Eine Frage der Klasse
Sie war meistens besser, als es ihre Filme waren – und wenn sie im Fernsehen erschien, war sie eine Klasse für sich. An diesem Donnerstag wird Judy Winter achtzig Jahre alt.
Sie war meistens besser, als es ihre Filme waren – und wenn sie im Fernsehen erschien, war sie eine Klasse für sich. An diesem Donnerstag wird Judy Winter achtzig Jahre alt.
Von den Querelen am Staatstheater Wiesbaden über das Museum Ernst und die Mathildenhöhe bis zur Kulturmeile und dem Kulturcampus in Frankfurt: Es gibt 2024 viel zu tun in der Kulturpolitik der Rhein-Main-Region.
Was würde es bedeuten, die Geschichte einer Stadt über den Sex zu erzählen? „All the Sex I’ve ever had“ im Zürcher Theater Neumarkt tut genau das – und zeigt, wie politisch das ganz Private ist.
Als „Hausmeister Krause“ wurde Tom Gerhardt einem großen Fernsehpublikum bekannt. Nun bringt er seine Paraderolle auf die Bühne, auch in Die Komödie Frankfurt.
Bisher haben Deutschland und Frankreich jeweils ihren eigenen Kulturpass für Jugendliche. Jetzt will Kulturstaatsministerin Roth die beiden Modelle kombinieren.
Die israelische Regisseurin Sapir Heller sieht in dem 50 Jahre alten Text Heinrich Bölls über „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ viele Bezüge zur Gegenwart. Nun inszeniert sie es am Schauspiel Frankfurt.
Wie steht es um die Zukunft des klassischen Balletts? Ohne ein neu durchdachtes Verhältnis von Bewahren und Erneuern könnte es bald am Ende sein.
1949 war Frankfurt noch immer eine Trümmerlandschaft. Immerhin das Goethehaus wurde zügig wieder aufgebaut. Doch dann erfuhr die Stadt eine grandiose Niederlage.
Seit 1965 ist Uschi Glas als Schauspielerin im Geschäft. Im Interview spricht sie über kulturelle Aneignung bei „Winnetou“, schwierige Szenen am Set und ihre Beziehung zur Politik.
Ein Grundproblem des großen Sports ist seine nationalistische Aufladung. Können wir zurückkehren zum leichten, faszinierenden Spiel?
Necati Öziri stand mit seinem Debüt „Vatermal“ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Wenige beherrschen den Grenzgang zwischen akademischem Diskurs und Straßenslang so wie er. Ein Porträt.
Nach 144 Jahren endet der Betrieb der Frankfurter Apfelweinwirtschaft „Zur Stalburg“ mit dem Ausschluss von Mitarbeitern und Gästen. Was mit dem historischen Gebäude passiert, ist offen.
Der Dinosaurier unter den Volkshochschulkursen ist 50 Jahre alt: So lange schon gehen Frankfurter Fans gemeinsam ins Theater und diskutieren darüber.
Der Schauspieler Willem Dafoe erzählt, was er an Regisseuren schätzt, warum er gern ein anderer ist und was ihn an dem Film „Poor Things“ fasziniert.
Lutz Rathenow schlug die DDR mit deren eigenen Mitteln: Nun erzählt er unter dem Titel „Trotzig lächeln und das Weltall streicheln“ sein Leben als bunte Sammlung von Episoden und Textgattungen.
Europäische Oper ist in Taiwan rar, aber sehr gefragt. Bei „Cendrillon“ von Jules Massenet werden die Damen im Publikum von Taichung zur Schuhanprobe gebeten.
Seit 30 Jahren macht Liora Hilb Theater für junges Publikum. Ihre Stücke über Schoa und Erinnerung sind anerkannt. Jetzt sei der Dialog vernichtet, sagt sie.
Anke Engelke und Matthias Brandt spielen wieder zusammen in der Kurzfilmkomödie „Kurzschluss“. In der neuen Ausgabe haben sich beide in einer Schulturnhalle verbarrikadiert. Das muss zur Silvester-Tradition werden!
Von Netrebko über „Theater der Welt“ bis Lichterkette: Das Kulturjahr 2023 in Hessen
In Gießen kommt es beim Eritrea-Festival zu Ausschreitungen Juli. In Frankfurt wird ein Standort für die Städtischen Bühnen gefunden.
Der SPD-Politiker gewinnt die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt. Die Polizei fasst einen Verdächtigen fast 40 Jahre nach der Tat.
Über Charles Bukowski, Debussys „La cathédrale engloutie“, „Oppenheimer“ und nervige Kerle wie Roger Waters.
Das Comedy-Team des Internationalen Theaters Frankfurt blickt zurück auf ein innen- und außenpolitisch bewegtes Jahr 2023.
Alexander Bartl erzählt mit dramaturgischem Eifer vom Triumph der Glühbirne über die Gasflamme.
Der neue Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Hessen sorgt für Unsicherheit in der freien Theaterszene. Der Landesverband fordert mehr Transparenz für Förderprogramme und mehr Geld für Kreative.
Eine städtische Erhebung in sieben Theatern und Museen zeigt, dass von deren Besuchern nur 38 Prozent in Frankfurt wohnen.
Mit bissigem Spott und viel Musik hat das Kölner Duo im Frankfurter Kabarett Die Käs das Jahr 2023 im „Deutschlandtempo“ Revue passieren lassen, getreu dem Motto: „Aber dennoch hat sich Putin ganz köstlich amüsiert“.
Cem Özdemir hatte alles andere als eine rosige Kindheit. Trotzdem ist er Landwirtschaftsminister geworden. Ein Gespräch über den Rotstift seiner Lehrerin, die Entfremdung von seinen türkischen Eltern und sein Rätselraten über das richtige Wasserglas.
Wolfgang Schäuble war eine politische Institution für sich. Über seine Rolle als Bundesfinanzminister, eine Wein-Wette mit der F.A.Z. und mehr.
Israel hält militärischen Druck aufrecht. Das Wetter bessert sich – ein bisschen. Und: Braucht Deutschland eine Wehrpflicht? Der F.A.Z. Newsletter.
Zwischen Weihnachten und Silvester liegen reizvolle Tage. Sich dem Müßiggang widmen zu können, ist zwischen den Jahren, ein Privileg.
Kronkorken und geschredderter Bauschutt in der Wand, Bambus in der Bank: In einem Kulturzentrum im südfranzösischen Arles werden bioregionale Materialien auf ihre architektonische Eignung erprobt.
Sie hat so vieles nicht nötig: Christopher Rüping inszeniert Tschechows „Möwe“ am Schauspielhaus Zürich als Charakterstudie einer seltsam leidenschaftslosen Generation.
Mit der „Fledermaus“ von Johann Strauß beweist Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper: Auch ein einfallsreicher Witzbold kann zu einem Routinier des Schrillen werden.
Die Schriftstellerin Marlen Haushofer hat weit mehr geschrieben als ihren berühmten Roman „Die Wand“. Jetzt erscheint ihr Werk in einer Gesamtausgabe.