das jedenfalls nicht behagt.
Die Oper La Monnaie zeigt einmal im Monat, was sich backstage abspielt. Zu sehen gibt es ein gigantisches Räderwerk und das Schlupfloch in den Orchestergraben.
Ein zunehmend onkeliger Kommentator schaltet sich ein: Michael Kleeberg beendet die Romantrilogie um seinen Protagonisten Karlmann Renn.
Im schwedischen Skellefteå wurde ein Hochhaus mit Kulturzentrum ganz aus Holz gebaut, auch hierzulande sprießen ähnliche Türme aus dem Boden. Ist das die Zukunft einer klimafreundlicheren Architektur – oder ein Holzweg?
Im zweiten Jahr der Intendanz von Anna Wagner und Marcus Droß steht eine bunte Mischung aus Tanz, Theater, Performance und Musik auf dem Programm.
Eine Legende geht von Bord: Sie war eine der bedeutendsten Theaterverlegerinnen der Nachkriegszeit: Nun ist Maria Müller-Sommer mit 101 Jahren gestorben.
Otfried Preußler schrieb mit Büchern wie „Der Räuber Hotzenplotz“ oder „Krabat“ Klassiker der deutschen Kinderliteratur. Gegen den Vorwurf, die Welt für Kinder schönzufärben, wehrte er sich mit einem bis heute unveröffentlichten Kasperltheaterstück.
Ohne träumerischen jungen Mann: Das Theater Willy Praml verlegt in der Frankfurter Naxoshalle Heinrich von Kleists „Prinz von Homburg“ in ein Lazarett.
Judentum, DDR, Emigration: Im Schreiben setzt Barbara Honigmann das Mosaik ihres Lebens neu zusammen. Am Montag wird sie für ihre Prosa mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
Mit einem Road-Movie-Gefühl fuhren wir auf einer der ältesten Straßen der Ukraine. Das war vor zwei Jahren. Erinnerung an die Stadt, in der sieben Menschen durch russische Angriffe ermordet wurden. Die Kolumne „Bild der Woche“.
46 Kritikerinnen und Kritiker haben sich über die vergangene Saison gebeugt und ihre Auswahl getroffen: Das sind die besten Aufführungen, Schauspieler und Bühnenbilder.
Im zweiten Jahrhundert nach Christus beschrieb der Reiseschriftsteller Pausanias die Städte und Landschaften Griechenlands. Eine Tour auf seinen Spuren erweckt die Antike zum Leben.
Wie viele berühmte Musiker und Schauspieler hat auch John Malkovich ein eigenes Weingut. Wir haben mit dem Hollywood-Star seine ungewöhnlichen Weine aus der Provence probiert.
Bei dem kleinen Festival in Friedberg geben Stars der Gitarrenszene wie Zoran Dukić und Raphaël Feuillâtre Konzerte und Meisterkurse – diesmal ausnahmsweise in der Musikschule.
Das Kunstfest Weimar eröffnet mit einer Robert-Wilson-Adaption von Alfred Jarrys Farce „König Ubu“. Aber vorher spricht Ministerpräsident Ramelow auf dem Theaterplatz. Er eröffnet den Kampf gegen seinen Herausforderer Höcke.
Innenministerin Faeser bezeichnet das neue Staatsangehörigkeitsrecht als eines der wichtigsten Reformprojekte der Ampel. Es gebe keinen besseren Anreiz für erfolgreiche Integration als die Aussicht auf eine Einbürgerung.
Deklamierst du schon, oder wanderst du noch? In Italien wanderten Schauspieler während der pandemiebedingten Schließung der Theater von Dorf zu Dorf. Die Idee läuft weiter.
Dem Opern-Jetset hat sie genau so widerstanden wie der Routine des Ausdrucks. Dadurch konnte sie ihre Kunst perfektionieren. An diesem Montag wird die Mezzosopranistin Janet Baker neunzig Jahre alt.
Der Max-Joseph-Platz in der Mitte Münchens ist eine Steinwüste und soll begrünt werden. Das gefällt nicht allen. Gestritten wird um Flächenbegrünung, Bäume in Vasen - und die Operngarage.
Im Ersten Weltkrieg residierte in Wünsdorf das Oberkommando des Heeres, später bezog die Wehrmacht vor Ort ihr Hauptquartier. Danach kamen die Sowjets. Eine Begehung.
Bei einem russischen Luftangriff auf das Zentrum der nordukrainischen Stadt wurden nach Angaben von Präsident Selenskyj mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt. Ein Platz, eine Universität und ein Theater seien getroffen worden.
Eigentlich wollte Larissa Fichtner Schauspielerin sein. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie am Theater – und kehrte der Bühne den Rücken, um als Strandwärterin zu arbeiten. Welche Vorzüge das hat, erzählt sie im Interview.
Eine Vorlage, ein Treffer: Der neue Star öffnet den Bayern die Tür zum Auftaktsieg in Bremen. Am Ende machen die Münchner es deutlich.
Eine Vorlage, ein Treffer: Der neue Stürmer-Star öffnet den Bayern die Tür zum Auftaktsieg in Bremen. Werder kann den Favoriten nur zu Beginn der zweiten Halbzeit in Bedrängnis bringen.
Seine gutmütige Stimme erschallt seit Jahrzehnten in Millionen deutschen Kinderzimmern: Jürgen Kluckert ist gestorben, die Stimme von Benjamin Blümchen und zahlreichen Hollywood-Stars.
Die Wiesbadener Theaterruine Walhalla soll bis 2028 saniert sein. Nun sind die Architekten gefunden, die ein Raumprogramm entwickeln sollen.
Unter Erdoğans Macht verödet die Kultur in der Türkei immer mehr. Statt Kunst gibt es nun geschichtsverklärenden Kitsch.
Nüchterne Bilanz der Regierungskunst des Sonnenkönigs: Johannes Willms fällt in seiner postum erschienenen Biographie Ludwigs XIV. recht harsche Urteile.
Der Künstler versäumte über ein halbes Jahrhundert lang kein Shakespearestück und bannte alles in starke Bilder: Das Museum Schäfer zeigt sie nun erstmals.
Private Geldgeber werden für Kulturhäuser immer wichtiger. In Paris hat man die Zeichen der Zeit erkannt.
In Ciudad Juárez warten Tausende Migranten darauf, in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen. Aber über die Grenze dürfen nur wenige. Ein Besuch in der mexikanischen Stadt
„Forever Young“ erzählt von Machtmissbrauch, Liebe und Tod an einer legendären Schauspielschule. Der Film von Valeria Bruni Tedeschi hat selbst eine Missbrauchsaffäre am Hals.